Archiv für September 2011

Heimspiel Mainz

Samstag gegen Mainz und wie immer lohnt sich ein Besuch am UN-Container, wo neben dem üblichen Kleinkram (Aufkleber, Buttons…) das neue Ya Basta! #26 erhältlich sein wird. Natürlich sind aber auch wieder die mobilen Verkäufer unterwegs, einfach mal die Augen offen halten und die Pflichtlektüre der Nordkurve abgreifen! Es lohnt sich!

Super geil wäre auch, wenn sich wieder viele Glubbfans an der Spendenaktion für die Wolfsburg-Choreo beteiligen würden. Vom Ergebnis wird jeder Wob-Fahrer etwas mit nach Hause nehmen können, es lohnt sich also auch hier!. Vielen Dank schon mal an alle Spender!

Und zu guter Letzt, mal wieder ein kleines Video vom vergangenen Heimauftritt gegen Mainz, passt auch thematisch ganz gut!

Kurvenfunk
am Mittwoch um 18 Uhr

… einschalten! Das Team vom Kurvenfunk hat wieder eine 1A-Ausgabe zusammengestellt, die sich hauptsächlich mit der kommenden Jahreshauptversammlung und einem Interview mit Chris Ehrenberg beschäftigen wird.
Reinziehen könnt ihr euch das Ganze auf Radio Z und später auch via Download auf kurvenfunk.blogsport.de

Kurvenfunk

Ya Basta! #26
Out now!

Jawollja! Wir sind fix, die Druckerei ist fix und so können wir euch heute schon die aktuelle Ya Basta! – Ausgabe ankündigen, die es ab sofort im Lokal und am Samstag gegen Mainz auch im Stadion geben wird.

Auf hochglänzenden 88 Seiten für schmale 2 Euro erwarten euch dieses Mal folgende Themen:

★ Interview mit Chris – der Fankandidat für den Aufsichtsrat
★ Spielberichte
★ Der Glubb Virus
★ Jugend der Nordkurve (Text: Ultras – ein unbeschreibliches Gefühl, Veranstaltungen)
★ Art Gallery
★ Neuigkeiten: Pyrotechnik legalisieren
★ Szene News
★ Lesestoff & Flimmerkiste
★ Neuigkeiten: RSH
★ Staatsfeinde
★ Fight modern football
★ Neuigkeiten: Kampagne Max-Morlock-Stadion Jetzt!
★ Hall of Fame: Heiner Stuhlfauth
★ Der Kleine Bub
★ Interview Marco, Adelsdorf
★ Förderkreis Choreographien
★ Wichtig is uffm Platz
★ Amici (Spielberichte, Neuigkeiten)
★Auswärtsblock

YB Cover 26

Kackmist in Gladbach

Kackspiel, Kackniederlage, Kackmist. Ein Glück ist Fußball aber mehr als nur 90 Minuten Rumgekicke, so dass das WE dennoch seine Highlights hatte.

Skandal! Namensschilder der Polizei lebensgefährlich!

Diese Meldung erschüttert ganz Deutschland! Deutsche Polizisten werden zukünftig neben der Dienstwaffe, dem Schlagstock und Pfefferspray womöglich noch mit einem weiteren Waffe ausgestattet werden. Dabei handelt es sich um die Identifikationsschilder, die zunächst völlig harmlos erscheinen, richtig eingesetzt aber zu einem perfiden Mordinstrument werden können. Entwickelt wurden diese Schilder – so munkelt man – von Q des britischen Geheimdienstes MI6, der bisher vor allem für James Bond tätig war.

… was sich bis hierher als Satire liest, ist nach Betrachten dieses Videos jedoch weniger lustig

… unbegreiflich, mit welchen Mitteln und Ausreden sich die Polizei nach wie vor gegen eine Kennzeichnungspflicht sträubt bzw. diese kritisiert. Seht her, was man uns mit diesen Namensschildern angetan hat und wie viel (Steuer-) Geld wir nun für Neue ausgeben müssen.
Und da waren wir bis vor kurzem noch der Meinung, dass es gerade die Ultras sind, die über sämtliche Repressionen und Maßnahmen gerne mal rumjammern. Die Polizei und deren Gewerkschaften toppen dies jedoch mit links und eigentlich könnte man sich über diese Farce wunderbar amüsieren, aber die Polemik ist einfach nur noch traurig. Ein Armutszeugnis für unsere so rechtschaffenen Staatsdiener. Kein Mensch fordert(e) messerscharfe Schilder und warum man nicht schon vorher darauf gekommen ist, z.B. Stoffschilder mit Klettverschluss zu bestellen, bleibt ein Rätsel, so dass dieses Problem alleine auf die Unfähigkeit der handelnden Personen, nicht aber auf die längts überfällige Kennzeichnungspflicht zurück zu führen ist!

… und wer sich fragt, an wen uns dieser Auftritt von Bodo Pfalzgraf (DPolG) erinnert, der sollte hier klicken.

… es ist einfach unglaublich! Wir brauchen gar nicht mehr Messer und Gabel, wenn wir ein Eisbein essen wollen. Wir nehmen einfach unser Chef Tony’s Miracle Blade Namensschild…

Hilfe, ich bin nackt!

Schon unzählige Male hatten wir es im Ya Basta!: Facebook, Apps und der übrige Bullshit. Nein, wir wollen sicherlich nicht den Moralapostel spielen. Ob ihr nun auf Facebook seid oder nicht bzw. wie aktiv ihr das Ganze nutzt ist immer noch euch überlassen. Wie leichtfertig ihr aber Informationen über euch preisgebt verdeutlicht recht eindrucksvoll die folgende Reportage aus dem ZDF.
Überlegt euch genau, wie viel es euch wert ist Informationen über euch und über eure Freunde preiszugeben oder ob ihr das neueste App nun wirklich braucht. Es sei denn ihr seid in der Realität tatsächlich zu dumm Gemüse zu schneiden oder eine Münze zu werfen…

Ya Basta! #26 coming soon…

Yeah! Wir dürfen verkünden, dass wir die Ausgabe #26 soeben an die Druckerei übermitteln und das Heft demnach zum Heimspiel gegen Mainz erhältlich sein wird!
In den nächsten Tagen werden wir noch einmal genauer auf die Nr. 26 eingegen, überhaupt gibts dann hier wieder mehr Blödsinn von unserer Seite!

Hauste!

Her mit dem schönen Leben

Draußen ist es grau, die Temperaturen frisch und die Meisten werden sich schon wieder einen Schnupfen eingefangen haben. In ein paar Tagen ist Herbstanfang und der Sommer in Deutschland war leider viel zu kurz (gab es den überhaupt?!).
Träumen ist aber natürlich nicht verboten. Wer braucht da schon mehr als ein bisschen Sonne, Strand und eine kleine/große Portion FCN?!

Her mit dem schönen Leben!

Unentschieden gegen Bremen
Bilder & Videos

Ein Wolkenbruch und laue Temperaturen sorgten dafür, dass die Kurve zeitweise richtig am Durchdrehen war. Daran könnte man sich eigentlich gewöhnen!
Und auf dem Platz war auch einiges geboten. Rote Karte, Gegentor, verlängerte Pause, Tor, leider hats nicht ganz gereicht, aber ein Punkt gegen Bremen, passd!
Bilder gibts wie immer auf FaNo, reinziehen!

(mehr…)

Der Dialog gerät ins Stocken

Im November 2010 konstituierte sich die Kampagne „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“. Kein Jahr ist seither vergangen, Erfolge können wir aber bereits vorweisen. In den Stadien werden durch den Einfluss der Kampagne deutlich weniger Böller gezündet, auch Raketen sind weitestgehend verschwunden, viel mehr brennen Bengalos kontrolliert und somit sicher auf den Tribünen. Die Medien haben ebenso erkannt, dass Pyrotechnik nicht nur in anderen Ländern gut aussieht und tolle Atmosphäre erzeugt. Auch die Verbände haben sich unseren Ideen gegenüber aufgeschlossen gezeigt. Mehrfach wurden Vertreter der Initiative eingeladen, um die Möglichkeiten einer Legalisierung zu besprechen. Aus diesen Gesprächen resultierte ein Kompromiss. Für den Verzicht auf Pyrotechnik über mehrere Wochen, ermöglicht der DFB Pilotprojekte. Konkret heißt das, dass Verein X, der mit der ortsansässigen Feuerwehr und dem Ordnungsamt und natürlich der Fanszene einen Lösungsweg erarbeitet hat, vom DFB eine Ausnahmegenehmigung zum Einsatz von Pyrotechnik erhält.

Unter diesen Rahmenbedingungen fand der freiwillige Verzicht auf Pyrotechnik statt. Die mehr als 150 Unterstützergruppen leisteten Aufklärungsarbeit in ihren Fanszenen und setzten so ein starkes Zeichen!

Umso bedauerlicher ist es nun, dass sich der DFB nicht mehr an seine Zusage gebunden fühlt. Ohne auf die genauen Wortlaute eingehen zu wollen, müssen wir konstatieren, dass die Gründe für die Ablehnung mehr als fadenscheinig sind. Besonders abstrus ist in dem Zusammenhang vor allem, dass sich der Generalsekretär des DFB wie folgt zitieren lässt:

„Selbst, wenn gar nichts passiert wäre, kann das DFB-Präsidium nicht einfach sagen: ‚Jetzt geht’s los‘, weil überall die Ordnungsämter, Feuerwehr und der Brandschutz das Sagen haben.“

Nie war in den Gesprächen von einer sofortigen Freigabe die Rede und zu keinem Zeitpunkt haben wir angenommen, dass der DFB gesetzliche Bestimmungen im Alleingang für nichtig erklären kann. Viel mehr war Teil der Abmachung, dass die Fanszenen die Zustimmung der lokalen Genehmigungsbehörden einholen und der Verband die, in seinen Sicherheitsrichtlinien festgeschriebenen, Ausnahmenregelungen erteilt.

Ob der Weg zurück an den Verhandlungstisch möglich ist, wenn wir nicht davon ausgehen können, dass Zusagen auch eingehalten werden, lässt sich aktuell nicht mit Sicherheit sagen. Klar ist aber, dass Pyrotechnik immer ein Ausdruck von Emotionen sein wird. Ebenso klar ist aber auch, dass die von uns formulierten Regeln weiter Bestand haben und und wir nach einer Legalisierung streben werden. Unser Ziel bleibt somit eindeutig!

Heimspiel Bremen

Eigentlich, so könnte man meinen, ist es doch nichts Besonderes (mehr), wenn man schon seit Jahren ins Max-Morlock-Stadion pilgert. Morgen ist es auch wieder so weit. Heimspiel gegen Bremen. Und doch fiebert man die ganze Woche daraufhin, mit jeder Stunde steigt die Motivation und der Drang.

Warum das so ist?

… darum!

Auch im Alltag kritisch bleiben!

Man bleibt beim Zappen ja leider doch manchmal hängen… ob Frauentausch oder Bauer sucht Frau, der Stumpfsinn im deutschen (Privat-) Fernsehen kennt keine Grenzen und scheint vor allem auch gute Quote zu machen. Kein Wunder, hört man sich mal um, so outen sich doch leider viele Personen im eigenen Umfeld, den „Mist“ – wie sie selber wissen – zu schauen. Weil es ja so witzig ist, wenn sich Uwe zum Vollhorst macht… doch, Moment! Genau das ist ja das perfide! Man zieht sich diesen Reality-Kram rein, um sich zu belustigen und (unbewusst?) auch, um sich zu besser zu fühlen. Ja, ein Glück, dass man selbst nicht so „assi“ ist, doch merkt man dabei gar nicht, wie tief man eigentlich gesunken ist, sich an so etwas aufzugeilen. Und genauso merkt man auch nicht, dass sich die TV-Anstalten genau diese Geilheit zu Nutze machen. Sie trimmen die Sendungen eben auf genau dieses Niveau, damit es möglichst „anders“ und „skandalös“ rüberkommt. Da wird geschnitten, manipuliert oder zur Not auch selber geschauspielert und die „Protagonisten“ mißbraucht, hauptsache das Format stimmt für den Zuschauer. Der Dumme sitzt demnach nicht nur in der Glotze, nein, er sitzt direkt davor.

Was das mit Ultras zu tun hat? Wie viele brüsten sich damit, die Spielchen der Funktionäre, Geldhaie und Sponsoren längst durschaut zu haben. Nein, man lässt sich nicht nur berieseln und manipulieren – nicht so wie die vielen Erfolgsfans und Konsumenten. Man hinterfragt! Wenn man nur mal im Alltag ebenso die Augen aufmachen und hinter die Fassade schauen würde, aber offenbar hört da das eigene Denken wieder auf….

… vielleicht konnten wir es aber ja wieder ein bisschen anregen, falls nicht, sind hier noch zwei interessante Videos:

Heimspiel Bremen

Aller Voraussicht nach wird die Kampagne Max-Morlock-Stadion jetzt! am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen Bremen wieder ihren Infostand aufbauen. Dieser wird sich diesmal jedoch nicht im Stadion, sondern davor auf dem Max-Morlock-Platz befinden. Alle Interessierten haben dort wieder die Möglichkeit, sich zu informieren oder mit den Vertretern zu diskutieren. Außerdem werden Unterschriftenlisten bereit liegen.

