Archiv für Oktober 2011

“Streunende Köter” (Cani Sciolti)
Leseprobe #2

28. Oktober…
Eigentlich sollte es der übliche Morgen zum Feiern sein. Wie immer vor einem Derby war der Schlaf zu wenig und unruhig. Um 7 Uhr früh hatte ich die Augen schon weit aufgerissen, die Gedanken nur bei meiner Kurve, bei der Choreografie, die wir unter großen Opfern vorbereitet hatten, bei den Gegnern, beim Spiel. Ich gehe ans Fenster… was für ein beschissener Tag. Nach einer schnellen Dusche und einem bescheidenen Frühstück bin ich mit dem Schal um den Hals am Treffpunkt, um mit Freunden zum Stadion zu gehen. Im Radio werden schon wenig beruhigende Nachrichten von Krawallen zwischen Fans am Bahnhof Termini, an der Piazza delle Province und an der Milvio-Brücke verbreitet. Ein bißchen Quatschen, während wir auf die üblichen Zuspätkommer warten, dann brechen wir in Richtung unserer Nordkurve auf. Gegen 11 Uhr kommen wir am Platz vor der Kurve an. Um uns herum sehen wir angespannte Gesichter von Leuten, vor allem jungen, für diese dieser Sonntag nicht schnell genug vorbei sein kann. Eine für ein Derby völlig ungewöhnliche Atmosphäre…
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Handball-Damen 01.11.2011
Alle hin!

Am Dienstag, 01.11.2011, ist es wieder soweit! Die Handball-Damen bestreiten ihr zweites Heimspiel und dank des Feiertags bietet sich für die Nordkurve mal wieder eine hervorragende Möglichkeit abseits des Fußball-Alltags etwas Spaß zu haben!
Kommt vorbei und rockt mit uns die Halle, Anwurf ist um 16 Uhr in der Sporthalle am Berliner Platz, dem Ort der guten Erinnerungen, wo alles begann und großartige Erfolge gefeiert werden konnten!

Karten gibt es wie immer im Lokal, aber auch noch vor der Halle!

Niederlage im DERBY

Viel hatte man sich vorgenommen, vieles ging schief und dennoch versuchteb wir Fans das Derby trotz einer derben Klatsche interessant zu gestalten. Mehr aber auch leider nicht und über den Angsthasenfußball auf dem Rasen wird innerhalb der Mannschaft zu reden sein!!!

DERBY!

Morgen ist es mal wieder so weit. Derbyzeit!
Die fränkischen Bauern gegen die Münchner Schickeria oder die UNsympathen gegen die SyMpathen (?)… unserem Rivalen fallen doch immer wieder neue, amüsante Denunzierungen ein. UNgeziefer wäre da noch so eine. Fantastisch!
Wer würde da nicht lieber ein fränkisches, unsympathisches Ungeziefer sein wollen, als ein sympathischer Schickerist aus der Landeshauptstadt (soviel Patriotismus darf ja sein)?
Eben… also fallen wir morgen wieder mit unserem UNnachahmlichen, menschenfeindlichen Charme in dieser versnobbten Stadt ein! Führen wir uns auf wie die größten Asseln und wenns mit den 3 Punkten nicht klappt, haben wir auch kein Pippi in den Augen!

FCN! Ungemütlich wie Ungeziefer!

Sieg in Aue!

Ja, war doch irgendwie ganz cool in Aue! Schönes Flair, geiler Fußballground und, ganz wichtig, ein Sieg und der Einzug in die nächste Runde. Die Nordkurve präsentierte sich vor, während und nach dem Spiel – zumindest phasenweise – entschlossen, lediglich die orangenen (!) Ausweichtrikots kackten uns alle ins Gesicht. Die müssen wieder weg – ohne wenn und aber, eine bodenlose Frechheit, uns einen solchen Bullshit vorzusetzen!

Heute: Kurvenfunk #32
auf Radio Z

Heute um 18 Uhr gibts wieder den Kurvenfunk auf der 95,8 MHz für euch. Es erwartet euch „nicht weniger als die beste Sendung aller Zeiten“ (O-Ton eines Redaktionsmitgliedes). Wir sind jedenfalls gespannt und alle Aue-Fahrer können sich die Sendung danach wieder wie gewohnt downloaden. Check kurvenfunk.blogsport.de and have fun!

