Endergebnis

Die Gelder sind gezählt – endlich kann der finale Betrag bekannt gegeben werden. Bei der diesjährigen Weihnachtsspende der Nordkurve Nürnberg kamen satte 18.716,01 € zusammen. Der Betrag wird seitens Ultras Nürnberg (aus der eigenen Gruppenkasse) auf runde 20.000 € aufgestockt. Was für ein Ergebnis! Die „Erinnerungs-Pins“ (mit dem „Christkind-Motiv“ der Choreografie vom letzten Heimspiel) sind eingetütet und erreichen hoffentlich die nächsten Tage alle Personen, die via Überweisung gespendet haben.

Der Geldbetrag wird aufgeteilt – fünf Organisationen bekommen jeweils eine Spende in Höhe von 4.000 Euro. Vielen Dank für die Vorschläge aus der Fanszene – nicht sauer sein, wenn euer Vorschlag dieses Jahr keine Berücksichtigung gefunden hat. 2015 geht die Weihnachtsspende hoffentlich in die nächste Runde!

Hier die fünf Organisationen (in Klammern nur das Wesen der Tätigkeit – genauere Infos via Link):

Hospiz-Team Nürnberg e.V
(u.a. mobile Kinderhospiz und Palliativstation)

Schneckenhaus Kinder- und Jugendwohnung / Gemeinnützige GmbH
(u.a. Betreuung von Jugendlichen mit Problemen im Elternhaus)

Hilfe für Anja e.V.
(kommt aus der Nürnberger Fanszene / hat sich dem Kampf gegen Leukämie verschrieben)

Hängematte e.V.
(u.a. Anlaufstelle für drogenabhängige Obdachlose in Nürnberg)

Wildwasser Nürnberg e.V.
(u.a. Hilfe für Frauen und Mädchen bezüglich sexueller Gewalt)

Die Übergabe soll beim ersten Heimspiel des neuen Jahres (15.02.2015 gegen Union Berlin) erfolgen. Bewusst wurde das Stadion als Übergabeplatz gewählt. Es ist zwar die große Bühne (was die gute Sache an sich nicht braucht), aber die Spenden wurden ja auch im Stadion gesammelt bzw. kommen mit großer Mehrheit von den Stadiongängern.

Noch eine kleine Anmerkung zum Ende: Auf der einen Seite dürfen alle Spender stolz auf das Gesamtergebnis sein. Egal, ob nun beruflich erfolgreichenr Geschäftsmann, Schüler oder Arbeitsloser. Alle waren bereit einen Teil ihres Geldes abzugeben und unterstützten die gute Sache. Auf der anderen Seite sollten man nicht in zu großes Selbstlob verfallen. Die Aktion der Weihnachtsspende wird hoffentlich zur jährlichen Routine der Nordkurve Nürnberg. Gleichzeitig sollten wir uns alle vornehmen das soziale Engagement – im Rahmen der eigenen Möglichkeiten – über das gesamte Jahr hinweg nicht zu vergessen. Diese Gesellschaft hat zu viele Lücken, zu viele Ungerechtigkeiten und zu viele schutzbedürftige Personen erfahren Unrecht. Die offiziellen Anlaufstellen und Zuwendungen an private Organisationen seitens des Staates reichen lange nicht aus. Die vielen sozial tätigen Verbindungen und Organisationen brauchen Hilfe – entweder in Geldform oder durch weitere Personen, die sich ehrenamtlich engagieren. Jeder muss sich da selbst am Schopf packen – warten wir nicht, bis wir in den Medien wieder mit schlechten Nachrichten konfrontiert werden!