Am UN-Container wird es wieder den üblichen Kleinkram an Aufklebern, Buttons etc geben, außerdem sind noch wenige Restexempkare der NK-Saisonkalender erhältlich, letzte Chance, zuschlagen!

Ansonsten startet am Samstag ein Spendenprojekt für eine sehr kostspielige Auswärstchoreo in Wolfsburg. Die Spendensammler der Nordkurve freuen sich daher über jeden Betrag. Jeder Cent ist wichtig und wir versprechen, dass alle Wob-Fahrer etwas davon haben werden! Weitere Infos dazu könnt ihr dem Kurvenflyer am Samstag entnehmen. Vielen Dank an alle Spender!

Sieg in Köln!

… ja, wir wissen auch, dass dieser bereits 2 Tage zurückliegt, aber der Zerfall des eigenen Körpers, der nach einer solchen Auswärtsfahrt unaufhaltsam fortschreitet, ist schlicht der Grund für die verspätete Erfolgsmeldung. Trotzdem wollen wir noch einmal auf den geilen Dreier hinweisen und natürlich niemals vergessen…

… Freiheit für Ultras, United we stand und…

Der „Schorsch der Woche“

Man kennt das ja. Man surft im Internet oder liest in einem Fanzine und plötzlich stößt man auf irgendeinen Blödsinn über die eigene Szene. Meistens kann einem das ja auch herzlich egal sein, vor allem wenn diese Aussage auf einer westsamoanischen Plattform zu finden ist. Manchmal verspürt man jedoch das innige Bedürfnis, den Blödsinn wieder richtig zu stellen, gerade wenn dieser von einer vermeintlich seriösen Quellen stammt.

So geschehen im Basch #2, der offiziellen Zeitschrift von Ultrà St. Pauli und Nachfolger der bekannten Gaz­zet­ta d’Ultrà. Im Text „Ein biss­chen Rumhu­ren – oder: Freund­schaft kennt kein Dogma!“ äußert sich der Autor wie folgt über Ultras Nürnberg, was durch die Quellenangabe Ya Basta! besonders glaubwürdig erscheint.

Oder wie die Ul­tras Nürn­berg (nur, um ein Bei­spiel zu nen­nen) sich im „Ya Basta!“ mal be­schwer­ten, dass ihre Mit­glie­der keine Schals der La­rissa Mons­ters im Sta­di­on tra­gen soll­ten, weil das ja keine of­fi­zi­el­le UN Freund­schaft sei.

Wahrscheinlich hätte kaum einer diese Aussage angezweifelt, das Problem ist nur, dass dies weder im Ya Basta! stand noch gab es diese Vorgabe überhaupt. Bewusst oder unbewusst hat der Autor also ganz schnell einen riesen Blödsinn verbreitet, den man einem .ws-User noch nachsehen könnte, der für das offizielle USP-Heft aber doch etwas verwundert. Allerdings ist es ja auch nicht das erste Mal, dass USP mit gefährlichem Halbwissen glänzt, erinnern wir uns noch mit Schaudern an deren „Auswärtsblock“-Flyer zu unserem letzten Spiel im Frühjahr zurück.

Im „Schorsch der Woche“ wollen wir aber nicht nur den Finger heben oder den Autoren böse Absichten unterstellen, sondern primär die Dinge klarstellen. Fehler passieren und auch wir haben in unserem Heft schon den ein oder anderen Bock geschossen. Sollten Fehler an unser herangetragen werden, so zögern wir aber auch nicht, diese im „Bruder Leichtfuß“ zu korrigieren. Natürlich wird der „Schorsch“ auch nicht im wöchentlichen Turnus erscheinen können, dieser hängt schlicht von der Gülle, die hier & dort verbreitet wird und deren Relevanz ab. Wir sind uns aber leider sicher, dass wir regelmäßig Material finden werden…

In diesem Sinne: Denkt nach, was ihr lest und schreibt!

BTW: Den kompletten Text von USP könnt ihr hier nachlesen. Bis auf den Fauxpass ganz lesenswert, obwohl man – wie so oft – natürlich auch komplett anderer Meinung sein kann.

Edit: Mittlerweile wurde der Irrtum auch von den basch-Redakteuren eingeräumt und auf deren Blog berichtigt. Das zeichnet ein gutes Zine aus!