Kurvenfunk

“Streunende Köter” (Cani Sciolti)
Leseprobe #1

…Ultrà zu sein ist eine Haltung, von der du erst im Lauf der Zeit merkst, dass du sie hast… es ist eine ontologische Dimension, eine Art sich zu den anderen Komponenten dieser Scheißgesellschaft in Beziehung zu setzen, eine vielleicht unerklärbare Lebenshaltung…
Etwas, das du erst nach einer gewissen Zahl an Auswärtsfahrten verstehen kannst. Nachdem du dir auf der Gepäckablage des Zugs den Rücken verbeult hast, auf der du die ganze Nacht versucht hast, ein Auge zuzumachen. Nachdem du ein längst schon trockenes und geschmackfreies Brötchen mit 10 Leuten geteilt hast. Nachdem du eine ganze Woche geackert hast, nur um das zusammenzukratzen, was ein beschissenes Kurventicket kostet. Nachdem du dich stundenlang hinter den Sträuchern des Bahnhofs Caserta versteckt hast, um auf den vorbeikommenden Zug aufzuspringen, der dich in diese verfickte Feindstadt bringt, wo du genau weißt, dass sie dich fertigmachen wollen, weil du sie damals im Hinspiel bis in den Zug geprügelt hattest. Nachdem du bis um 4 Uhr morgens an einem Transpi gemalt hast, mit dem du den Gutmenschen und Wohlmeinenden das in die Fresse rotzt, was diese niemals wissen wollen. Nachdem du um 8 Uhr morgens am Hauptbahnhof deiner Heimatstadt angekommen bist, und nach Hause rennst für eine schnelle Dusche, weil du in ein paar Stunden eine wichtige Prüfung hast. Nachdem du keinen Cent mehr in den Taschen hast, weil das Geld für diesen Vielfraß von Anwalt aufzutreiben war, der die Verteidigung von deinem Kumpel übernimmt, der 15 Tage Knast und 3 Monate Hausarrest dafür bekommen hat, weil er schuldig ist, Ultrà zu sein. Nachdem du dich jedweder Würde beraubt gesehen hast, zusammengedrängt auf wenigen Quadratmetern gemeinsam mit weiteren 200 Personen und den Bullen, die deine Rebellion niederschlagen wollen mit dem stählernen Inneren von verkehrt herum gehaltenen Schlagstöcken, die dir nahelegen, auf den Knien zu bleiben. Nachdem du mit deinen Eltern gestritten hast, die in der Zeitung gelesen haben, du seist ein asozialer Rowdy, Kind einer gewalttätigen und kranken Gesellschaft. Nachdem du dein Mädchen verlassen hast, weil sie dir verboten hat, Auswärts zu fahren. Nachdem du im zweiten Studienjahr erst ganz wenige Prüfungen bestanden hast, weil in deinem Hirn immer noch die Eisenbahngleise poltern und das Krachen der Stöcke, die auf dem Helm irgendeines Polizisten zersplittern…
Ultrà sein heißt das Leben in Freiheit zu leben, und im Bewusstsein, dass irgendjemand dir völlig zufällig diese Freiheit nehmen kann, genau wenn du es am wenigsten erwartest…
Ultrà sein heißt, dies sowohl in der Kurve wie auch an der Uni zu sein, in der Kneipe wie in Bahnhöfen, in Buchhandlungen wie auf dem Stadionvorplatz von Bergamo, in Bibliotheken genauso wie vor einem Polizisten, der ein Mussolini-Tuch um den Hals geschlungen trägt, in den linken Sozialzentren wie auf dem Weg vom Bahnhof in den Auswärtsblock…
Ultrà sein heißt, seinen eigenen Widerstand 365 Tage im Jahr über 360 Grad zu leben, zu erlauben, dass sich das Adrenalin mit Alkohol mischt und eine Mixtur der gesunden Rebellion schafft…

Domenico Mungo “Streunende Köter” (Cani Sciolti) erscheint im November

Nach Tifare Contro erscheint am 15.11. nun das zweite Buch aus der Feder eines italienischen Ultras in deutscher Fassung. Verantwortlich dafür ist erneut Kai Tippmann (www.altravita.com), als Übersetzer, und der Verlag Burkhardt & Partner. Schon jetzt wollen wir euch diese Lektüre wärmstens empfehlen, gibt der Autor doch tiefe, persönliche Einblicke von mehr als zwei Jahrzehnten Zugehörigkeit zur italienischen Ultrasbewegung.

