Wir haben die Schnauze voll

Dass wir uns innerhalb der Ya Basta!-Redaktion viele Sorgen um den 1.FC Nürnberg machen ist selbstverständlich – und deshalb geben wir hier und heute auch mal unseren Kommentar zur aktuellen Lage ab.

Vorweg noch der Hinweis – natürlich weichen wir beim zweiten „Repressions-Spiel“ auch wieder auf den Block 15 aus. Die Karten für das Match gegen die Dosen aus Leipzig sind erhältlich – kauft euch 15ner Karten oder entsprechend daneben.

Jetzt aber zur Sache: Beim Glubb passt zur Zeit aber auch nichts! Schon vor der Saison wurde um etwas Geduld gebeten – die junge Mannschaft soll sich finden. Mit der Niederlage gegen Karlsruhe ist der Glaube daran verloren gegangen – zumindest in der augenblicklichen Kombination. Die Anhänger des 1.FC Nürnberg sind bewundernswert. Auch zu Beginn zeigten sie mit intensiven Gesängen und Schlachtrufen im vollen Gästeblock in Karlsruhe ihre Hoffnung und Hingabe für den Verein. Am Ende gab es nur pure Enttäuschung und ein klares Zeichen: Die Mannschaft wurde nach dem Spiel aufgefordert ihre Trikots auszuziehen, denn die Spieler waren es heute nicht wert den Verein zu vertreten. Eine krasse Geschichte – die Trikots wurden aber nicht weg- oder zurückgeworfen. Sie sind in guter Verwahrung und die Mannschaft hat so wenigstens ihre Demut gegenüber Verein und Kurve gezeigt. Deswegen kam es wohl auch zu keinen größeren Turbulenzen nach dem Spiel. Sollen sie in den nächsten Spielen zeigen, dass sie sich dieses Trikot wenigstens mit Willen und Einsatz verdienen. Das ist natürlich eine symbolische Geschichte – wir gehen fest davon aus, dass die Mannschaft auch am Mittwoch in Heidenheim in Trikots aufläuft. In der Halbzeit stellte sich der Vorstand Martin Bader der Kurve – es gab ein paar „Bader-raus“-Rufe – aber in der Sache zeigte er einmal mehr, dass er vor nichts davonläuft und sich jeder Situation stellt. Ihm wurden alle hier aufgeführten Kritikpunkte mitgeteilt.

Eingestehen sollten wir jedoch, dass die Kommunikation mit dem Block bezüglich des Gesprächs mit Bader und der „Trikot-Aktion“ hätte besser sein müssen. Hier wurde versäumt, via Megafon alle Fans auf Stand zu bringen. Beschwert haben sich bislang zwar auch nicht besonders viele Fans (einige haben nach dem Spiel immerhin die Leute angesprochen), aber Transparenz bezüglich der führenden Gruppe gegenüber den Auswärtsfahren im Block ist ein hohes Gut.

Was soll diese Saison noch alles passieren?

Historische Niederlage im Derby gegen Fürth, Erstrundenaus im Pokal bei einem Drittligisten und jüngst die beiden leblosen Auftritte gegen Düsseldorf und in Karlsruhe. Die Kurve ist leidgeprüft – denken wir an die letzte bittere Abstiegssaison. Und trotzdem hat man alles mitgetragen und bis zum Ende versucht, die Dinge positiv zu beeinflussen. Ansprachen an die Mannschaft, die Initiative „Ich bereue diese Liebe nicht“ und nach dem Abstieg auf Schalke sogar die Aufmunterung der Mannschaft. Wir waren Romantiker – glaubten wir doch an den guten Charakter der Truppe und damit auch an den Willen, den sprichwörtlichen Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Alles vergebens – am Ende sind die meisten Spieler in alle Himmelsrichtungen verschwunden bzw. dem Geld gefolgt. Der Niedergang ist ein fortlaufender Prozess. Es braucht jetzt klare Zeichen der Veränderung und eine Einsicht über gemachte Fehler – nur so kann das Ruder herumgerissen werden!

Die Mannschaft ist jung, in der Breite reichlich unerfahren und genügt bislang kaum den Ansprüchen der zweiten Liga. An Aufstieg ist momentan nicht zu denken! Der Verein muss ein dickes Transferplus erzielt haben (es wurde zuletzt ja sogar noch Kiyotake für eine ordentliche Summe untergebracht). Die Kosten für die aktuelle Mannschaft erscheinen dagegen übersichtlich. Das ist nicht weiter schlimm – würde man dann auch zugeben, dass man offensichtlich den etwas vorsichtigeren Weg geht. Junge Mannschaft – gehen wir mal davon aus, dass die doch auch alle irgendwie „kicken“ können und sich hier etwas entwickeln kann. Warum in aller Welt muss man sich dann aber selbst so einen Druck machen – von Wegen „Anspruch des 1.FC Nürnberg“ und „Sofortiger Wiederaufstieg“. Hat man Angst mit der Wahrheit Sponsoren oder Zuschauer zu verlieren? Sprichwörtlich: „drauf geschissen“! In der Summe bleibt hier die Forderung bzw. das Eingeständnis: Korrektur des Ziels! Es sollte genügend Geld da sein, rund um die Willigen des aktuellen Kaders eine Entwicklung abzuwarten bzw. zu fördern (was auch eine Ergänzung des Kaders beinhaltet), die mittelfristig wieder in die erste Liga führt.

