Archiv für April 2013

Derbyniederlagen kann man nicht schönreden

Nordkurve Nürnberg,

es ist uns allen sicherlich nicht leicht gefallen, in Hoffenheim zu schweigen und uns damit gegen unser inneres Bedürfnis, immer die Mannschaft unterstützen zu wollen, zu stellen. Aber es war und ist wichtig den Spielern zu zeigen, dass derartige Derbyniederlagen und der Umgang damit nicht konsequenzenlos von der Kurve hingenommen werden dürfen!

Positiv zu erwähnen ist, dass das Spiel in Hoffenheim ohne größere Anfeindungen untereinander vonstatten ging. Naturgemäß gab es zwar ein paar gegenseitige Pöbeleien, wenn man jedoch die Tage zuvor ins Internet schaute, konnte man ja das Schlimmste befürchten. Das hat mal wieder gezeigt, dass das Internet eine komplette Parallelwelt zur Realität im Stadion darstellt und die Reaktion von Ultras Nürnberg nicht so verkehrt gewesen sein konnte. Immerhin schlossen sich große (!) Teile des Gästeblocks fast durchgängig dem Boykott an – auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen.

Wie der Vorsänger zu Beginn des Spiels aber auch noch einmal betonte, sollte es jedem freigestellt sein, die Mannschaft zu unterstützen. Ultras Nürnberg hatte diese Entscheidung lediglich für sich getroffen und zu keiner Zeit zum Boykott aufgerufen. Die persönlichen Enttäuschungen wiegen für die Gruppe, nach Gesprächen mit der Mannschaft im Vorfeld des Derbys und der aufwändigen Choreographie, einfach viel schwerer, als dies bei anderen Clubfans der Fall sein dürfte. Die Behauptung auf fcn.de „sowie die Club-Fans dazu aufgefordert, die Mannschaft vor dem Spiel nicht zu begrüßen.“ ist demnach falsch und trägt nicht zu der geforderten sachlichen Diskussion bei!
Des Weiteren waren noch immer genug Clubfans vor Ort, die die Mannschaft hätten unterstützen können. Es war von einem Großteil aber einfach nicht gewünscht – das gilt es zu respektieren. Die wenigen, die das nicht taten, sollten sich dafür hinterfragen, ob sie ihren Anspruch von (spielbezogener) Unterstützung im Sinne des FCN erfüllt haben oder sich nicht doch mehr damit beschäftigten, den restlichen Block zum Singen aufzufordern/anzupöbeln.
Sicherlich darf man sich auch über Entscheidungen enttäuscht zeigen und muss sie nicht gut finden. Und natürlich darf es auch andere Meinungen geben. Was aber nicht zu respektieren und auch nicht zu akzeptieren sind, sind die Aufforderungen oder gar Anfeindungen – besonders im virtuellen Vorfeld – an Ultras Nürnberg, die Mannschaft gefälligst zu unterstützen. Ultras Nürnberg ist kein Dienstleister und hat auch keine vertraglichen Pflichten – falls hier jemand etwas mit Spielern oder anderen Vereinsangestellten durcheinanderbringt. Und Ultras Nürnberg muss auch nicht immer alles jedem Recht machen. Geht auch gar nicht – so viele unterschiedliche Forderungen und Wünsche, die täglich indirekt (virtuell) oder direkt (persönlich) an UN herangetragen werden.

