Vorfälle in Frankfurt
Neuigkeiten

Nordkurve Nürnberg,

wir haben Neuigkeiten zu den Vorfällen in Frankfurt, denn auch am Nürnberger Einsatzleiter der Polizei, Herr Galler, gingen unsere Vorwürfe und die Forderung nach Aufklärung nicht vorüber. Dieser äußerte sich nun gegenüber einem Vereinsvertreter und ließ ausrichten:
Die Nürnberger Polizei hat Eintracht Frankfurt von dem Verdacht der 200kg Pyrotechnik in Kenntnis gesetzt, Tage vor dem Spiel aber auch wieder darauf hingewiesen, dass sich der Verdacht nicht erhärtet habe. Dies könne man auch belegen.
Der Schwarze Peter liegt nun also wieder auf dem Schreibtisch von Oliver Lerch, Sicherheitsbeauftragter Eintracht Frankfurt.

Trotzdem sind die Informationen noch sehr dürftig.
Denn wie passt die Aussage von Herrn Galler mit der von Herrn Hellman, Vorstand Eintracht Frankfurt, zusammen?

Das ändert aber nichts daran, dass wir gesicherte Informationen hatten, dass Nürnberger Fans sich massiv mit Pyrotechnik eingedeckt haben

Axel Hellmann, auf Sport 1 am 12.2.2013.

Kein Wort von einem Verdacht, kein Wort von einem Dementi. Einer lügt…!

Außerdem: Kam die Empfehlung, die Zaunfahnen zu verbieten, von der Nürnberger Polizei?
Herr Lerch sprach ja nicht nur von der Pyrotechnik, sondern auch davon, dass es präzise Hinweise gegeben hätte, dass dafür die Zaunfahnen als Sichtschutz genutzt werden sollten. Woher kamen diese präzisen Hinweise?

Und: Wenn von Seiten der Nürnberger Polizei zum Zaunfahnenverbot geraten wurde, wurde dieses wieder zurückgenommen, nachdem sich das Gerücht nicht erhärtet hatte bzw. wie reagierte Eintracht Frankfurt auf dieses Dementi?

Die Rot-Schwarze Hilfe hat bereits vergangene Woche Eintracht Frankfurt und die Frankfurter Polizei aufgefordert, entsprechende Fragen zu beantworten. Eine Antwort blieb bisher aus. Warum nur?

Des Weiteren bleibt ungeklärt, woher das Gerücht der 200kg überhaupt kam…

Die Nürnberger Polizei könnte sicherlich einiges zur Beantwortung der offenen Fragen beitragen, wenn sie klar Stellung beziehen würde!
Schließlich haben wir Fans, der 1. FC Nürnberg und alle anderen Beteiligten das Recht auf Antworten, damit in Zukunft solche Situationen vermieden werden können!