Mit Trainer Ismaël ist man offensichtlich ein Experiment eingegangen – ein junger, auch noch unerfahrener Mann. Die Fans hatten keine Probleme mit ihm – aber es scheint einfach nicht zu funktionieren. Wir sprechen ihm bestimmt keine Kompetenzen ab, aber er erreicht augenblicklich nicht die Mannschaft – das ist offensichtlich. Kein Kampf – kein Einsatz – kein Aufbäumen und in letzter Konsequenz ist auch kein System zu erkennen. Natürlich sind wir alle Experten und „Hobby“-Trainer – aber die Aufstellung in Duisburg und die ein oder andere Auswechslung sind schwer nachzuvollziehen. Und dann hatte man den erfolgreichen Moment in Berlin (4:0 Sieg bei Union) – eine Mannschaft wie eine Einheit, was man an vielen kleinen Gesten erkennen konnte. Was ist denn aus „Never change a winning Team geworden“? Das Momentum verpuffte – leblose und erfolglose Auftritte folgten. Die dummen Bemerkungen von Valérien Ismaël über das Verhalten des Stadionpublikums (im Rahmen des Heimspiels gegen Düsseldorf – Pfiffe nach dem Rückstand) machen den Geduldsfaden auch nicht gerade fester. Für viele ist das Experiment gescheitert – schade eigentlich.

Diese fürchterliche Situation entsteht jetzt gerade im Vorfeld der wichtigen Jahreshauptversammlung am 30.09.2014. Die Revolution von Schamel und Konsorten soll für manche die Wende bringen. Wir werden in nächster Zeit hier noch einige Dinge zu dieser JHV posten – fragen uns aber seit geraumer Zeit, was hinter den vollmundigen Ankündigungen steht bzw. welche Substanz sie haben. „Konzept2020“ – klingt alles toll – Roß und Reiter der kompetenten Veränderungen (alternative Vorstandsbesetzung) und des erfolgreichen sportlichen Neugebinns (Trainer bzw. Sponsoren) benennen sie bislang aber auch nicht. Alles nur populistisches Dampfgeplauder – zumindest bislang.

Es ist alles so schrecklich – e basta (zumindest für heute)!

JHV 2014 – Die Erste

Fakten liefern wir zu einem späteren Zeitpunkt! Beginnen möchten wir die Berichterstattung zu den auf die Mitglieder zukommenden wichtigen Entscheidungen der JHV mit einem Lacher und der klaren Aussage: NEIN ZU SCHAMEL und NEIN ZU KOCH – der 1.Fc Nürnberg darf keine vorwiegend kapitalistisch ausgerichtete „Megamarke“ (wie es Schamel so schön in der SZ gesagt hat) werden. Eine Stadt – ein Verein!

Am Container – 15.09.2014

Der Winter naht! Daher gibts ab sofort wieder eine Neuauflage der modischen ANTI-FÜ-Mützen.
Gibt ja scheinbar immer noch Leute, die das gute Stück noch nicht haben – so viele Nachfragen in den letzten Wochen eingetrudelt sind…
Außerdem gibt es noch Restexemplare des NK/MMS-Schals und ein neues NK-Shirt.
Es lohnt sich also mal wieder am Container vorbeizuschauen, Aufkleber, Lesestoff und sonstigen Kleinkram gibts eh!

Musik: „Der Tag wird kommen“

Schöner Song, wichtiges Thema und einige Glubbfans im Video: Gefällt uns!

Heimspiel Lautern

Als hätten wir es geahnt! Gestern gab es hier noch einen Kommentar über Strafen und die aktuelle Situation in Nürnberg – heute kommt von Seiten Ultras Nürnberg 1994 folgener Aufruf bzw. Information:

„Für die Spiele mit geschlossenen Blöcken 7, 9 und 11 werden als alternatives Stimmungszentrum die Blöcke 15a und 15b benannt. Besorgt Euch für diese Blöcke Karten – und für den Fall, dass der 15er voll ist bzw. wird, gibt es ja auch noch die Blöcke daneben oder darüber – auf jeden Fall alle auf die Gegengerade!“

Also – gehen wir es an, es könnte spannend und lustig werden – keiner kann die Nordkurve stoppen!

