Archiv für Dezember 2014

Guten Beschluss!

Das Ya Basta!-Team wünscht allen Bierdimpfl, Zigarettenbürschle und Schwarzkutten einen guten Beschluss! Kommt heil und gesund rüber, lasst euch nicht anschmarren. 2015 starten wir wieder durch. Das Jahr wird mit Sicherheit anders und gut. Sport frei!

Aber komm schon lasst uns feiern mit Silvester-Raketen /
Und wir tun mal einfach so als hätte es gestern nie gegeben.

Guten Beschluss!

TRAURIG, ABER WAHR …

Es ist der erste Weihnachtsfeiertag und wir wünschen uns nach einem turbulenten Jahr nichts sehnlicher als für ein paar Stunden abzuschalten. Eine Sache, die sich nach dem Heimspiel gegen Greuther Fürth vor der Nordkurve abgespielt hat, wollen wir allerdings noch aufarbeiten.

Vorgeschichte

Nach einer weiteren bitteren Niederlage in Karlsruhe und einer vorausgegangenen Pleitenserie, kam es nach dem Spiel zu einem Novum in der Nürnberger Fangeschichte. Die Spieler wurden am Zaun vor dem Gästeblock aufgefordert, ihre Trikots als symbolisches Zeichen abzugeben. Die Mannschaft folgte der Aufforderung und so warteten diese symbolträchtigen „Leibchen“ seither (gewaschen und ordentlich zusammengelegt) auf ihre weitere Verwendung. Die Presse hat aus der Geschichte dann eine „Anmaßung“ seitens der Fans gemacht. Vor Ort war das alles wesentlich nüchterner und der Umgang von Fans und Mannschaft war trotz allem über der Gürtellinie – auf jeden Fall gab es keine verbalen Ausfälle oder aufbrausendes Geschrei, man sprach ruhig und vernünftig miteinander.

Die gescheiterte Rückgabe

Das Jahr neigte sich mit dem Spiel gegen die Greuther Fürther dem Ende zu. Am Valznerweiher herrscht beileibe noch lange nicht eitel Sonnenschein, aber bezüglich der Ergebnisse und Einstellung ist mit dem neuen Trainer die Hoffnung zurückgekehrt. Vor dem Derby stellte sich nun die Frage, ob man die Geschichte rund um die Trikots aus Karlsruhe noch zu einem versöhnlichen Ende bringen kann. 2014 war für den 1.FC Nürnberg ein fürchterliches Jahr. Mit Blick auf die sicherlich schwierigen Aufgaben der Zukunft schien es sinnvoll, die Sache abzuschließen und dann als gestärkte Einheit das Jahr 2015 anzugehen.

Letztendlich wurde nach dem Unentschieden und der positiven Gesamtentwicklung der letzten Spiele beschlossen, die Trikots zurückzugeben. Die Kritiker sehen darin bestimmt schon die nächste Anmaßung, man könnte es aber auch als eine Art „Handschlag“, „Danke“ oder auch als gewisse Geste der „Einsicht“ sehen. Hinter dem Angebot stand auf jeden Fall der Wille, wenigstens dieses Kapitel zum Wohle des Vereins zu beenden.

Es kam jedoch leider ganz anders: Polak sprach an der Werbebande des Max-Morlock-Stadions mit genau den gleichen Menschen, mit denen er damals in Karlsruhe gesprochen hat. Aber noch bevor er seine Sicht der Dinge ausführen konnte (und sozusagen als Kapitän für die Mannschaft entscheiden konnte), polterte Rafael Schäfer gegen die Aktion, forderte Polak auf von dort wegzugehen und lenkte die Mannschaft in die Kurve. Polak blieb noch länger bei den Fan-Vertretern, konnte nun aber die Trikots nicht mehr stellvertretend für alle annehmen. Dieses Verhalten von Schäfer passt leider perfekt in die Liste seiner „Missverständnisse“ gegenüber der Fanszene. Er mag emotional sein, er mag sich mit dem Verein mehr als andere identifizieren, er mag in seiner Welt ehrlich und authentisch reagieren – besonnen, versöhnlich und mit Respekt gegenüber den Fans ist er jedoch nicht. Eine Auflistung von Beispielen selbiger Prägung aus der Vergangenheit ersparen wir allen Beteiligten an dieser Stelle – ist ja auch Schnee von gestern.