Letztendlich ist auch jeder selbst für die Stimmung (mit)verantwortlich – sogar die Spieler durch ihre Leistungen. Bevor also Hanno Balitsch via Medien sein Unverständnis äußerst, sollte er lieber mal die letzten Spiele aus sportlicher Sicht Revue passieren lassen. Selbstkritik würde einigen „sogenannten Spielern“ (um im Sprachjargon Balitschs zu bleiben) gut zu Gesicht stehen! Unabhängig von der Derbyniederlage gab es nämlich auch in Hoffenheim ab der 1. Minute keinen sportlichen Grund, die Mannschaft zu besingen. Das, lieber Raphael Schäfer, war übrigens auch nicht die Meinung einer „gewissen Gruppierung“, sondern die eines Großteil der anwesenden Fans.
Das ohnhein angespannte Verhältnis Mannschaft/Fans wird durch solch polemische Aussagen jedenfalls nicht gerade verbessert…
… und auch der aktuelle Beitrag auf fcn.de „Bedenkliche Tendenz – Grenzen überschritten“ tut das nicht. Viel mehr muss man sich fragen, ob dadurch eine Aussöhnung in naher Zukunft überhaupt noch möglich/gewünscht ist?! Aus einer öffentlichen Schlammschlacht würden jedenfalls beide Seiten nicht als Sieger hervorgehen…

Trotzdem wollen wir an dieser Stelle beipflichten, dass Drohungen gegenüber Spielern – ganz gleich welcher Art – völlig deplatziert und überzogen sind. Es ging und geht darum, den Spielern die Bedeutung des Derbys – v.a. für uns Fans – verständlich zu machen und ihnen zu zeigen, dass uns diese Niederlage einfach die Lust & Laune verhagelte. Es ging und geht jedoch nicht darum, die Spieler vom Hof zu jagen! Also, cool bleiben, FCN-Fans!
Ultras Nürnberg hat sich – entgegen anderer Behauptungen – in Hoffenheim äußerst diszipliniert verhalten. Die Mannschaft wurde wie angekündigt nicht unterstützt, aber auch nicht übermäßig bepöbelt. Man verfolgte das Spiel emotionslos. Nicht mehr und nicht weniger. Das muss man den Fans auch mal zugestehen!!! Wir sind eben keine Groupies und Fußballprofis keine Teeniestars!

Wir wollen an dieser Stelle aber auch noch einmal betonen, dass es in dieser Mannschaft durchaus einige (jüngere) Spieler gibt, denen das Verhältnis Mannschaft/Fans sehr am Herzen liegt!
… die sich für die Belange und die Aufopferung der Kurve interessieren bzw. diese wertschätzen
… die sich auch gegenüber den Fans verpflichtet fühlen
.,. die zusammen mit den Fans beim FCN noch etwas erreichen wollen
Zu diesen Spielern werden wir weiterhin den Kontakt suchen und ausbauen! Sie sind es auch, die derzeit die Gefühlswelt und das Handeln der Fans nachvollziehen können. Und sie sind es auch, die bei einem nächsten Derby mit der nötigen Einstellung auflaufen werden! Wollen wir hoffen, dass sie in Zukunft mehr Verantwortung übernehmen, noch wichtiger für die Mannschaft werden und die Bindung zu den Fans aufrecht erhalten!

Abschließend wollen wir noch einmal Martin Bader zitieren:
„Jeder hat sich nach der Niederlage schwarz geärgert – innerhalb des Vereins und deutlich sichtbar nach außen.“
… nichts anderes tut Ultras Nürnberg und jeder würde sich wünschen, wenn dieses Kapitel schon sehr bald geschlossen werden könnte!
Immerhin wurde mit dem Boykott offensichtlich erreicht, dass sich mit der Derbyniederlage intensiver auseinandergsetzt wurde, als dies sehr wahrscheinlich ohne diesen radikalen Schritt getan worden wäre.

