Archiv für November 2013

20 Jahre Ultras Nürnberg
04. Januar 2014

Nordkurve Nürnberg,

20 Jahre Ultras Nürnberg stehen vor der Tür! Ein Grund zum Feiern – wie man so schön sagt.
Es ist aber auch ein Grund, um diese Jahre Revue passieren zu lassen. Der Weg war nicht immer einfach, aber wir waren immer im Glauben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Mal waren wir am Boden, mal waren wir ganz oben. Mal haben wir alles richtig gemacht, mal vieles falsch. Doch nach 20 Jahren stehen wir immer noch hier – und das gar nicht mal so schlecht.
Vielen Widrigkeiten haben wir getrotzt und gleichzeitig unvergessliche Momente geschaffen! Viele aus der Kurve haben uns in all den Jahren immer unterstützt, standen uns zur Seite. Viele haben uns aber auch mit ihrer konstruktiven Kritik voran gebracht. Es ist ein Geben & Nehmen. In all den Jahren war jedoch eine Sache von bestimmender Natur, in all den Jahren war uns eine Sache gewiss:
Wenn es um unseren 1. FC Nürnberg geht, dann halten wir alle zusammmen! Dann stehen wir da, wie eine 1 – aufrichtig & stolz!
Ein gutes Gefühl!

Am 04. Januar 2014 wollen wir nicht nur auf 20 Jahre Ultras Nürnberg anstoßen, wir wollen mit euch unsere Kurve feiern! Wir wollen auf den Putz hauen und uns erinnern! Wir wollen gemeinsam nach vorne schauen! Ihr kennt uns, wir haben uns nicht lumpen lassen und ein sattes Programm auf die Beine gestellt.
… ok… zugegeben, wir sind noch dabei, denn naturgemäß herrscht das Chaos über uns, aber wie immer könnt ihr euch auf uns verlassen!
Für die Sause ist natürlich Livemusik verantwortlich – und ihr. Ihr fehlt noch! Und an den richtigen Stellen werden wir euch mit einem geschichtsträchtigen Programm durch den Abend führen.

Ganz besonders freut es uns aber auch, dass wir zahlreiche Freunde aus Nah und Fern begrüßen werden, denen wir ebenfalls einen unbeschwerten Abend bereiten wollen!

Lasst uns gemeinsam was Großes aus diesem Tag machen!

Karten gibt es ab dem Heimspiel gegen Wolfsburg, also schaut gleich vorbei! Im Preis von 15 Euro wird ein Jubiläumspin enthalten sein, den ihr euch am Abend der Feier abholen könnt. Ein kleines Zeichen dafür, dass jeder von uns, seinen Teil zu diesem Ereignis beigetragen hat – und dies hoffentlich auch in Zukunft tun wird, denn es kann nichts Schöneres geben!

Ultras Nürnberg, 20.11.2013

Coming soon…

Trotzreaktion!

Glubberer,

in den letzten Tagen erreichten uns viele Nachrichten zum Thema Raphael Schäfer. Viele können unsere Haltung nicht verstehen, vielleicht auch weil sie den Hergang der Situation und die Hintergründe nicht kennen. Es gibt aber auch viele, die unsere Haltung nachvollziehen können und Handlungsbedarf sehen, weil sie sich Sorgen um unseren 1. FCN machen.

Fast alle wünschen sich dabei jedoch eines: Sie wünschen sich, dass wir in Nürnberg wieder zu einer Einheit zurück kehren, dass Mannschaft und Fans an einem Strang ziehen, um das eine Ziel Klassenerhalt zu erreichen! Es muss ein Ruck durch alle gehen!

… genau das war ja auch die Intention der Aktion nach dem Spiel gegen Freiburg. Die Mannschaft hatte alles gegeben, gekämpft und gut gespielt, sie hatte sich auch nach dem Spiel nicht aufgegeben, sondern am Mittelkreis Mut zugesprochen. Nur die Distanz zur Kurve schien spürbar vorhanden zu sein, wenige Minuten war man sogar meilenweit entfernt. In den letzten Tagen wurde sich schließlich von allen Seiten reichlich ausgekotzt.

… und die halbe Liga lacht sich nun wahrscheinlich schon ins Fäustchen: kein Sieg, Ärger um einzelne Spieler, ein Trainerwechsel und jetzt auch noch Knatsch zwischen Fans und Spielern sowie Fans untereinander. Für die Konkurrenz sind wir doch bereits abgestiegen! Wir steuerten dem Abrgund entgegen…

Doch diesen Gefallen dürfen und werden wir dem Rest der Liga nicht tun!

Die Vorfälle und auch die Verfehlungen von Raphael Schäfer können nicht ungeschehen gemacht werden, aber wir müssen sie jetzt hinten anstehen lassen. Vielleicht (!) müssen wir das Thema zu gegebener Zeit auch noch einmal aufgreifen, denn unsere Meinung gegenüber Raphael Schäfer hat sich nicht grundlegend geändert. Für einige Verfehlungen konnte zwar der Hintergrund erklärbar gemacht werden, andere blieben jedoch bestehen. Wir werden ganz sicher keine Freunde mehr, aber das müssen wir auch nicht. Mittlerweile ist auch der erste Frust etwas verflogen und der Blick nach vorne ist wieder frei. Nach vorne zu den derzeit wichtigeren Dingen, denn alle Beteiligten – ob Spieler, Fans, ja sogar die Lokalpresse – dürfen nur ein Ziel haben:

ERSTKLASSIG BLEIBEN!

Es ist noch nicht zu spät für diesen Ruck – und das wurde auch noch einmal an die Mannschaft übermittelt!
Lasst uns nun gemeinsam diese Situation nutzen und von ihr profitieren! So turbulent die letzten Tage auch waren, so viel Energie setzten sie auch frei! Stecken wir sie gemeinsam in unser Ziel!

Wir stehen hinter jedem Spieler, solange er kämpft, solange er alles für dieses Ziel gibt und solange er mit den Fans an einem Strang ziehen will!
Das haben wir auch bereits vor der Saison betont und in jedem Spiel bestätigt!

Aber auch wir wollen und müssen nun mehr Verantwortung übernehmen!
Für das Spiel in Gladbach haben wir daher eine kleine Aktion vorbereitet, die auch noch von anderen Glubberern unterstützt werden kann. Zum Unkostenbeitrag wird es daher ein kleines Goodie zu erwerben geben, mit der wir symbolisch die Einheit demonstrieren wollen. Wenn die Aktion einschlägt, könnte sie im Nachgang sogar noch ausgedehnt werden, um weitere Fans mitzunehmen, um das Gemeinschaftsgefühl sowie die Bindung zur Mannschaft zu stärken!

Natürlich kann aber auch diese Aktion wieder mutwillig fehlinterpretiert werden – wer das jedoch tut, der will nicht kapieren!

Glubbfans, lasst uns nach Gladbach fahren! Lasst uns glauben! Lasst uns die Mannschaft zum Sieg schreien!
Sagt es allen weiter: nach Gladbach fahren wir, um 3 Punkte zu holen! Nach Gladbach fahren wir, um die Wende gemeinsam einzuleiten!
GEMMA ALLE GEMEINSAM!

Zurück zur Sachlichkeit

Unser letzter Text sorgte erwartungsgemäß für reichlich Diskussionen – sehr gut, man setzt sich mit dem Thema auseinander!
Aber die Diskussionen dürfen sich nicht nur darauf beschränken, wer nun recht oder unrecht hat. Sie müssen sich vor allem mit der Frage beschäftigen, wie wir die festgefahrenen Situation lösen können. Denn das Thema wird natürlich auch innerhalb der Fans unterschiedlich gesehen, daher müssen wir zur Sachlichkeit zurückkehren!

Aber ungeachtet dessen wollen einige unsere Zeilen sowieso nicht verstehen, weil sie aus der aktiven Szene kommen – und die werden von einigen pauschal als falsch und/oder dumm bezeichnet. Sowas ist immer sehr aufregend für uns zu beobachten, weil es in der Realität dann meistens ganz anders ausschaut. Den Hinweis, dass unsere Texte bitte sorgfältig und genau gelesen werden sollten, können wir uns an dieser Stelle daher sparen. Man liest sowieso nur das, was man hören will.

Dennoch wollen wir noch einmal betonen: Die Aussprache mit der Mannschaft wurde nicht gesucht, weil die Leistung schlecht gewesen wäre (das wurde ja bereits verneint). Die Aussprache musste stattfinden, weil sich die Mannschaft immer mehr von der Kurve zu entfernen drohte und damit notwendige Unterstützung riskierte. Es musste etwas passieren. Ein Wachrüttler, ein Zeichen, (irgend)eine Reaktion! Jahrelang wurde den Ultras in Nürnberg vorgeworfen, sie würden bis zum bitteren Abstieg nur „lalala“ trällern und keinerlei Reaktionen auf die sportliche Lage zeigen.
Nach dem Spiel hätte man dagegen eine Reaktion oder zumindest ein anderes Verhalten der Spieler erwarten können! Am Mittelkreis formierten sich die Spieler nach der Niederlage zum Kreis bzw. zur Besprechung. Wie immer sind sie dann jedoch kurz vor der Eckfahne in die Kabine abgedreht – emotionslos wie jedes Spiel. Könnt ihr euch noch an die Zeiten erinnern, als die Spieler direkt bis vor die Kurve gekommen sind? Solange ist das noch gar nicht her, aber warum herrschte ausgerechnet nach so einem unglücklichen Spiel wie gegen Freiburg weiterhin so eine Distanz?
Wenn sich die Spieler im Mittelkreis Mut zugesprochen haben, warum zeigen sie diesen nicht, indem sie sich zum Beispiel geschlossen „Arm in Arm“ einfach mal vor die Kurve stellen. Beschimpfungen und Frust könnten dann auch schnell in Aufmunterung und das gesuchte „Wir-Gefühl“ umschwingen. Stattdessen wird bei uns – egal ob jetzt Sieg oder Niederlage – scheinbar pflichterfüllend in Richtung Kurve geklatscht und abgedreht. Den Fan, der zuvor 90min gelitten, gehofft, gesungen und unterstützt hat, wird im Regen stehen gelassen. „Gemeinsam zum Klassenerhalt“ war mal ein Motto in der Saison 2001/2002…
Ja, vielleicht ist das zu viel erwartet und vielleicht hätte man es auch akzeptieren müssen, wenn die Mannschaft auf Distanz geht, ABER: Oft genug wollten junge Spieler einen Schritt weiter auf die Kurve zukommen, doch Raphael Schäfer gab auch hier ersichtlich den Ton an. Jeder weiß um das belastetete Verhältnis zwischen ihm und der Fanszene und wenn er aufgrunddessen keinen Kontakt zur Kurve suchen will, dann ist das sein gutes Recht. Aber er darf das nicht auf dem Rücken der Mannschaft und vielen anderen Fans austragen, die mit diesem Konflikt nichts zu tun haben. Er darf diesen Konflikt nicht übertragen. Doch genau das tut er, wenn er anderen die Richtung vorgibt. Aus diesem Grund wollte man sich eben nicht mit diesem distanzierten Verhältnis zum Rest der Mannschaft abfinden. Man glaubte eine Reaktion erreichen zu können!

Die Aussprache sollte ein positives Signal erzeugen und wurde schließlich – wie damals auf Schalke – nach den Worten Baders mit einem lautstarken FCN beendet! Für kurze Zeit ging tatsächlich ein Ruck durch die verbliebenen Fans – und vielleicht auch durch die Mannschaft. Auch das Thema Schäfer schien zu diesen Zeitpunkt zwar nicht vom Tisch, aber auch nicht akut zu sein. Dies nächste Entgleisung folgte jedoch nur wenige Sekunden später: mit dem Wegwerfen der Kapitänsbinde (und sei es – wie Schäfer mittlerweile betonte – aus einem Mißverständnis heraus) kippte die bis dato positive Stimmung völlig. Es waren genau jene Bilder, die später u.a. im Doppelpass zu sehen waren und nun sinnentfremdet für diese konstruktive Ausspache stehen. Zu schnell wurden daraufhin die Ereignisse in einen falschen Topf geworfen und so war plötzlich von „(unverständlich) frustrierten Fans, die nach einer unglücklichen Niederlage ihr Bauernopfer in Raphael Schäfer gefunden hatten,“ die Rede. Doch die Niederlage gegen Freiburg, die Ausspache mit der Mannschaft und die Reaktionen auf das Wegwerfen der Kapitänsbinde sind drei verschiedene Paar Schuhe, die differenziert und voneinander getrennt betrachtet werden müssen. So wäre Raphael Schäfer nach dem Spiel überhaupt gar kein Thema gewesen, hätte er nicht die Kaptitänsbinde in den Dreck geworfen. Und die Aussprache wäre als das, was sie gewesen ist, kommentiert worden: Als Zusammenrücken und -raufen.

Soweit noch einmal zu den Vorkommnissen, zur Person Schäfer wollen wir stattdessen nicht mehr viel sagen. Das Meiste wurde bereits gesagt.
Wer noch daran glaubt, dass eine wirkliche Versöhnung zwischen Schäfer und der Kurve möglich ist, der hat jedenfalls einen großen Glauben. Dabei behauptet ja auch keiner, dass die Schuld für die Situation dafür nur bei Raphael Schäfer zu suchen ist. Es behauptet ja auch niemand, dass das Verhältnis nicht von Missverständnissen geprägt war/ist.
ABER: wir brauchen eine Lösung zum Wohle aller – vor allem zum Wohle des 1.FC Nürnberg.
Dass Schäfer eine schwierige Person ist, wird niemand bestreiten. Vor diesem Hintergrund und ungeachtet der sportlichen Leistungen/Verdienste stellt sich eben auch die Frage, ob es nicht zum Wohle aller Beteiligten das Beste wäre, wenn das Kapitel „Schäfer und der FCN“ beendet werden würde. Das ist keine Forderung, es ist eine (!) nüchterne Einschätzung des Ist-Zustandes und daher eine zwangsläufige Frage.
Wer die Nürnberger Fan- und Ultras-Szene jedoch kennt, der weiß auch, dass sie – zum Wohle aller Beteiligten – aber auch jeden anderen Lösungsweg in Betracht ziehen wird. Der Dialog wurde seitens Schäfer ja bereits gesucht, schade, dass ihm das erst jetzt notwendig erscheint, Möglichkeiten gab es bereits vorher…
Wie die Lösungswege aussehen könnten – ob mit oder ohne Schäfer im Tor oder als Kapitän –, werden hoffentlich die nächsten Tage zeigen. Das Wegwerfen der Armbinde bleibt für viele dennoch unverzeihlich!

… und trotzdem muss das erklärte Ziel aller Seiten lauten: Gemeinsam zum Klassenerhalt!

Weitere Infos: IG Zukunft: Seltsame Sichtweisen: Wie aus Unterstützung ein Fan-Aufstand wird

Der Kapitän klatscht,
aber er klatscht nicht mit Herz

0:3 Heimniederlage, 11 Spiele, kein Sieg, Tabellenvorletzter – die nackten Zahlen sind jedem bekannt und höchst alarmierend.
Dabei erspielte sich der FCN gegen bis dato ebenfalls sieglose Freiburger zahlreiche Chancen und war über weite Strecken spielbestimmend. Nein, eine schwache und lustlose Leistung kann man der Mannschaft nicht vorwerfen. Stattdessen mangelte es an der Chancenverwertung, mal wieder stand Aluminium im Weg (zum 9. mal in dieser Saison) und am Ende kam auch noch Pech dazu, so dass ein Sonntagsschuss die Niederlage besiegelte.

In der Stunde solcher Niederlagen zeigt sich aber auch der Charakter einer Mannschaft.

… und einmal mehr schien dieser von Raphael Schäfer geprägt worden zu sein.
Einmal mehr war er es, der die Mannschaft – fast schon gezwungenermaßen – bis kurz vor die Eckfahne führte, belanglos klatschte und dann abdrehen ließ.
Wir sind uns sicher, dass viele Spieler nach einem solchen Spiel eine andere Reaktion gezeigt hätten, ja sogar wollten.
Dieses scheinheilige und immer gleiche Auflaufen in Richtung der Kurve, ob bei Sieg oder Niederlage, zeigt einer sensiblen und leidgeprüften Kurve wie der Nord jedoch, dass sie nicht ernst genommen wird.

Erst auf Nachdruck der Fans kam die Mannschaft wieder aus der Kabine, um Rede & Antwort zu stehen. Wenn Pressevertreter diese bekommen, dann ist es nachvollziehbar, wenn diese auch in direkter Kommunikation mit den Fans gefordert werden. Dabei wurde bewusst Wert auf Sachlichkeit gelegt, Ziel war ein konstruktiver Austausch. Die Leistung scheint schließlich abrufbar zu sein!
Dennoch war der erst später dazu gestoßene Kapitän immer wieder kritischen Stimmen ausgesetzt.* Die Kurve beobachtet sein ignorantes Verhalten schon seit geraumer Zeit (erinnern wir uns nur an das Zurückrufen der Mannschaft aus der Kurve in Düsseldorf). Und eine Kurve vergisst nicht!

Raphael Schäfer fühlte sich daraufhin so provoziert, dass er beim Zurückgehen die Kapitänsbinde – ein hohes Ehrenamt – wutentbrannt auf den Boden warf.

Dies ist die bisher größte Entgleisung in einer Reihe von mehreren Fehltritten. Mag das Verhältnis und sein Verhalten in der Vergangenheit und vielleicht auch dieses Mal durch Mißverständnisse geprägt worden sein, es bleibt eine unverzeihliche Geste, welche das Verhältnis zur Anhängerschaft massiv und nachhaltig belasten wird.

Wer sein Amt so zu Boden wirft, hat aufgehört zu kämpfen!

Wir wollen keineswegs die unumstrittenen Verdienste eines Raphael Schäfers schmälern oder gar vergessen, aber: Vor diesem Hintergrund scheint es fraglich, ob Raphael Schäfer in dieser Situation noch der richtige Mann im Tor des FCN ist und zukünftig das Kapitänsamt ausführen möchte. Aus Sicht der Kurve ist Raphael Schäfer jedenfalls nicht mehr der Kapitän dieser Mannschaft!
Es wird Zeit, der Mannschaft ein neues Gesicht zu verpassen. Es wird Zeit, dass die Mannschaft einen neuen Charakter entwickelt, um – gemeinsam mit der Nordkurve – das erklärte Ziel Klassenerhalt zu erreichen.

Die Zeit des Redens ist jedenfalls vorbei!

* Fairerweise wollen wir an dieser Stelle aber auch Pressemeldungen und vielen Gerüchten widersprechen. Es ist nicht korrekt, dass Raphael Schäfer vor den Fans nichts sagen wollte. Egal was Raphael Schäfer jedoch gesagt hätte, man hätte die Worte danach zerrissen. Aus diesem Grund wurde von Fanseite der Wunsch geäußert, dass jemand anderes ein paar Worte an die Kurve richtet. Wir wollen damit nicht behaupten, dass sich schützend vor die Person Raphael Schäfer gestellt wurde, es hätte ihm nur sowieso keiner geglaubt. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass das Kapitel „Schäfer und der FCN“ beendet werden sollte. So leid es uns auch um einen Pokalhelden von 2007 tut, aber wir sollten ihn als solchen in Erinnerung behalten und nicht als jemand, der in seinen letzten Jahren im offenen Konflikt mit der Anhägerschaft in Ungnade gefallen ist. Doch genau diese Situation wird sich weiter zuspitzen, zu viel ist passiert, als dass man die Richtung noch einmal korrigieren könnte. Harte Worte und tiefe Eingriffe – aber zum Wohle aller Beteiligten!