Divide et impera oder zusammen stehen und kämpfen

Nach der Bestrafung durch den DFB aufgrund der Pyroshows in Fürth blieben zahlreiche Diskussionen natürlich nicht aus – teilweise leider auch mit einer gehörigen Portion Polemik, Unverständnis und/oder Mutmaßungen. Grund genug für das Ya Basta!, die aktuellen Geschehnisse mal zu durchleuchten und zu kommentieren.

Schauen wir uns zunächst die Ausgangslage an:

Nach einer wirklich beispielhaft, weil verantwortungsbewusst, durchgeführten „Pyro-Choreo“ gegen Stuttgart waren die Stimmen fast ausnahmslos positiv. So kann Pyro funktionieren – ein toller Fußballabend. Lediglich der DFB wollte dies nicht so sehen, blieb bei seiner starrsinnigen Linie und verdonnerte den FCN zu einer Bewährungsstrafe: Bei einem neuerlichen Vorfall sollten die Blöcke 7, 9 und 11 geschlossen werden.

Nun sparen wir uns an dieser Stelle einen tiefer gehenden Kommentar zum DFB-Sportgericht. Jeder, der nur beiläufig die Fußballszene in Deutschland verfolgt, weiß, dass sich Vereine wie Frankfurt, Bayern München, Köln oder Hamburg ein bisschen mehr (Pyro) leisten können, als beispielsweise Dresden oder eben Nürnberg. Seit dieser Lachnummer vom Spiel in Frankfurt 2008 haben wir eben ganz schön etwas auf dem Kerbholz, was nie wirklich hinterfragt oder korrigiert wurde. Jeder folgende Vorfall wird stattdessen massiver bestraft, als dies bei anderen Vereinen der Fall wäre und damit haben viele Glubbfans schon mal von Grund auf ein Problem – vor allem vor dem Hintergrund, dass über 2 Jahre in Nürnberg überhaupt keine Pyrotechnik gezündet wurde, was sich umgekehrt auch nicht positiv ausgewirkt hatte.

Darüber hinaus macht sich das DFB-Sportgericht auch durch seine immer neuen, kollektiven Bestrafungsmodelle wie Gästeverbote unbeliebt und unglaubwürdig, in dessen Folge sich Fans mit Karten aus anderen Bereichen eindecken und somit ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko geschaffen wurde. Denn hier liegt das Ziel nicht in einer sinnvollen (= zielführenden) Bestrafung bzw. Problemlösung, was man als Maßnahme ja noch nachvollziehen könnte, sondern in der Spaltung der Fans untereinander.

Nichts anderes bedeutete auch die aktuelle Bewährungsstrafe für die Heimblöcke. Die „Bekämpfung des Übels“ sollte an die Kurve weitergegeben werden – verbunden mit der Hoffnung, dass sich der Zorn aufgrund der irrwitzigen Strafen weniger gegen den DFB, sondern mehr gegen die eigenen Fans richten möge – und genau desewegen sind die Strafen ja auch so irrwitzig und kollektiv: Sie sollen Hass (untereinander) schüren und nicht etwa gerecht sein. Divide et impera – teile und herrsche. Genau deswegen werden auch die Vereine angehalten, die Strafen umzulegen, was den DFB als Kläger und den Verein als Angeklagten endgültig als Schmierenkomödie entlarvt.

Gibt es in dieser Thematik eine sinnvolle (=zielführende) Bestrafung?

Wenn man die Ultras bzw. deren Denkweise kennt/versteht, dann dürfte jedem die Antwort bekannt sein. Die Ultras sind in dieser Hinsicht nun einmal nicht weniger starrsinnig als der DFB und auf (kollektive) Strafen folgt selten eine Einsicht, vor allem wenn man der Meinung ist, dass diese überzogen bzw. ungerecht sind. Wer würde also ernsthaft glauben, dass diese Strafen keine neue Spannungsfelder aufbauen würden?

Versuchen wir uns einmal in die Lage der Ultras vor dem Derby bzw. nach der Bewährungsstrafe hinein zu versetzen, folgender Gedankengang könnte naheliegend gewesen sein:
Da die Bewährungszeit 9 Monate gelten sollte, könnten viele vermutet haben, dass dieser Zeitraum nie ohne Vorfälle bleiben würde. Entweder würden ein paar Versprengte – wie schon so oft (und auch kurz danach auf Schalke) – ihren Frustrauchtopf zünden oder irgendetwas Unvorhergesehenes würde passieren, weswegen die Schließung der Blöcke sowieso unvermeidbar schien. Und wer will schon so lange mit einem Damokles-Schwert über sich herumlaufen? Schlussfolgernd könnte sich dazu entschieden worden sein, den Zeitpunkt und die Art und Weise des „Verstoßes“ selbst zu bestimmen und das Auswärtsderby schien dafür die perfekte und lohnenswerteste Gelegenheit zu sein.