Keine Unterstützung in Hoffenheim

Als Reaktion auf die erneute Blamage gegen Fürth werden wir die Mannschaft am Samstag nicht unterstützen.
Dabei geht es nicht nur um die 90 Minuten am vergangenen Sonntag, sondern vor allem darum, dass die Mannschaft grundsätzlich keinerlei Verständnis für die Bedeutung dieses Derbys zu haben scheint. Trotz der Pokalschmach aus der vergangenen Saison – die jeder Glubberer noch vor Augen hat – schaffte es das Team allen Ernstes in dieser Saison kein einziges Tor gegen Fürth zu schießen und nur einen Punkt einzufahren. Eine derart schlechte Ausbeute gibt es sonst nur in aller Regelmäßigkeit bei den Derbys gegen die Bayern. Wohlgemerkt schaffte dies die Mannschaft gegen einen Verein, der derzeit drauf und dran ist, diverse Negativ-Rekorde der Bundesliga zu knacken (z.B. kein einziger Heimsieg). Historisch betrachtet gab es seit Gründung der SpVgg Greuther Fürth in 17 Spielen 7 Niederlagen, aber nur 3 (!) Siege! Eine unfassbar schlechte Ausbeute! Das kann nicht unser Anspruch sein!
Nicht nur die heftigen Reaktionen auf die Pokalniederlage 2011 sollten jedem Spieler gezeigt haben, dass das älteste Derby Deutschlands nicht mit einem normalen Pflichtspiel zu vergleichen ist. Es geht dabei um viel mehr! Jedes Spiel kann man verlieren, aber nicht dieses! Und schon gar nicht kampflos! Es gibt kein anderes Spiel mit einer höheren sportlichen Bedeutung. Dies wurde auch Teilen der Mannschaft in der Woche vor dem Spiel nochmal verdeutlicht. Wenn man sich die Spielerzitate im Anschluss an das Spiel anschaut, wird aber klar, dass hier Perlen vor die Säue geworfen wurden. Insbesondere der Kapitän Raphael Schäfer, der mittlerweile seit vielen Jahren in Nürnberg ist, fiel mit seinen Worten „Ich lasse mir nicht die gute Saison wegen einem Spiel schlecht reden.“ negativ auf. Wenn schon der Kapitän derart gelassen die Derby-Niederlage hinnimmt – wie sollen dann die anderen Spieler verstehen, um was es geht?
Da es „dank“ der Niederlage auch sportlich in dieser Saison um gar nichts mehr geht, fiel es uns umso leichter, über das weitere Vorgehen in Hoffenheim zu entscheiden. Sicherlich war die Leistung der Mannschaft in der Rückrunde weitgehend überdurchschnittlich. Leider wurde bei den vergangenen beiden Derbys in München und gegen Fürth aber deutlich, dass die Mannschaft keine große Lust hat, in einem Derby die entsprechend kämpferische Leistung zu bringen. Deshalb haben wir auch vorerst keine Lust mehr, diese Mannschaft zu unterstützen und werden das Spiel in Hoffenheim schweigend verbringen. Darüber hinaus haben wir auch eine Choreo, die anlässlich des Vereinsjubiläums gegen Leverkusen geplant war, abgesagt.

Ultras Nürnberg 1994

Video Nürnberger Trichter / Derbyversager

Es ist und bleibt leider unglaublich: Die Mannschaft vergeigt das wichtige erste Bundesligaheimspiel gegen die Greuther Fürther.

Im Vorfeld war man wieder zu sicher und locker – im Nachspiel wird das Drama vereinzelt sogar relativiert und verklausuliert – nur nicht das eigene Versagen zugeben oder auch nur ehrliche Selbstkritik zulassen, geschweige denn in Richtung Betroffenheit oder Gefühle der Fans zu denken. Von Spielerseite kommend klingen u.a. folgende Aussagen wie Hohn und Spott in den Ohren der bedröppelten Fans:

„Ich lasse mir nicht die gute Saison wegen einem Spiel schlecht reden. „

„Wir haben aber ein gutes Heimspiel gemacht, waren bei jeder Standardsituation gefährlich und hatten unzählige Freistöße.“

Manche in der Mannschaft haben es offensichtlich immer noch nicht verstanden – und sie werden es auch nicht mehr verstehen. Sie sollten selbst zum Trichter greifen (siehe Ende des Videos) oder aber überlegen ob sie noch am richtigen Platz sind!

Absicht oder Zufall?

Wie bereits in vielen Medien zu lesen ist, kam es vor der Begegnung am Samstag zu Zwischenfällen auf dem Weg zum Stadion.
Es hat ein bisschen gerappelt, danach hat sich die Situation beruhigt und es hätte weitergehen können. Passiert. Derby eben.