Erhältlich ist das Besuch natürlich auch über UN, einfach mal nachfragen!

Über den Autor

DOMENICO MUNGO (*Turin, 1971)
Journalist, Autor, Essayist, Videomaker, Lehrer für Literatur und Geschichte, Ultra der Fiorentina. Musik- und Literaturkritiker. Ex-Direktor des Magazins Supertifo. Von ihm wurden die Bücher Sensomutanti (2003), Cani Sciolti (2008), The Final (2010), Avevate ragione voi (Gedichte, 2010), Stadio Italia (2010), Noi odiamo Tutti (2010). publiziert. Experte für die italienische Ultrabewegung und systemkritische Strömungen. Derzeit erscheinen von ihm eine Sammlung von Erzählungen zum G8-Gipfel in Genua 2001 sowie eine Biografie von Kurt Cobain.

Klappentext

Die Ultras sind böse. Sie sind die dunkle Hemisphäre des Fußballs. Das obszöne Grauen der Zivilgesellschaft. Die Ultras sind der Blitzableiter der Gutmenschen, des Bürgertums, der Krämerseelen, der Profis, der Hausfrauen, der armseligen Journaillie und der Bullen auf Opfersuche. Die Ultras sind die Güllegrube unter dem freien Himmel der Stadien. Symbol blinder und irrationaler Gewalt. Das schlimmste, wenn nicht einzige Übel des ansonsten strahlend reinen und jungfräulich unbefleckten Fußballsystems. Trotzdem werden Ultras immer wieder zu Schlachtvieh für die Titelseiten. Gut, um als Monster für die erste Seite herzuhalten, aber auch bildreiches Rahmenprogramm, donnernder und unaufhörlicher Soundtrack, zwölfter Mann, das Spektakel im Spektakel des Sports, an den wir unser Herz verloren haben. Aber die Ultras entziehen sich den Schubladen. Jedenfalls die wahren. Sie zerpflücken Klassifizierungen, Statistiken, Vorurteile und Vereinfachungen. Sie verursachen Probleme und schädigen das Gemeinwohl. Die Ultras fahren hunderte und aberhunderte Kilometer durchs Land, geben auch eine Menge Geld aus, verzichten auf Zuneigung und Liebe. Sie riskieren Prügel und Knast. Um sie im Zaum zu halten braucht man Polizeitransporter, Panzerwagen, Hubschrauber und Legionen von Sondereinsatzkräften, Polizeibeamten, ausgebildeten Fahndern, Feuerwehren und Rettungswagen. Und sie, die dreckigen und bösen, verbreiten Chaos, überrennen und zerstören alles, versuchen ohne Karte ins Stadion zu kommen. Dann, wenn die Sache abgleitet, zerstören sie Autos und Mopeds, überrennen Absperrungen und Polizeiketten, besprühen Wände mit ihren Slogans, werfen Rauchtöpfe und Bengalos, Steine und Flaschen, verantworten Geldstrafen und Platzsperren, nageln nicht genehme Spieler ans Kreuz und entlassen vox popoli unbeliebte Trainer. Die Ultras sind böse, unverschämt, kriminell und kehren sich nicht um die Regeln des zivilen Miteinanders. Ihre Höhlen sind die Kurven. Sie verschwinden in der Masse, die sie aufnimmt, sie versteckt und sich von ihnen beschützen und repräsentieren lässt. Viele können nicht erklären, was Ultra zu sein überhaupt heißt. Aber viele können davon erzählen. Ich glaube zu wissen, dass die Ultras ein Recht auf eine eigene Geschichte haben. Und ich die Pflicht, ein Buch über sie zu schreiben. Mit ihnen. Und dieses Buch haltet ihr in den Händen.