Es ist natürlich auch paradox, dass er dann zu den gleichen Fans „abklatschen“ geht, deren Vertreter er zuvor „abgewatscht“ hat und die über die Lautsprecheranlage über die Aktion informiert wurden. Der Applaus nach der Bekanntmachung der geplante Rückgabe zeigte, dass sich die Fans diesen Moment der Versöhnung gewünscht hätten – respektive zeigen das auch die Pfiffe nach der Ablehnung. Man wollte sich weiter der romantischen Vorstellung hingeben, dass man sozusagen gemeinsam gewinnt und verliert. Nicht nur die Mannschaft hat damals in Karlsruhe verloren – auch die Menschen, welche federführend für die Kurve die Trikots den Spielern abgenommen haben, sind betrübt, unglücklich und vielleicht auch mit unterschiedlichen Gedanken über die Aktion nach Hause gefahren.

Selbstkritik / No-Go

Ja, man hätte die Rückgabe besser organisieren und mit der Mannschaft kommunizieren können/müssen. Vielleicht ist auch das Stadion nach einem Spiel nicht der passende Ort – denken wir an die Emotionen eines Derbys, welches abermals nicht gewonnen werden konnte. Selbstkritisch müsste man eigentlich sogar die Option mit einbeziehen, dass die Spieler die Trikots vielleicht nicht zurück wollen. Nach dem Motto: „Ihr habt sie uns abgenommen – und jetzt zeigen wir Euch mit sportlichen Leistungen, dass diese Geschichte ungerechtfertigt war“. Das hätte man akzeptieren können und auch müssen – würde es doch für den Willen und den Stolz der Mannschaft sprechen. Man hätte die gereichte Hand auch einfach annehmen können – sich selbst und der Kurve das gute Gefühl der Gemeinsamkeit gegeben und zwar ohne die Aktion aus Karlsruhe „gut zu heißen“. Problematisch ist, dass ein einzelner Spieler, dessen sportliches Wirken in naher Zukunft endet, immer noch so viel Einfluss auf die Mannschaft hat. Und noch schlimmer wiegt die Tatsache, dass er offensichtlich keine „Gesprächsbereitschaft“ mehr besitzt. Er hinterläßt seinen Mitspielern damit ein fragwürdiges Erbe – hinsichtlich des Umgangs mit den eigenen Fans. Bei weniger versöhnlichen Geistern innerhalb der Fanszene bleibt nun das Gefühl, damals mit der Aktion in Karlsruhe schon richtig gelegen zu haben.

Verbleib der Trikots

Die Trikots wurden vorgestern auf der Weihnachtsfeier von Ultras Nürnberg 1994 zugunsten der Weihnachtlichen Spendenaktion der Nordkurve versteigert. In der Summe kamen 855 Euro zusammen. Wenig erstaunlich war, dass die Trikots von Polak, Pinola und Sylvestr die höchsten Beträge einbrachten. So ist nun wenigstens wieder Platz im Schrank und die „Leibchen“ dienten einer guten Sache.

Fazit / Ausblick

Wir wollen hier nicht noch mehr dreckige Wäsche waschen – auch wenn die Trikots aus Karlsruhe nicht so richtig verschmutzt waren. 2014 ist fast vorüber und die Fanszene wird auch 2015 alles für den Verein geben. Wir werden singen, hüpfen, Choreos anfertigen und unseren Verein in allen Situationen bestmöglich vertreten. Hierfür brauchen wir keine extra Motivation, auch niemals eine Bezahlung oder besonderes Lob – es kommt aus jedem selbst heraus, es ist das Feuer, was in jedem Fan brennt. Und gerade deshalb sind es ehrbare und seltene Tugenden im modernen Fußball – es ist die Bastion des guten Gewissens, die Handlung ohne finanzielle Hintergedanken, die Freude am Irrationalen und die daraus resultierende Freiheit. Diese Freiheit braucht auch keine Mannschaft, die nur in die Kurve kommt, wenn es ihr gesagt wird. Natürlich sind die Spieler auch weiterhin in der Kurve willkommen – aber sie sollten aus freien Stücken kommen, immer dann, wenn es sich für jeden Einzelnen richtig anfühlt.

In diesem Sinne wünschen wir hier noch einmal allen Glubb-Fans, allen Spielern und auch allen Mitarbeitern des Vereins – auch dir, lieber Rafael Schäfer – besinnliche Tage und weiterhin ein frohes Fest. Zanken können und werden wir uns wieder, wenn die Gans und die Lebkuchen nach den Feiertragen richtig verdaut sind. Alle Beteiligten haben nun etwas Zeit über sich und ihr weiteres Auftreten nachzudenken.

Hier ein paar Bilder aus der beschriebenen Situation.

Kurvenfunk: Zurück aus der Defiphase

Unsere Medienpartner von Kurvenfunk sind wieder da. Nach wochenlanger harter Arbeit gönnen sie sich einen Abend Pause von der Defiphase. Ihre Dezember-Ausgabe senden sie an Heilig Abend um 18 Uhr. Schließlich wollen sie ja nicht in Versuchung geraten und die fettige Weihnachtsgans verschlingen. Wie gewohnt könnt ihr die Sendung im Anschluss auf dem Kurvenfunk-Blog anhören. – Mit Sicherheit der passende Sound für das Ghetto-Work out.

Gain like a boss
„Gain like a boss. Kurvenfunk, ahu!“

Grazie Glubb-Fans!

Die von der Nordkurve am Samstag durchgeführte Spendenaktion ist bis dato ein voller Erfolg. Das Kleingeld muss noch genau gezählt bzw. zur Bank gebracht werden – aber schon jetzt ist der gesammelte Betrag mit überschlagenen 15.000 Euro der absolute Hammer. Im Infoflyer der Aktion steht, dass eine Spende immer vom Herzen kommt und kein „Danke“ benötigt. Sagen wir also „Grazie Glubb-Fans“ und „Grazie an alle Helfer der Aktion“. Viele Nürnberger haben gezeigt, dass sie bereit sind etwas vom eigenen Wohlstand abzugeben und dass die Gemeinschaft der Glubb-Fans über alle Berufsgruppen und sonstige Einstellung hinaus gehen kann. Schüler gaben Teile ihres Taschengeldes, Geschäftsleute gaben teilweise beachtliche Beträge – jeder wie er kann – so soll das sein!

Das Konto bleibt noch bis zum 06.01.2015 geöffnet. Wer bislang noch nicht gespendet hat, weil er knapp bei Kasse ist oder weil er keinen der Spendensammler im Stadion getroffen hat – kann das noch immer via Überweisung tun (ab einer Spende von 10 Euro kommt der Pin mit dem Choreomotiv vom Samstag dann via Post zu Euch nach Hause). Vielleicht bringt ja auch das Christkind ein paar Taler, die man als Hilfe mit anderen Menschen teilen möchte – getreu dem Motto der Choreo „Bedenkt, wer alles schon hat, braucht nichts geschenkt“.

