Ruhe in Frieden, Micha

Bewegende Tage liegen hinter uns.
Zuerst wäre hier natürlich der bundesweite Boykott zu nennen, der nun an zwei Spieltagen in nahezu allen Stadien eindrucksvoll für eine gespenstische Stille gesorgt hat. Bei der Vorstellung, dass dieser Zustand bald Realität werden könnte, dürfte jedem Fan Angst & Bange geworden sein. Aber auch die DFL dürfte geschluckt haben, angesichts der Tatsache, dass eine solche Einigkeit in den deutschen Kurven herrscht wie noch nie zu einem anderen Thema davor.
Da hilft es auch nicht, dass der selbsternannte, deutsche Vorzeigeverein, Bayern München, mit allem Mitteln versucht, die Aktion zu torpedieren. Da werden eben die Boykott-Infoflyer verboten oder mit einer selbst organisierten und finanzierten Tribünenchoreographie ein falsches Bild vorgegaukelt. Wozu braucht man da noch die blöden, kritischen Fans, oder? Scheinbar immer noch für die Stimmung, denn gesungen wurde in der Arena trotzdem nicht – zumindest nicht für 12min 12s. Gezeigt hat man damit also nur, dass man der größte Arschlochsverein bleibt und die unbequemen Fans doch unverzichtbar sind.

Aber wie wichtig erscheint dies im Gegenzug, wenn fast zeitgleich ein Mensch und langjähriger Glubbfan, der in der Szene bekannt und beliebt war, aus dem Leben schied? Ein Arschloch namens Krebs erinnerte uns mal wieder daran, dass wir das Leben zu jeder Zeit schätzen und genießen sollten. Auch dafür kämpfen wir und mit dir, Micha, in unserem Herzen weiter.

Ruhe in Frieden, wir sehen uns!

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