Archiv für Januar 2013

Ya Basta! Saisonrückblick 2011/2012
Out now!

Na, wer hätte damit noch gerechnet? Nicht viele, aber der Ehrgeiz trieb uns an, den Saisonrückblick 2011/2012 doch noch rauszuhauen!
Gegen Mönchengladbach könnt ihr die Ausgabe für 2 Euro einsacken, aber sputet euch, die Auflage ist mit 1500 Heften äußerst limitiert.
Auf sehr bilderreichen 80 Seiten könnt ihr dann aber noch einmal die vergangene Saison in allen Facetten Revue passieren lassen, so dass die Ausgabe wieder ein schönes Sammelwerk ist und sicherlich die ein oder andere Erinnerung hervorrufen wird. Zur Auflockerung tragen dabei aber auch die Berichte unserer Freunde, sowie ein großes Kreuzworträtsel bei. Der Gewinner erhält ein lebenslanges Ya Basta! – Abo, es lohnt sich also!

Kaufen. Lesen. Lieben!

Wie immer haben wir mit dem Rückblick auf die Max-Morlock-Stadion-Kampagne, das bestimmende Thema der letzten Saison, aber auch schon eine kleine Leseprobe für euch

Leseprobe Ya Basta Saisonrückblick 2011/2012
Ya Basta! Saisonrückblick 2011/2012 – MMSJ

YB Cover Saisonrückblick 2011/2012

Die Themen:

★ Nordkurve – Spielberichte
★ Spruchbänder – Worte aus der Kurve
★ Choreographien
★ Diffidati Presenti
★ Max-Morlock-Stadion jetzt!
★ Sportlicher Rückblick
★ Statistiken
★ Szene-Interview
★ Amici
★ Kreuzworträtsel
★ Kurvencheck

INTRO – in Dortmund 25.01.2013

10 Jahre Freundschaft zwischen Ultras Nürnberg und Ultras Gelsenkirchen – das Intro beim Auswärtsspiel in Dortmund stand unter dem Motto „10 JAHRE UNVERGESSLICHE AUGENBLICKE“ – auch wenn der Wind die Farben gehörig durcheinander wirbelte, so bildete die Aktion doch den gelungenen Auftakt der Feierlichkeiten.

Leider haben wir keine eigenen Aufnahmen, weshalb wir hier auf den Youtubekanal von „Borussen TV“ verlinken – die Nürnberger Youtuber hätten das Material gerne genutzt, um zusammen mit ein paar Fotos ein nettes Video zu präsentieren, aber „Borussen TV“ lehnte deutlich ab – dagegen ist an sich nichts zu sagen – allerdings bleibt die Begründung strange – von wegen sinngemäß „und dann beschwert ihr euch mit euren Schalker Freunden, wenn die Borussia nächstes Jahr ein paar schöne Container aufstellt“ (remember Sicherheitspapier) – gut erkannt, nur die Denkweise bleibt aus unserer Sicht mehr als unverständich – regelrecht weichgespült – „ach Gott, wenn jetzt deswegen der dolle Dialog mit der DFL darunter leidet“ – last euch etwas sagen: Wenn er deswegen ins Stocken gerät, dann war er einen Scheissdreck wert!

Hier also der Link – aber dreht den Ton am besten weg …

Nachtrag – 06.02.2013
Jetzt haben es uns die Jungs von Borussen TV aber richtig gegeben. Nachdem wir ihnen zu über 13.000 Clicks auf dem Video verholfen haben, wurde für das Video die Möglichkeit des „Einbettens“ deaktiviert. Wad soll man dazu noch sagen? Unser Text scheint ihnen nicht gefallen zu haben. Da ist es auch kein Wunder, dass hier sogar Mails aus Dortmund ankommen, die ihnen sinngemäß „jede Zugehörigkeit zur aktiven Szene absprechen“. Soll nicht unser Problem sein – erfreuen wir uns eben an einem Bild …

Studiengebühren abschaffen

Bereits am Sonntag wurde wieder gegen das Runde Leder gekickt. Heute melden auch wir uns mit einem kleinen Seitenblick zurück. Es geht um das Thema Studiengebühren. Seit letzter Woche gibt es bayernweit ein Volksbegehren gegen Studiengebühren.
Das Studium hat sich in den letzten jahren radikal gewandelt. Fünf Jahre ´ne ruhige Kugel schieben? – Ne, das war mal. Permanent Prüfungen, Pflichtveranstaltungen und das in immer kürzerer Zeit. Alles auch kein Ding, schließlich profitiert man später davon?! – Vielleicht, zugleich schießen jedoch die Mietpreise in die Höhe, staatliche Finanzierungshilfen sind an zig Regelungen gebunden und zwei Mal im Jahr darf man 500€ + X überweisen. Das Problem: eigentlich ist man mit dem Studium bereits gut ausgelastet. Die Folge: man muss nebenbei malochen, um die Kohle bei zu bekommen. Für nicht wenige bedeutet das mehrere Nebenjobs auf einmal wahrzunehmen.
Der Zugang zu Bildung wird somit immer mehr ein Privileg all jener, die es sich gerade leisten können. Wer von seinen Eltern nicht unterstützt werden kann, hat ein ernsthaftes Problem. Ein Studium wird nahezu unmöglich. Umso grotesker wirkt das, wenn man sich vor Augen hält, dass ein Großteil der Gebühren gar nicht verwendet wird. Die Kohle liegt häufig einfach ohne Verwendungszweck an den Hochschulen rum. Ganz davon abgesehen sollte die Finanzierung von Bildung, bzw. der Zugang dazu allein vom Staat gewährleistet werden – und zwar für jeden, egal wie viel Kohle die Eltern verdienen.

Für das Volksbegehren eintragen könnt ihr euch noch bis einschließlich Mittwoch, 30. Januar. Das dauert keine zwei Minuten. Einfach bei euch ins Rathaus (Stadtverwaltung) marschieren, Perso vorlegen und unterschreiben.

Kurvenfunk

„The Brothers from the big bad City“ funken heute Abend (Mittwoch 23.01.2013) ihre erste Sendung im neuen Jahr. Direkt aus Nürnberg – from the Radio Z Headquater – in die ganze Welt. Ab 18 Uhr live auf der 95,8 MHz – oder dann via Cloud auf den Blog von Kurvenfunk. Die Kollegas haben bestimmt wieder eine rotzfreche Sendung zusammengeschustert und mit einem Bericht über die gestrige Veranstaltung des FCN „zum Gedenken an den Ausschluss der jüdischen Mitglieder“ sind sie bezüglich Aktualität einmal mehr voll am Ball.

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Erklärung der Aktion „12:12″

… zum bundesweiten Treffen am 29. Dezember 2012

Am Samstag fanden sich Fans von mehr als 50 verschiedenen Vereinen in Kassel ein, um die Ergebnisse und den Einfluss der Kampagne 12doppelpunkt12 auszuwerten und zu diskutieren.

Auch wenn am 12. Dezember von der DFL ein Sicherheitskonzept verabschiedet wurde, was die Stadien weder sicherer macht, noch dazu beiträgt unsere lebendige Fankultur zu stärken, so kamen die Fanvertreter zu dem Ergebnis, dass 12doppelpunkt12 eine der erfolgreichsten Fanaktionen aller Zeiten war. Die Entscheidungen vieler Vereinsfunktionäre und der DFL am 12. Dezember haben hingegen gezeigt, wie wenig auf die Fußballfangemeinschaft Rücksicht genommen wird, welche an den drei Protestspieltagen der Aktion „12:12″ bewiesen hat, dass sie geschlossen gegen unberechtigte Forderungen und Maßnahmen agieren kann. Wir als Aktion möchten jedem Fan und auch den zahlreichen Fanorganisationen dafür danken. Nur dank Eurer Unterstützung und Eurer Initiative war dieser Protest so erfolgreich.

Wenn man die angenommenen Anträge mit dem ersten Entwurf vergleicht, so kann man festhalten, dass der Protest dazu beigetragen hat, viele weitere, unverhältnismäßige Maßnahmen zu verhindern. Zudem haben wir von der DFL eine Einladung zu einem ersten Gespräch bekommen, sodass der von uns immer eingeforderte Dialog endlich ernsthaft beginnen kann. Unsere Vorgehensweise für folgende Gespräche mit den Verbänden und der Politik wurde abgesprochen, um von uns gestellte Forderungen auf eine breite Basis zu stellen.

Wir als Kampagne möchten nicht nur gegen das Sicherheitskonzept argumentieren, sondern wir möchten gemeinsam mit den Fanverbänden und Fanclubs ein Konzept für ein „Fanfreundliches Stadionerlebnis“ erstellen und dessen Umsetzung einfordern. Wir laden jeden Fan herzlich dazu ein, an diesem Konzept mitzuarbeiten und mögliche Vorschläge an die eigene Fanszene oder unsere Aktion zu richten.

Nach der Winterpause gibt es unsererseits keinen weiteren Aufruf zu einem Stimmungsboykott, jedoch waren sich alle Fanvertreter einig, dass die in ganz Deutschland erlebte Solidarität unter Fußballfans beibehalten und weiter gestärkt werden muss. Das heißt, dass wir umgehend auf die von uns kritisierten Maßnahmen reagieren werden, sollten diese zur Anwendung kommen. Wir werden uns immer gegen Vollkontrollen und die Beschneidung von Gästekontingenten stellen und gegebenenfalls mit Protest, Kreativität und Aufklärung gegen derlei Repressalien agieren.