Hier die Kontodaten:

Nordkurve Nürnberg eV
IBAN: DE79760200700020691360
BIC: HYVEDEMM460

Nach dem 06.01.2015 wird der finale Betrag natürlich hier veröffentlicht. Schon heute ist klar, dass das viele Geld nicht komplett an eine soziale Einrichtung in Nürnberg geht, sondern auf verschiedene Organisationen aufgeteilt wird. Ein paar sehr sinnvolle Vorschläge sind schon eingegangen – sehr gut. Weiter kann sich hier jeder Glubb-Fan Gedanken machen. Schickt die Vorschläge bitte via Mail an:

spende@nordkurve-nuernberg.de

Auch die begünstigten Organisationen bzw. die Aufteilung des Geldes werden hier selbstredend nach dem 06.01.2015 genannt / veröffentlicht. Bis dahin wünschen wir allen ein schönes Weihnachtsfest! Anbei das Video vom Samstag:

Knecht Ruprecht liest Ya Basta!

Knecht Ruprecht liest Ya Basta!

2014 war ein anstrengendes Jahr für Knecht Ruprecht. Nicht nur die (Ultrà-)Jugend scheint frecher zu werden, auch die Sittenwächter in grün nehmen sich immer wichtiger. Da waren schon ein paar Anstands-Klapser mit der „Rute“ notwendig – und das obwohl Hr. Ruprecht doch so rein gar nicht auf SM steht.
Um sich nun über die Feiertage von den Strapazen zu erholen, gönnt er sich deshalb das neue Ya Basta! Ausgabe 41. Satte 152 Seiten für läppische 4 Euro bieten sicherlich genug Lesestoff um es sich bei Glühwein und Lebkuchen im Sessel bequem zu machen. – Das nächste Jahr wird schließlich hart genug. Und außerdem muss man ja aufpassen, dass die Buben nichts Falsches schreiben…

Deshalb gilt seit eh und je: Knecht Ruprecht liest Ya Basta!

…und wenn Ihr ganz besonders brav sein wollt: Macht es wie er und lasst trotz Rüpel-Image ein paar Groschen bei der Spenden-Aktion springen. ;-)

Erinnerung: Spendenaktion

Hallo Nordkurve,

habt ihr euch auch schon – wie Sabine Stoll in ihrem aktuellen Artikel „Derby: Stadionverbote und Meldeauflagen“ – gewundert, dass es so erstaunlich ruhig vor dem Derby ist? Wir wollen euch jedoch nicht mit ollen Kamellen langweilen, sondern noch einmal die Gelegenheit nutzen, um auf die Spendenaktion am Derby hinzuweisen, die federführend durch den Arbeitskreis Assistenza organisiert wird. Frau Stoll hatte in ihrem knallhart recherchierten Artikel ja leider keinen Platz mehr, aber das passte ja auch nicht ins Klischee und ist auch bestimmt nicht soooo wichtig wie die Anzahl der Meldeauflagen…

Daher wollen wir noch einmal an euch herantreten: Als Nordkurve können wir gemeinsam viel bewegen und helfen. Es ist so einfach, es müssen sich nur ein paar Leute darum kümmern. Der AK Assistenza hat sich genau das zur Aufgabe gemacht. Bereits in der Vergangenheit wurden größere (Spenden für das Kinder-Hospiz) und kleinere (Spielbesuch für Obdachlose) Aktionen durchgeführt, am Wochenende wurde erneut zu einer großen Spendenaktion aufgerufen.

Der (oder die) Spenden-Empfänger steht bis heute noch nicht fest. Der Nordkurve wird damit die Möglichkeit gegeben, sich mit Vorschlägen direkt einzubringen und zu identifizieren. Gerade den Fanclubs sei noch einmal ans Herz gelegt, sich gemeinsam Gedanken zu machen, an welche soziale Einrichtungen die Spendengelder fließen könnten. Wenn ihr in der Vergangenheit schon einmal für eine Institution gespendet habt und sie euch seither ans Herze gewachsen ist, dann her schreibt einfach eine Mail an spende@nordkurve-nuernberg.de und teilt den Organisatoren den Vorschlag mit.

Wem das zu suspekt ist, der sollte nicht lange darüber klagen oder gar die Aktion in Frage stellen, sondern einfach selber tätig werden und seinen Beitrag einer Hilfsorganisation seines Vertrauens zukommen lassen. Es geht den Organisatoren schließlich nicht darum, sich mit einem möglichst hohen Betrag zu rühmen, sondern so viele Glubberer wie möglich zu einer kleinen Spende zu bewegen.

Kurz noch einmal zum Ablauf:

Am Samstag wird es in der Nordkurve sowie an der Gegengerade und Haupttribüne sichtbare Stände geben, an denen gespendet werden kann. Darüber hinaus werden auch mobile Spendensammler unterwegs sein. Als kleines Dankeschön erhalten Spender ab 10 Euro einen ganz besonderen Pin. Natürlich kann aber auch ganz bequem auf ein Spendenkonto (bis 6.1.2015) überwiesen werden:

Nordkurve Nürnberg eV
IBAN: DE79760200700020691360
BIC: HYVEDEMM460

Bitte gebt im Verwendungszweck eure Adresse an, damit euch der Pin zugeschickt werden kann, sofern ihr über 10 Euro spendet. Alternativ könnt ihr natürlich auch eine Mail mit eurer Adresse schreiben, sollte der Platz beim Verwendungszweck nicht ausreichen.

Selbstverständlich werden wir euch hier informieren, sobald es Neuigkeiten gibt!

Hinter Gittern: Ya Basta! #41 out now

Weihnachtszeit ist Ya Basta!-Zeit. Zum Derby gegen Fürth erscheint die Ausgabe 41. Wie gewohnt könnt ihr euch das Heft für 4 Euro rund um die Eingänge Nordkurve / Nordwest sichern. Schnell sein lohnt sich: Die beiden letzten Male war das Heft nach einem Spieltag ausverkauft.

Auf 152 Seiten haben wir euch eine bunte Mischung zusammengestellt. Titelthema: „Ultras hinter Gittern!“ – Sicherlich kontrovers, aber wir versprechen euch, dass wir nichts glorifizieren. Uns war es wichtig das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln darzustellen. Wir haben mit insgesamt vier ehemals Inhaftierten aus der Nordkurve gesprochen, alte Briefe durchwälzt, Mails quer durch Europa verschickt und einen Brief nach Landsberg am Lech geschrieben. Herausgekommen ist ein sehr persönliches Abbild teils divergierender Gefühlslagen. Oder anders gesagt: Im Fokus steht weniger der Knast an sich, als vielmehr die Menschen hinter den Ultras.

Ya Basta! #41 out now!

Weitere Themen:

★Szene-Interview: Die Vorsänger der Nordkurve äußern sich ausführlich zur Stimmungsdiskussion. Erlebnisse, Eindrücke, Anekdoten.
★Interview: Niklas Stark, Glubbfan und Spieler
★Nordkurve: Alle Infos zu den vergangenen Spielen
★Art Gallery: Deine Stadt klebt
★Hall of fame: Heini Müller feierte dieses Jahr seinen 80. Geburtstag
★Greatest Moments: 90 Jahre deutsche Meisterschaft 1924
★Meine Stadt: Die Radrennbahn Reichelsdorfer Keller
★Im Fokus: Faszination Gewalt. Theorie und Praxis.
★Rückblick: Jahreshauptversammlung 2014 – selbstverständlich mit Pin-Up Martin Bader…
★YB Classics: Die Blut-Nacht in Regensburg 2004
★Und vieles mehr…

Das Heft ist also wieder ein richtig dicker Schinken geworden. Es empfiehlt sich deshalb eine Plastiktüte oder einen Rucksack mitzunehmen, vor allem bei Mehrfach-Käufern. Wir hoffen, dass wir euch die Feiertage etwas versüßen können. Aber bitte denkt daran: Kein Wort ist Gesetz. Ya Basta! ist was ihr daraus macht!

Als kleinen Vorgeschmack gibt es dieses Mal eine Leseprobe aus unserem Titelthema. Ein Brief an unseren guten Freund Ulrich:
Ya Basta! #41 – Leseprobe: Ulrich H.

Wir sind fertig

…mit dem neuen Heft und den Nerven. Voraussichtlich zum Derby gegen Fürth erscheint das Ya Basta! Ausgabe 41. Gestern sind unsere Daten bei der Druckerei angekommen.
Nicht einmal zwei Monate sind seit der letzten Ausgabe vergangen. Das war natürlich ein Kraftakt. Am Ende ist das Heft mit 152 Seiten wieder genauso fett geworden wie letztes Mal. Und wenn wir das fertige pdf durchklicken, dann können wir festhalten: Es dürfte schon wieder geiler Scheiß dabei sein – wenn auch an einigen Stellen sicherlich kontovers. Freut euch alo auf ein Heft mit Ecken und Kanten. An manchen Passagen sehr direkt, an anderen betont tiefgründig. Genau das Richtige für die kalte Jahreszeit. Die Feiertage werden sich damit sicherlich gut überbrücken lassen.
Ein großer Dank geht wie immer an unsere Helfer und Freunde im Hintergrund, die uns kurz vor Redaktionsschluss wie selbstverständlich Texte schreiben oder übersetzen, uns Bilder zuschicken oder einfach mit Rat, Tat und Verbesserungen zur Seite stehen. Danke euch!
Genauere Infos zum Titel und Inhalt, sowie eine Leseprobe folgen die Tage. Seid gespannt!

Spendenaktion

Die Nordkurve Nürnberg bittet alle Glubb-Fans um eine Weihnachtsspende. Unsere sich immer schneller drehende Welt kommt an Weihnachten zumindest etwas zur Ruhe. Deshalb möchte auch die Nordkurve alle Fans des 1.FC Nürnberg auffordern, sich in dieser Zeit einmal Gedanken um die Leute zu machen, die vor großen Problemen und Herausforderungen stehen – und selbige symbolisch mit einer Spende zu unterstützen. Der angefügte Flyer (vor allem die Rückseite) erklärt die Aktion sehr detailiert. Der Flyer wird am Montag (beim Heimspiel gegen 1860 München) im Stadion ausgelegt bzw. verteilt. Die Spendensammlung ist dann beim Spiel gegen Greuther Fürth. Wer nicht ins Stadion kommt oder lieber überweisen möchte, der nutzt bitte das im Flyer genannte Konto. Als Erinnerung an die Aktion gibt es für Spenden ab 10 Euro einen Pin.

Es sind alle Glubb-Fans, Fan-Organisationen und Fanclubs herzlich zur Teilnahme an der Aktion eingeladen. Dabei ist es völlig egal, ob nun der Schüler ein paar Groschen vom Taschengeld gibt, oder der erfolgreiche Geschäftsmann einen größeren Betrag beisteuert – es geht um das gemeinsame Zeichen der Solidarität von Einzelpersonen und Vereinigungen rund um den 1.FC Nürnberg. Deshalb bittet die Nordkurve um Verständnis dafür, dass Firmengelder in diesem Zusammenhang (zum Beispiel als Spende auf dem Konto) nicht angebracht sind. Jeder soll den Betrag bewußt von seinem eigenen privaten Geld freiwillig geben – und das kann im Zweifel ja auch ein Geschäftsführer in seiner Definition als FCN-Fan machen.

Also, wir haben als Fans des 1.FC Nürnberg viele sportliche Krisen überwunden (die aktuelle werden wir natürlich auch meistern) – zeigen wir mit der Spende dieses Weihnachten, dass wir als Gemeinschaft über den sprichwörtlichen Tellerrand schauen und anderen die Daumen drücken, wesentlich bedrohlichere Krisen hoffentlich wieder in den Griff zu bekommen. Forza Norimberga!

Flyer Vorderseite

Flyer Rückseite