Doch mal wieder kam es anders. Nicht ganz unerwartet folgten die üblichen Schikanen und ein Shitstorm in den Medien.

Derzeit wird viel spekuliert, wie es zu den Vorfällen gekommen ist. Doch alles, was am Samstag passiert ist und wie es passiert ist, war scheinbar von der Polizei genauso gewollt. Dabei scheut man sich auch nicht, im Nachhinein die Tatsachen zu seinen Gunsten zu verdrehen und zu dramatisieren.
Man muss ja schon fast von Lügen sprechen, wir haben jedenfalls den Glauben daran verloren, dass es nur eine andere Wahrnehmung aus Sicht der Polizei ist.

Zuviel Verschwörungstheorie? Gut, fassen wir die Fakten noch einmal zusammen:
1. Die Nürnberger Autofahrer wurden nicht auf direktem Weg zum Stadion geleitet, sondern unweit eines bekannten Brennpunktes entlang geführt. WARUM?
2. Von diesem Brennpunkt aus näherte sich eine große Anzahl Münchner ohne Polizeibegleitung den Gästen. Kein Problem, doch eine Frage bleibt:
Wenn sich ca. 80 Münchner an einem Brennpunkt unbemerkt sammeln und sich den Gästen nähern können, dann kann das doch kein Zufall sein. Der Polizei, die sonst nie Fehler macht (oder zumindest keine eingesteht) und bei einem Derby angeblich alle Sicherheitsvorkehrungen trifft, soll so etwas verborgen geblieben sein?
3. Da Nürnberg auf einer Brücke stand, war ein direkter Kontakt nur schwer möglich, das ganz große Chaos blieb also aus. Aber warum der Stress, aus einem kleinen Chaos kann man ja später immer noch ein großes Chaos machen und Tatvorwürfe finden sich auch immer.
4. Selbst ging das USK mit äußerster Brutalität und einer wahren Freude auf die Fans los. Beim Betrachten ihrer Videoaufnahmen sieht man USK’ler tuscheln und lachen.
5. Nur wenige Stunden später liest man von einer neuen Dimension der Gewalt gegen Polizeibeamte. Um das zu „belegen“, präsentierte man schockiert die Zahl von 16 verletzten Polizisten und spricht von einem Steinhagel. Rund 400 Augenzeugen haben die Situation komischerweise ganz anders erlebt…
6. Abseits der öffentlichen Wahrnehmung zeigt die Polizei dagegen gerne ihr wahres Gesicht. Viele Festgenommene berichten von Drohungen und Beleidigungen seitens der Polizei während ihrer Ingewahrsamnahme. Aber auch andere Glubbfans berichten von ähnlichen Vorfällen.
7. Der Plan wird vollendet: Innenminister Herrmann forderte umgehend ein konsequentes Vorgehen gegen die „Randalierer“ und stärkte seinen prügelnden Polizisten den Rücken! Er verspottet damit alle Opfer der Polizeigewalt an diesem Tag und befeuert – plangemäß – die Debatten um Sicherheit beim Fußball erneut.

Fazit:
Von diesen Vorfällen profitierte nur die Polizei. Sie hat es krachen lassen wollen, um danach wieder alle Maßnahmen ergreifen und Register ziehen zu können. Immerhin wird es somit wahrscheinlicher, dass sie sich in naher Zukunft Arbeit sparen wird, wenn Gäste regelmäßig verboten sind.