Darüber hinaus blieb sowieso gar keine andere Möglichkeit, als gegen die Auflagen zu verstoßen. Immer wenn sich der DFB ein neues Bestrafungsmodell ausdenkt, muss es – aus Sicht der Ultras – umgangen werden oder scheitern. Es darf nicht funktionieren, um aufzuzeigen, dass Pyrotechnik nicht durch Strafen zu verbannen ist. Der fromme Wunsch dahinter: Vielleicht kommen so die Verantwortlichen irgendwann ja doch noch zu der Einsicht, dass ein gemeinsamer Weg der ergiebigere und vor allem in allen Bereichen sichererer Weg ist (und genau darum geht es den Verantwortlichen doch, oder?!). Auch in Fürth blieb der Pyro-Einsatz von Ultras Nürnberg äußerst verantwortungsbewusst und beispielhaft – warum kann man daran nicht ansetzen? Nachdem der DFB aber scheinbar keine Lösung in einem Pyro-Kompromiss sehen will, wird sich der Konflikt weiter zuspitzen – solange wird jedoch weiter gefackelt.

Diese Denkweise muss man natürlich nicht teilen, aber als Verantwortlicher muss man sie in seinem Entscheidungsprozess mit einfließen lassen. Und weil es woanders scheinbar besser funktioniert, anbei ein aktuelles Video von unseren Freunden aus Griechenland, was hier natürlich die Begierde weckt:

… und tu doch nicht so, du magst es doch auch!

Wie geht es nun weiter?

Nun muss man kein Prophet sein, dass die Ultras (und große Teile der Blöcke 7, 9 und 11) auch diese Strafe umgehen werden. Besonders schwer dürfte es nicht fallen, wenn man bedenkt, dass das (große) Stadion in Zweitliga-Zeiten genügend freie Plätze bietet, um sich sogar geschlossen zu platzieren. Die Unterstützung von den Rängen dürfte also auch gegen Kaiserslautern und Leipzig gegeben sein – nur eben nicht aus der angestammten Kurve, sondern vielleicht von kurz daneben. Schon irgendwie paradox, wenn sich eigentlich nichts ändert, außer dem Standort. Mit Sicherheit könnte auch das eine Rolle bei der Überlegung, die Bewährung platzen zu lassen, gespielt haben. Was sollte denn bitte passieren? Wir sind uns sicher, dass hierzu bald eine offizielle Info mit dem Alternativ-Standort folgen wird.

Am Ende könnte es sogar noch einen Gewinner geben, wenn ein Großteil der Fans mit umzieht und die Strafe umgeht. Dann winkt dem FCN nämlich ein sattes Plus im 6-stelligen Bereich, was das Vorgehen des DFB endgültig ad absurdum führen würde. Also, Augen offen halten, einmal/zweimal etwas tiefer in die Tasche greifen, zusammen stehen und kämpfen! Es sollte schließlich im Interesse von uns allen sein, wenn am Ende der DFB vielleicht doch mal ins Grübeln kommen würde.

Denn: Mit Sicherheit gäbe es Mittel und Wege eine zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten zu finden – was mitunter ein Grund für die Ultras sein dürfte, Pyro eben nicht „einfach sein zu lassen“. Man müsste es nur wollen und wenn der DFB seine Bestrafungsmodelle mit Hinblick auf die Auswirkungen in der Stadion-Realität der letzten 3-4 Jahre resümieren würde, dann dürfte er – aus seiner Sicht – wahrscheinlich kein positives Fazit ziehen. Warum also daran festhalten? Stattdessen könnten die Verantwortlichen (bei DFB & Co) einige Spannungen aus dem momentanen Verhältnis nehmen. Oder wenigstens die Mittelalter-Philosophie im Hinblick auf die Bestrafung ablegen. Sie fordert es ja geradezu heraus, zu opponieren und sich zu solidarisieren.

Ya Basta! Saisonrückblick
Leseprobe 20 Jahre UN

Turbulente Zeiten – da will man natürlich auf dem neustens Stand bleiben und so wurde uns der Saisonrückblick förmlich aus den Händen gerissen. Ein paar wenige Restexemplare sind noch erhältlich, für alle, die leer ausgegangen sind, bieten wir hier wenigstens eine kleine Leseprobe an.
Die hat es dieses Mal aber in sich, denn wir haben uns entschlossen, den gesamten Themenkomplex zu 20 Jahre Ultras Nürnberg online zu stellen – immerhin freche 32 Seiten.

Ya Basta! Saisonrückblick 2013/2014
YB Saisonrückblick 2013/2014 – 20 Jahre UN

Ruhe in Frieden, Adi!

Ruhe in Frieden

Am Sonntag, den 8.6.2014, erreichte uns eine Nachricht, die für uns so weit weg schien und noch heute so unwirklich klingt. Adi, ein langähriges Mitglied unserer Gruppe, ein treuer Weggefährte unseres 1. FC Nürnberg kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Mit nur 23 Jahren wurde er von einer Sekunde auf die nächste aus seinem und unser aller Leben gerissen.

Noch heute ist es uns unbegreiflich, es ist schwer vorstellbar, dass wir ihn nicht mehr erleben können. Seine Späße, sein Lachen, seine Art. Adi war jemand, von dem du dir gewünscht hast, dass du ihn noch öfters sehen würdest. Nicht weil dann eine helfende Hand mehr beim Choreomalen oder eine Stimme mehr im Auswärtsblock war, sondern weil du seine Gesellschaft geschätzt hast.

Das Leben meinte es nicht immer gut mit Adi, das hat es auf die ungnädigste Weise gezeigt. Aber Adi liebte das Leben und daran werden wir uns immer erinnern. Denn so lange er in unseren Herzen wohnt, lebt er weiter und kann nicht sterben!

Wir wissen, du bist jetzt an einem besseren Ort und schaust von oben auf uns nieder. Siehst uns in der Kurve stehen und deinen rot-schwarzen FCN spielen. Und wenn der Wind weht, so ist es, als hörten wir dich sagen:

Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast.

Man muss so einen Schicksalsschlag (leider) erst erleben, um zu erfahren, was er verändert. Er verändert den Blickwinkel. Plötzlich geht es nicht mehr darum, die dicksten Eier in der Kurve zu haben, plötzlich geht es nicht mehr darum, (sportlichen) Erfolg zu haben.

Dir wird stattdessen bewusst, wie wertvoll die gemeinsame Zeit mit deinen Leuten in der Kurve ist. Dir wird bewusst, dass sie vergänglich ist und du willst jeden Moment genießen, bevor du erst in ein paar Jahren feststellen wirst, dass sie die geilste Zeit in deinem Leben ist. Und du bist nicht glücklicher, weil du in dieser Zeit Meister geworden bist oder eine wahnsinnige Choreo rausgehauen hast. Du bist glücklich, weil du mit deinen Freunden eine gute Zeit verbracht hast.

Mit diesem Bewusstsein gehen wir im Sommer 2014 in die 2. Liga. Denk auch du dran, wenn du wieder in die Kurve gehst, jedes Spiel: es ist die geilste Zeit in deinem Leben!

Danke Adi! Ruhe in Frieden!

Gegen den FSV Frankfurt erwiesen wir Adi im Stadion, seinem Lieblingsort, die letzte Ehre. Ein emotionaler Moment, dem auch seine Eltern und Freundin beiwohnten, die mit uns den Tag verbrachten. Sie haben einen kleinen Einblick in unser und Adis Fußball-Leben bekommen und wir hoffen, dass wir ihnen in dieser Zeit etwas Trost spenden konnten.

Am Container – 23.08.2014

Das zweite Heimspiel steht an. Damit ihr alle Termine im Blick behaltet, gibt es auch dieses Jahr den Saisonkalender (September 2014 bis August 2015) der Nordkurve. Wie letztes Jahr geht der Gewinn an die Jungs und Mädels der Arbeitsgruppe Assistenza. Wer davon noch nie gehört hat: Assistenza besteht aus Leuten von Ultras Nürnberg 1994, die sich persönlich für soziale Zwecke innerhalb der Szene und darüber hinaus einsetzten. Manchmal sind das nur kleine menschliche Gesten und Aufmunterungen – manchmal hilft aber auch eine „banale“ Geldspende. Die letzte Aktion der Gruppe war eine finanzielle Zuwendung für einen „Hunde-Gnadenhof“ im Nürnberger Raum. Um hier auch weiterhin verschiedene Geschichten stemmen zu können, gibt es unter anderem den Saisonkalender. Ihr bezahlt 5 Euro und habt ein ganzes Jahr die Kurve und alle Termine im Blick – und mit dem Gewinn geschieht auch noch viel Gutes.

Coole Typen lesen Ya Basta!

Coole Typen lesen Ya Basta!

Die coolsten Dudes aus Deiner Kurve halten sich nicht nur physisch in Schuss. – „Nach dem Training ein Sportler-Hefe? Nach dem Training eine Runde Ya Basta!“, lautet die Devise. Denn wer der Babo in der Kurve sein möchte, der hält auch seine grauen Zellen in Form. Schließlich möchte man immer auf dem neuesten Stand über seine Szene sein.

Deshalb investiert die Sektion Muscle-Shirt nicht nur in Supplements, sondern stattet den Ya Basta!-Verkäufern beim Heimspiel gegen den FSV Frankfurt einen kurzen Besuch ab. Für läppische 4 Euro gibt es dort den Ya Basta!-Rückblick über die Saison 2013/14. Auf satten 146 Seiten erfahren Glubberer dieses Mal alles über die Kampagne „Ich bereue diese Liebe nicht!“, die Ausflüge der Sektion SV und sicherlich auch manche Anekdote zu den Kurven-Fights der vergangenen Saison.

Wer die bösen Jungs live erleben will, braucht dieses Mal also nicht am Gästeparkplatz Ausschau halten. Wahrscheinlich sitzen sie vor der Kurve – und unterziehen sich einem ausgiebigen Ya Basta!-Studium.