Cani Sciolti

Unentschieden gegen Stuttgart

Der Glubb spielte gar nicht mal so schlecht, schaffte es aber erneut nicht, den wichtigen 3er – trotz zweimaliger Führung – einzufahren. Katastrophal war dagegen die Leistung der Kurve. Was war los? Wenig Esprit, schwache Beteiligung – so brauchen wir jedenfalls nicht zum Derby fahren!

Morgen im Stadion

Ein reizvoller Gegner aus Stuttgart wartet, auf den Rängen und auf dem Rasen wird sicher einiges los sein!
Wie angekündigt, fällt morgen auch der Startschuss für den Förderkreis Choreographien, der auch mit einem eigenen Infostand an der Max-Morlock-Statue aufwartet. Schaut vorbei, informiert euch und am besten werdet ihr gleich Mitglied.
Wie immer lohnt sich auch ein Besuch am Container. Dort gibt es noch Restexemplare der aktuellen Ya Basta!-Ausgabe und neues Material der Nordkurve Nürnberg. Darunter ein Zipper, ein Schal und eine Mütze.
Vorbeischauen, abstauben und danach im 911er mächtig Gas geben!

Förderkreis für Choreographien

Mit dem kommenden Heimspiel gegen den VFB Stuttgart startet auch der Förderkreis für Choreographien, ein Projekt für eine bunte und kreative Kurve!

★ Was ist der Förderkreis für Choreografien?
Der Förderkreis bietet allen Choreo-begeisterten Glubberern die Möglichkeit, einen finanziellen Beitrag – in Form von einem selbst bestimmten monatlichen Betrag – für Choreos zu leisten, damit die Macher über ein regelmäßiges und somit sicheres Budegt verfügen können. Als kleines Dankeschön gibt es dafür alle zwei Monate ein exklusives, sowie ein Willkommens-Geschenk.

★ Wie kann ich Mitglied beim Förderkreis werden?
Beim kommenden Heimspiel gegen Stuttgart werden im Stadion Personen unterwegs sein, bei denen ihr euch informieren und anmelden könnt. Außerdem wird an der Max- Morlock-Statue ein Stand aufgebaut sein, wo ihr weitere Infos erhaltet und euch in einem persönlichen Gespräch von diesem Förderkreis überzeugen könnt. Natürlich gibt es auch dort, die Flyer und Anmeldeformulare, sowie das Willkomens-Geschenk!

★ Was kostet mich das?
Der monatliche Mindestbetrag liegt bei 3€, der einmalige Startbetrag bei 5€. Das Geld wird vierteljährlich von eurem Konto abgebucht.

★ Was passiert mit meinem Geld?
Das so gesammelte Geld wird komplett auf einem seperaten Konto angelegt und zweckgebunden für Choreographien ausgegeben!
Die spieltäglichen Gebrauchsgegenstände wie Fahnen, Doppelhalter, Megaphone, Trommeln, Klebebänder etc werden dagegen nach wie vor aus den Spenden finanziert.

Für weitere Rückfragen dürft ihr gerne unsere Teams rund um die Nordkurve mit Fragen bombardieren oder einfach unseren Stand aufsuchen!
Einen ausführlicheren Text findet ihr in der aktuellen Ausgabe des Ya Basta! sowie im UN94-Infoflyer am Samstag!

Wir freuen uns auf euch,
euer Choreoteam der Nordkurve!

MMS-Infostand in der Innenstadt

Am morgigen Freitag, den 21.10., wird es einen Infostand der Kampagne in der Nürnberger Innenstadt geben. Der genaue Ort ist die Pfannenschmiedgasse zwischen Galeria Kaufhof und City Point Nürnberg. Zwischen 14 und 20 Uhr kann sich hier jeder über die Kampagne informieren, diskutieren und Fragen stellen.