Es ist jedoch ein Armutszeugnis für unser Land und unsere Politik, wenn die Exekutive dank ihrer Meinungshoheit in der Öffentlichkeit und unter dem Deckmantel des Gewaltmonopols mit solch perfiden Methoden agiert.
Man braucht ja nicht glauben, dass es in anderen Bereichen anders zugeht. Der Polizeiberuf ist jedenfalls schon lange kein besonders ehrenwerter mehr…

Und nein, natürlich wollen wir der Polizei nicht pauschal vorwerfen, dass sie uns einerseits in unserer Freiheit beraubt, wenn sie uns im engen Kessel zum Stadion geleitet, und andererseits die Schuld an Rauferein trägt, wenn sie mal nicht so präsent ist. Wir fordern auch bestimmt nicht, dass sie andere dafür besser zu bewachen hat und unseretwegen kann sie ja auch weiter prügeln & beleidigen.
Nur: Wenn sie aus den Raufereien, die sie ja berufsbedingt eigentlich verhindern will, mittlerweile mehr profitiert, dann könnte man durchaus den Verdacht hegen, dass ihr möglicherweise daran gelegen ist. Und wenn dadurch junge Leute kriminalisiert werden und wir massive Einschnitte wie Fahrverbote zu befürchten haben, dann muss das vehement kritsiert werden.
Genau das war in München der Fall, denn durch die oben geschilderte Masche profitiert die Polizei. Mehr, als wenn alles seinen ruhigen Lauf genommen hätte…

… aber das ist auch nur unsere Wahrnehmung. Interessanterweise teilen diese Wahrnehmung jedoch immer mehr Fußballfans.
Wenn diese Wahrnehmung also falsch ist, dann täten Polizei & Politik an ihrer Stelle doch gut daran, diese zu widerlegen…
… doch wahrscheinlich werden sie sich wieder nur ins Fäustchen lachen. DIE können ja doch nichts machen, DENEN glaubt ja sowieso niemand.

Augenzeugenbericht: http://meyerjohannes.de/einmal-mit-profis-oder-wie-es-die-polizei-schafft-einen-normalo-gegen-sich-aufzubringen/

Daggl #4
Out now

Erhältlich zum Derby gegen die Vorstadt im Handverkauf und am Container des Fanprojektes.

Auf 112 Seiten gibt es in Ausgabe 4 folgenden Inhalt:

• alle Spiele der ersten Mannschaft des 1. FC Nürnberg von Oktober bis Januar
• Groundhopping aus Trinidad & Tobago, Grenada, Irland, Nordirland, Mazedonien, Tschechische Republik, England, Deutschland, Polen, Italien, Frankreich, Swasiland, Botswana, Südafrika, Lesotho, Spanien
• Rückblick
• Fanzinevorstellung „Red Army News“
• Reviews
• das Glubb-Quiz
• Dagdiggschdammdisch

Köpke, Zarate & Co

DERBY in München

Nordkurve Nürnberg!

Am Samstag steht mal wieder das bayerisch-fränkische Derby an, doch sind wir mal ehrlich: Seit dem Umzug aus dem Olympiastadion haben die Spiele enorm an Reiz verloren und Jahr für Jahr ist es das gleiche, was uns erwartet – oder auch nicht erwartet. Auf dem Platz gibt es meistens nichts zu holen, auf den Rängen ist es umgekehrt und wenn wir nicht gerade einen Ausflug in/durch die City machen, halten sich die Bemühungen beim Gastgeber, aus seinem Heimderby etwas mehr zu machen, ebenfalls in Grenzen. Wir müssen uns die Highlights also mal wieder selbst setzen, damit die Spiele nicht zum Langweiler werden, neuen Schwung erfahren und wieder mehr Spaß machen!
Genau deswegen wollen wir am Samstag das Rad der Zeit – wenigstens in unserem Kosmos – etwas zurückdrehen.

Die 80er/90er sind zurück!

Werft euch in Schale, holt die alten Schmuckstücke raus und macht aus diesem Derby ein ganz Besonderes!

Die Anreise erfolgt individuell, Treffpunkt ist ab 11 Uhr am Parkplatz Garching Nord!
Dort werden wir uns zusammen auf das Derby einstimmen und im Anschluss gemeinsam zum Stadion laufen! Es ist also genug Zeit, auch für diejenigen, die etwas später dran sind! Spart euch die Parkgebühren am Stadion, kommt zum Treffpunkt, dort ist genügend Platz, Auto, Bus oder Bike abzustellen!

Trotz allem gilt: Augen auf und wachsam sein, der Rivale will ja vielleicht auch mal ein ganz besonderes Derby erleben… schließlich war da ja was…

Als kleinen Heißmacher gibts noch ein Video von ein paar Freaks – total durch die Typen, so soll es sein – passenderweise mit dem neuen Lied der Nordkurve unterlegt, damit das auch noch bis Samstag sitzt. Auf ne riesen Gaudi am Samstag und ein Prost auf den Club!

WIR SINGEN UND TANZEN AUF JEDEM FUSSBALLPLATZ
EIN SCHUSS, EIN TOR DER GLUBB WARS!

Dauerkarten für Block 911

Zur Zeit erreichen uns auch viele Mails mit der Frage, ob man auch ohne aktuelle Dauerkarte für einem anderen Block zur neuen Saison in den 911er wechseln kann.
Dies ist grundsätzlich möglich, allerdings werden aktuelle Dauerkarten-Inhaber eines anderen Blocks bevorzugt behandelt, da zunächst nur über einen Tausch neue Plätze in den jeweiligen Blöcken frei werden!

Trotzdem wollen wir versuchen, für jeden Glubbfan eine Dauerkarte im Stimmungsblock zu beschaffen, was aber nur mit Hilfe der Fans geht, die sich dort nicht (mehr) wohlfühlen!

Schreibt also weiter an kartentausch@un94.com und übersendet eure Daten! Ob mit oder ohne bisherige Dauerkarte – auf in den 911er!

Auf in den 911er
Blockwechsel zur neuen Saison!

Viele werden am Sonntag per Flyer mitbekommen haben, dass zur neuen Saison „personelle Bewegung“ in die Stimmungsblöcke kommen soll.
Noch immer stehen nach dem Umzug vom Ober- in den Unterrang zu viele Glubbfans im 911er, die sich nicht ausreichend an der Anfeuerung beteiligen wollen oder können. Die Stimmung ist nicht wirklich schlecht, aber sie stagniert.
Auf der anderen Seite gibt es immer noch und wieder Beschwerden über Sichtbehinderungen durch große Fahnen im 911er während Fans in anderen Blöcken gerne mehr Material mitnehmen und sich aktiver einbringen würden. Leider sind neue Dauerkarten für die Blöcke 911 jedeoch sehr begrenzt und ein Glücksfall, so dass sich die Situation nicht von alleine regeln wird…

Es ist also höchste Zeit, dass sich was tut und sich jeder noch einmal ehrlich hinterfragt, wie er seinen Stadionbesuch verbingen will.

… wer in Ruhe das Spiel anschauen will und nur sporadisch in die Gesänge einsteigen will, ist in den Stimmungsblöcken falsch!
… wer sich massiv an großen Fahnen stört, ist in den Stimmungsblöcken ebenfalls falsch!

Bitte seid dann so ehrlich und macht euren Platz für andere Glubbfans frei, die bisher in anderen Blöcken versauern. Die Nordkurve bietet auf der gegenüberliegenden Seite adäquate Plätze mit gleicher Sicht!
Letztendlich käme dieser Schritt nicht nur allen Glubbfans entgegen, sondern auch der Stimmung zugute!

Für alle Personen, die zur neuen Saison wechseln wollen – egal ob aus den Stimmungsblöcken oder in die Stimmungsblöcke – haben wir eine Mailadresse eingerichtet. Meldet euch mit eurem Anliegen, wir werden in den nächsten Wochen in Kooperation mit dem FCN und anderen Fans eine Lösung erarbeiten, die uns allen und der Nordkurve zugute kommen wird! Aber nur, wenn wir ein paar Richtzahlen haben, wie viele Wechsler es geben könnte, können wir ein Konzept ausarbeiten, welches alle Glubbfans zufriedenstellen wird!