Denn: Coole Typen lesen Ya Basta!

Out Now: Ya Basta! Saisonrückblick 2013/14

Was lange währt wird endlich gut. Wir haben es geschafft: Zum Heimspiel gegen den FSV Frankfurt gibt es den Ya Basta! Saisonrückblick 2013/14. Das Ya Basta! bleibt euch somit auch in dieser Saison erhalten. – In der inzwischen achten Saison ist es eine der wenigen wirklichen Konstanten beim 1.FCN.

Ya Basta! Saison 2013/14

Dieses Mal bieten wir euch auf satten 146 Seiten (Rekord!) für gerade einmal 4 Euro die folgenden Themen:

★ Kurvencheck: Wir lassen die vergangene Saison Revue passieren, feiern uns selbst und sparen nicht mit Kritik
★ Diffidati presenti: Die Sektion SV nimmt euch mit auf Kneipentour durch die Bundesrepublik
★ Szene-Interview: Dieses Mal mit zwei jungen UN-Mitgliedern. „Ernst, skurril, hintergründig, krank“.
★ Rückblick auf 20 Jahre UN: Die Geschichte, die Feier.
★ Amici: News von unseren Freunden aus ganz Europa
★ Worte aus der Kurve: Hintergründe zu allen Choreos und Spruchbändern der vergangenen Saison
★ Sportlicher Rückblick: Für alle Statistik-Nerds
★ Ich bereue diese Liebe nicht: Wieso, weshalb, warum?!
★ Außerdem: Die Saison von A bis Z, die Kampagne „Max-Morlock-Stadion jetzt!“, uvm.

Die Ya Basta!-Verkäufer findet ihr rund um den Eingang Nordkurve, davor wie dahinter. Einfach nach den orangenen Einkaufswägen Ausschau halten. Wir versuchen ab sofort auch das Heft weitestgehend selbst, also mit Redaktionsmitgliedern, zu verkaufen. Falls ihr Wünsche, Anregungen oder Kritik habt, könnt ihr das am besten dort an den Mann bringen.

Der leicht erhöhte Preis von 4 Euro ergibt sich aus einem 6-seitigen Cover (!) und der gestiegenen Seitenzahl. Wegen letzterer mussten wir auf ein teureres Druckverfahren und Klebebindung umsteigen. Natürlich ist das jetzt ein stolzer Preis – vor allem weil sich das Ya Basta! jeder leisten können soll. Bei Planung des Heftes (damals noch mit weniger Seiten und günstigerem Druck) hatten wir sogar einen Verkauf auf Spendenbasis in Erwägung gezogen. Aber Leute, mal Hand aufs Herz: Wenn euch die Informationen etwas wert sind, dann habt ihr auch 4 Euro dafür über. – Wir betonen: Wir machen mit unserem Magazin keinen Reibach. Das Ya Basta! bleibt ein unkommerzielles Projekt. Wir kommen gerade so auf eine schwarze Null – wenn alle Hefte verkauft werden.

Viel wurde in der Vergangenheit auch über die Ausrichtung des Ya Basta! diskutiert. Um es hier noch einmal festzuhalten: Wir schreiben vor allem das, was wir als Redaktion denken, fühlen und für gut befinden. Wir alle sind Mitglieder bei Ultras Nürnberg, vertreten allerdings in erster Linie unsere eigene Meinung und nicht die Meinung von UN. Etwas anderes zu behaupten wäre schließlich auch Blödsinn: Bei UN gibt es eben nur selten „die eine gültige Antwort“ zu einem Thema. Das merken wir bereits in unserer kleinen Redaktion: Bei sechs Personen gibt es zu manchen Themen sechs unterschiedliche Meinungen. Schon da fällt es manchmal schwer sich auf eine Sichtweise zu einigen.

Deshalb wollen wir uns etwas davon lösen „Das Sprachrohr der Kurve/UN“ zu sein. Wir veröffentlichen in erster Linie ein Magazin, das sich für uns richtig anfühlt. Da ist es ganz normal, dass einige Aussagen manchen nicht schmecken werden. Die Formel lautet dabei ganz einfach: Wer das Ya Basta! mag, der darf es gerne lesen. Wer das Ya Basta! nicht mag, der lässt es eben bleiben. Wir können und wollen nicht allen gefallen. Wir werden uns selbst weniger Druck machen.

Sommerloch bei Polizei und BILD

Es ist wieder Sommerloch. Das wissen auch die Pressestellen der Polizei und der Innenministerien. Kaum verwunderlich also, dass die Ankündigung über verringerte Polizeipräsenz bei Fußballspielen in Nordrhein-Westfalen gerade jetzt, zu Beginn dieser Woche erschienen ist. Über Sinn, Unsinn und tatsächliche Hintergründe (Ist das vielleicht nur Taktik?!) lässt sich streiten. Fest steht aber, dass Polizei und NRW-Innenministerium schon jetzt das Sommerloch, inklusive bevorstehendem Bundesliga-Beginn optimal genutzt haben.
Einigen Medien war die Meldung nur eine kurze Randnotiz im Sportteil wert. Anderen Zeitungen und Nachrichten-Sendungen diente sie gleich als Aufmacher. Denn Fußball geht immer. Und die neuesten Wehwechen eines Bastian Schweinsteiger sind nach gefühlten 20 Wochen Schland-Berichterstattung eher uninteressant. Also wird über Polizei, Fans und „einzelne Unverbesserliche“ diskutiert. So als würde in Israel, der Ukraine oder sonstwo nichts passieren. Vielleicht wurden diese Themen auch schon zu oft „gespielt“. – Innenministerien und Polizei dagegen haben die notwendie Aufmerksamkeit erhalten. Die Pressestellen in NRW können sich in ihrer nächsten Medienresonanzanalyse selbst auf die Schultern klopfen.
Dennoch: So hundertprozentig catcht auch dieses Thema keinen mehr. Gewalt beim Fußball, Polizei, Hooltras – alles schon oft genug erzählt und wenig sexy. Daran können weder das Sommerloch noch der Bundesliga-Beginn etwas ändern. – Genau für solche Fälle gibt es aber das Investigativ-Monster BILD. Ein bisschen Recherche, ein paar nette Infografiken – fertig sind „Deutschlands gefährlichste Fußball-Städte“. Darunter solche Randale-Hochburgen wie Minden, Würzburg oder Hamm. Schließlich seien das beliebte Umsteige-Bahnhöfe für Auswärtsfahrer. Passend dazu werden dem Springer-Kunden gleich mehrere Spieltagskonstellationen genannt, bei denen an diesen Bahnhöfen mit Jahrhundert-Randale zu rechnen sei. Das wiederum hat der Bild-Blog, ein Watch-Blog für deutsche Medien, sehr schön analysiert. So genau können es die Damen und Herren von BILD mit ihren Recherchen nämlich nicht genommen haben. Es ist eben Sommerloch – und da stehen bei BILD offensichtlich nur beschränkte Kapazitäten zur Verfügung.

BILD im Sommerloch
Die Nordkurve fand bereits mehrfach deutliche Worte zu BILD und Springer.

Sponsorenbashing angebracht!

Hatten wir im Text zum Video des Aue-Heimspiels (ein Eintrag unter diesem) noch positiv vermerkt, dass die Sponsoren bzw. Inhaber der Werbebanden selbigen Platz den „Ich bereue diese Liebe nicht“-Zaunfahnen die gesamten 90 Minuten zur Verfügung gestellt hatten, muss heute schon wieder geschimpft werden. Zu ekelhaft sind jedoch zwei Fälle, die wir hier mal klar ansprechen werden. Auch wir sind nicht nur Fußball-Romantiker und wissen um die finanzielle Notwendigkeit des Profisports, aber wie das große Vorbild Don Quijote schon lehrte, werden wir manche Werte und Haltungen nicht der Funktion des Systems unterordnen …

Der Fall „Club Expertenforum“

Man kann der Fanszene des 1.FC Nürnberg nur ans Herz legen, sich von dieser „Organisation“ fern zu halten. Hier verfolgen Einzelpersonen kommerzielle Interessen und das wurde seitens der aktiven Fanszene schon immer erfolgreich und berechtigt abgelehnt. Fanarbeit ist zunächst einmal Ehrenarbeit – sie erhält sich dadurch ihre Unabhängigkeit und Wertschätzung. Beim Club Expertenforum ist dieser Grundsatz über alle Maße verletzt – finden sich doch hier eine Unmenge an Sponsoren. Das Ganze schön professionell unterteilt in Sponsoren, Partner und Freunde – mit einer erstaunlichen Schnittmenge zu den Partnern des 1.FC Nürnberg. Solange sie nur schlecht gefilmte Talkrunden gemacht haben, konnte man es ignorieren. Auch die immer wiederkehrenden dummen Bemerkungen über die Fans (oder besser gesagt Chaoten) waren nicht der Aufmerksamkeit Wert. Dass der 1.FC Nürnberg jetzt aber eine Kooperation (CEF Lounge und ClubTV – siehe Testspiel Talk nach dem Mallorca Spiel ) mit diesen Leuten eingegangen ist, ist aus unserer Sicht ein großer Fehler. Das CEF hat offensichtlich große Pläne – auf der Homepage steht etwas vom Clubhaus am Valznerweiher ab Herbst 2014. Zu was diese Pläne in erster Linie führen sollen ist ganz offensichtlich – nämlich zu großen Geldbörsen. Nicht mit uns – und vor allem nicht mit den wirklichen Fans des Vereins. Auf die Fans zielt das CEF aber ab, denn über den Umweg der kostenlosen Mitgliedschaft will man möglichst viele Mitglieder in diesen inaktiven CEF-Fanclub holen. Warum wohl? Um die Mitgliederzahlen beim Verein zu steigern (so die offizielle Version) – böse Zungen vermuten da mal eher, dass viele Mitglieder das eigene Standing gegenüber Verein und Sponsoren stärken sollen. Über 1.500 Mitglieder sind schon in diese Falle getappt und man kann ihnen nur anraten, möglichst schnell wieder auszutreten. In unserer Welt sind Fanclubs auch immer Freundeskreise, die im besten Falle auch zusammen in einem Bus auswärts fahren – fragt diesbezüglich mal beim CEF nach! Hoffentlich haben wir hier keine schlafenden Hunde geweckt – am Ende rollt demnächst der CEF Bus. Also, liebes CEF – fahrt nicht auswärts, es würde euch eh nicht gefallen und dann müsstet ihr wieder schwitzend in die Kameras von so vielen fürchterlichen Erfahrungen sprechen. Diesmal vielleicht aber gar nicht zu unrecht!