MMS-Infostand

Ganz Nürnberg fordert

Der letzte Beitrag war natürlich eine satirische Antwort auf die vereinzelten Stimmen, dass es vermessen (gewesen) sei, die Choreo zu Kampagne (und damit auch selbige) unter die Forderung „Ganz Nürnberg“ zu stellen. Dadurch (und durch die weiteren, öffentlichen Bemühungen der Kampagne) würde man anderen Glubbfans vorschreiben, wie das Stadion heißen solle – schließlich gäbe es auch genügend Glubberer, die den Namen Frankenstadion favorisieren würden. Manch einer fühlt sich gar mißbraucht und man müsste ja erstmal eine repräsentative Umfrage starten. Als ob es jedoch ein Grund wäre, die Kampagne nicht zu unterstützen, weil man sich zu sehr an der Formulierung stört bzw. vor den Kopf gestoßen fühlt.
Eigentlich sollte man an dieser Stelle gar nicht näher darauf eingehen, schließlich gibt es genug Möglichkeiten (im Stadion) persönlich darüber zu diskutieren. Mit Leuten, denen wirklich etwas an einem entshaften Austausch liegt. Aber es ist schon erstaunlich, so scherten sich diese Leute 2006, als der Name verkauft wurde, ja auch nicht darum, dass ihnen ungefragt ein neuer Name vorgesetzt wurde, und es ist wahrlich bizarr, welch irrwitzigen Argumente nun von einigen Personen aus dem Hut gezaubert werden, so dass nur zwei Schlüsse übrig bleiben:
1) Entweder wollen sich einige Leute partout nicht an Aktionen beteiligen, an denen auch die Ultras mitwirken, was angesichts der Thematik wirklich traurig ist, oder
2) sie haben immer noch nicht kapiert, dass der einzige Weg, einen Sponsorennamen zu verbannen, über diese Kampagne führt.

Den Personen der ersten Gruppe können (und wollen) wir nicht helfen, aber allen anderen sei noch einmal gesagt:
Eine Kampagne zum Namen Frankenstadion hätte niemals diese Tragweite erreicht und diesen Druck erzeugt – dies zeigen uns die Bestrebungen an anderen Bundesligastandorten und auch die aktuelle, sehr lebhafte Debatte in Nürnberg. Einzig der Legendenstatus von Max Morlock wird es mit einem Sponsor aufnehmen können – unabhängig von den ideellen Gründen, die darüber hinaus für ein Max-Morlock-Stadion sprechen. Und sollte es tatsächlich wahr werden, dass sich kein neuer Sponsor mehr finden sollte, dann hieße das ja nicht automatisch, dass das Stadion dann auch offiziell den Namen des größten FCN-Spielers trägt. Es würde zunächst wieder seinen alten Namen bekommen und dann wäre immer noch genug Zeit, über eine Umbenennung zu diskutieren. Aber mal ehrlich, welcher Nürnberger könnte sich an einem Namen Max-Morlock-Stadion stören?

Wir von der Ya Basta-Redaktion sagen daher ganz deutlich:
Die Frage lautet momentan (!) nur: Sponsorenname ja oder nein. Wer dagegen ist, kann nur den Weg über die Max-Morlock-Stadion-Kampagne wählen, alle anderen unterstützen (bewusst oder unbewusst) die Bestrebungen, den Stadionnamen ein weiteres Mal zu verscherbeln.

Übrigens: Auch mit einem Frankenstadion könnten wir super leben. Davor heißt es jedoch einen erneuten Verkauf zu verhindern!

Max-Morlock-Stadion jetzt!

Weltweite Proteste

(Nürnberg) Es ist falsch zu behaupten, ganz Nürnberg fordert das Max-Morlock-Stadion, denn die Proteste haben mittlerweile weltweite Ausmaße genommen. So erreichten uns Bilder aus der Türkei, Chile und China. Überall gingen Menschen auf die Straßen und forderten friedlich die Umbennenung des Nürnberger Fußballstadions.


Jugendliche in der Türkei protestieren…


… in Chile äußerte Studentenführerin Camila Vallejo (23) ihren Unmut wie folgt: „Ya Basta! Estadio Max Morlock – ahora!“


… und auch in China formiert sich der Protest

Video Wolfsburg

In Wolfsburg gab der komplette Gästeblock ein klares Statement für ein Max-Morlock-Stadion ab, aber seht selbst: