Stadt Nürnberg –
Kein Bekenntnis zu IbdLn

Wer heute auf die RSH-Homepage geschaut hat, der durfte nicht nur die (mittlerweile leider) gewohnten Meldungen über Verfahren, Stadionverbote und Polizeigewalt lesen. Eine scheinbare Kleinigkeit erregte unsere Gemüter – genau deswegen, weil es eben nur eine Kleinigkeit ist, jedoch nicht als solche behandelt wurde.

Mit der Initiative „Ich bereue diese Liebe nicht“ identifizierten sich zu Jahresbeginn nicht nur tausende Glubbfans, sondern die gesamte Stadt.
Heute möchte man meinen, dass es fast schon „chique“ war, sich daran zu beteiligen, denn die Phrase konnte man schnell dreschen, inhaltlich blieb man jedoch vieles schuldig.

Das Beispiel auf der RSH-Homepage beweist es: 4 Nürnberger wurden dabei ertappt, wie sie in der Nacht vor einem Spieltag „IbdLn-Werbebanner“ für den Glubb und die Kampagne befestigten. Dazu muss man wissen, dass nach Aussage der Fanbetreuung seitens der SKBs im Vorfeld eine Duldung eingeholt wurde, solange diese eben ordnungsgemäß befestigt werden. Dumm nur, dass es eben auch „schwarze Schafe“ gibt, die zudem gar nicht mehr dem Einfluss der SKBs unterliegen. So war es ein USK-Beamter, der mal wieder eine Gelegenheit beim Schopfe packen wollte und Anzeige erstattete. Wir brauchen ja mit Sicherheit kein Fingerspitzengefühl vom USK erwarten, dass danach aber auch kein „Verständnis“ der Stadt zu erkennen war, obwohl mit Herrn Maly der Boss höchstpersönlich im AR des FCN sitzt (der sicher auch um die Bedeutung der Kampagne wusste), grenzt an Frechheit. Hat unsere Stadt etwa die paar Kröten nötig? Oder ging es – selbst in diesem Zusammenhang – um Zucht & Ordnung? Es ist eine Schande! Es blieb daher nur der müßige Gang vor die Gerichte, um das Bußgeld abzuwenden – immerhin mit Erfolg.

Abschließend bleibt einmal mehr die Erkenntnis, dass sich mit Initiativen wie IbdLn immer wieder gerne Personen/Instituationen schmücken, dann aber klare Bekenntnisse vermissen lassen. Schade, dass ehrliches Engagement und positive Arbeit für den Verein durch solches Verhalten noch unattraktiver wird. Über auch zukünftige ACAB-Parolen wird man sich dagegen weniger wundern…

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