Weniger Bildgestaltung – mehr Einnahmen!


Der Fall „1/17tel Schamel Meerrettich“

Wie weiter oben geschrieben überdeckten die Fahnen beim Aue Heimspiel viele Werbebanden. Mittlerweile weiß aber halb Nürnberg – und wir sorgen jetzt für die andere Hälfte – dass ausgerechnet die Firma des Aufsichtsrates Schamel wohl als einzige hier nicht einfach so mitspielen wollte. Konkret wurde seitens der Meerrettich-Firma 1/17tel der für die Werbebande bezahlten Summe zurückgefordert. Dieses Verhalten ist inakzeptabel – oder in der Materie zu bleiben: „Da wird aus der milderen Produktvariante Alpensahne aber ganz fix die Sorte Scharfwürzig“! Hatten Sie denn wirklich so wenig für die Kampagne „Ich bereue diese Liebe nicht“ übrig oder was sollte mit dem Geld passieren? Am Ende ist es vielleicht doch besser bei ihrem Heimatverein (wo Schamel Hauptsponsor ist) – einen Jugendstützpunktpartner der Westvorstädter aufgehoben oder was? Dieses Fass kocht langsam über und die Fanszene wird hier nicht weiter wegschauen.


Quo vadis – Mr. Schamel?

In diesem Sinne – Augen auf in allen Belangen – die Windmühlen drehen sich noch!

Video vom Aue Heimspiel

Anbei das Video vom Heimspiel gegen Aue – Mannschaft und Kurve haben gut in die neue Saison gefunden. Die Choreo hat nicht ganz wie geplant funktioniert – das war offensichtlich und trotzdem werden die Glubbfans nicht allzu geknickt auf die Aktion blicken. Zu schön und einmalig waren die rund 250 ganz speziellen Zaunfahnen und eine Kurve ohne Bandenwerbung sieht man leider auch nicht so oft. Respektabel, dass die Sponsoren hier über ihren Schatten gesprungen sind.

Die Zaunfahnenaktion war gleichzeitig das offizielle Ende der seitens Ultras Nürnberg 1994 initiierten Kampagne „Ich bereue diese Liebe nicht“. Natürlich bereuen wir diese Liebe auch in der neuen Saison und darüber hinaus in keinem Moment – wir sind Glubberer und unsere Treue ist mehr als nur sprichwörtlich. Die Kampagne „Ich bereue diese Liebe nicht“ ist bzw. war im Augenblick aber leider sehr mit dem Versagen der Mannschaft aus der letzten Saison verbunden. Gegen Aue war sie nun ein Zeichen an die neue Mannschaft – sinngemäß: Diese große Nordkurve Nürnberg gibt alles für den Verein und darf im Gegenzug auch alles einfordern – in erster Linie Kampf und bedingungslose Hingabe. Natürlich ist es jedem Fanclub selbst überlassen, wie und ob er die Kampagne weiterhin mit Leben erfüllt. Für Ultras Nürnberg 1994 ruht die Geschichte aber erst einmal. Jedoch in voller Überzeugung, dass der Moment kommen wird, wo wir die Mannschaft eben genau mit diesen Fahnen wieder konfrontieren werden – dann aber als Dank und Ehre für eine sportlich überzeugende Saison. Im besten Falle steht dann am Ende einer solchen Saison der Aufstieg – ob das schon im ersten Jahr klappt oder nicht. Wir sind uns doch alle einig – egal, wie lange wir auf die Rückkehr ins Oberhaus warten müssen – wir werden da sein!

Es geht wieder los

“There was me, that is Alex, and my three droogs, that is Pete, Georgie, and Dim, and we sat in the Korova Milkbar trying to make up our rasoodocks what to do with the evening. The Korova milkbar sold moloko-plus… This would sharpen you up and make you ready for a bit of the old ultra-violence.”



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