Daher schreibt an…

kartentausch@un94.com

Ganz wichtig!
Wenn ihr in den 911er wechseln wollt, dann vergesst nicht, uns folgende Daten zu übermitteln:

Name
Vorname
Geburtsdatum
Adresse
Telefonnummer
Mailadresse
Aktueller Block
Dauerkartennummer
Fanclub (falls Fanclub-Mitglied)
Vereinsmitglied beim FCN
Ermäßigungsgruppe

… also schnell weg mit der Mail und nächsten Jahr schon im 911er stehen!
… aber beeilt euch, denn die Karten werden nach wie vor begrenzt sein!

Auswärtssieg0

Achtung! Achtung!
Choreospenden und Liedgut

Zum Derby wird es wieder eine große Choreographie geben, aus diesem Grund bitten wir um Spenden beim morgigen Spiel gegen Mainz 05! Es werden wieder einige Spendensammler unterwegs sein und euch um einen kleinen Obulus bitten – jeder Cent hilft uns weiter.
Solltet ihr keinen Spendensammler finden, könnt ihr auch direkt am UN-Container (neben Fanprojekt, gegenüber vom SC am Eingang Nordkurve) einen Spendenbeitrag abgeben. Alternativ könnt ihr aber auch auf das Konto des Förderkreises einen Betrag überweisen. Das Geld wird zweckgebunden nur für diese Derbychoreographie eingesetzt, vielen Dank!

Konto-Inhaber: Förderkreis Choreografien
Konto-Nummer: 16791261
BLZ: 760 200 70
Bank: Hypovereinsbank Nürnberg
Zweck: Spenden Choreografien

Des Weiteren wollen wir aber auch unsere Kurve akustisch weiterbringen und haben in Wolfsburg mal wieder ein neues Lied eingeführt! Es bringt alles mit, was es zu einem Kurvenhit benötigt: einen geilen Text, eine Ohrwurm-Melodie sowie die Möglichkeit es laut, ausdauernd und kraftvoll zu singen – einfach ein cooler Song, mit dem man sich voll identifizieren kann!

Gefühle für die Ewigkeit!
Momente, die man nie vergisst!
Jedes Wochenende hier zu stehn,
um den Glubb heut siegen zu sehn!

Die Melodie (Refrain ab 0:46 im Video) ist an „I believe I can fly“ von R. Kelly angelehnt, hört morgen einfach nochmal genau hin und steigt mit ein, man wird es sehr schnell auffassen!

Mottofahrt nach München

Verbreitet die frohe Kunde – die 80er und 90er sind zurück! Und so wollen wir das Auswärtsspiel in München dann auch gleich im Zeichen dieser Zeiten begehen.

Die Nordkurve ist komplett aufgerufen sich zu beteiligen! Holt das alte Trikot raus, quetscht euch in die zu enge Jeans, werft euch die Kutte über und schmückt euer Haupt mit Ballonmütze oder dergleichen. Und wenn dir ein Bart wächst – so darf er vor allem über der Oberlippe sein Unwesen treiben- und wenn dein Haar noch sprießt, so erinnere dich an die alte „vorne kurz – hinten lang“-Regel. Hilfsmittel aller Art sind ausnahmslos erlaubt – von Brusthaartoupet bis Knast-Tattoo am Unterarm. Gebt Euch Mühe mit den Outfits – wir versetzen gemeinsam unsere Szene in eine Zeit, in der Fußball noch nach Bier roch!

Treffpunkt – Samstag 13.04.2013
11 Uhr – Parkplatz Garching Nord / Forschungszentrum
(dann gemeinsam mit der U-Bahn zum Stadion)

Video der Choreo in Wolfsburg

Nürnberg zu Gast in Wolfsburg. Unter dem Motto „Der ruhmreiche Club und seine legendären Schlachtenbummler“ stand das Intro der Nordkurve Nürnberg ganz im Zeichen der großen Vereins- und Fantradition. Forza Glubb!