Archiv für Oktober 2016

Spendet Becher für Viva con Agua

Beim Auswärtsspiel in St. Pauli organisieren die Clubfans Norddeutschland wieder eine Spendenaktion in Zusammenarbeit mit Viva con Agua. Dazu verweisen wir gerne auf die Info der Organisatoren. Helft alle mit und spendet eure Pfandbecher!

Clubfans jagen eigenen Rekord am Millerntor – Erneute Spendenaktion für Wasserprojekte von Viva con Agua

Neben Aktionen auf Musik-Festivals und Konzerten sammelt „Viva con Agua“ auch bei Spielen am Millerntor Pfandbecher für einen guten Zweck. Seit letzter Saison werden jetzt auch im Gästeblock Spenden sowie Pfandbecher gesammelt.

Auch Mitglieder der Clubfans Norddeutschland engagieren sich ehrenamtlich für Viva con Agua und werden beim Club-Spiel am Millerntor am 31.10.2016 wieder im Gästeblock mit einem Info-Stand vertreten sein, bei dem ihr kostenlos Trinkwasser gegen eine freiwillige Spende erhaltet. Diese Spenden gehen zu 100% an Viva con Agua und ihr erkennt uns an der blauen Viva-con-Agua Fahne. Zudem haben alle Clubfans die Möglichkeit, ihren Pfandbecher zu spenden.

In der letzten Saison haben wir Clubfans einen neuen Auswärtsspendenrekord von unglaublichen 478 Bechern aufgestellt. Da diese Saison immer mehr Gästefans über die Aktionen informiert werden, sollte dies ein zusätzlicher Anreiz sein, den Spendenrekord von letzten Jahr noch einmal zu überbieten!

Vom Becherpfand gehen 50% komplett an „Viva con Agua“ und somit direkt in Trinkwasserprojekte in Äthopien. Die restlichen 50% gehen direkt nach Nürnberg; und zwar an Max. Unter dem Motto „Clubfans helfen Max, Max hilft Kindern in Simbabwe“ sammelt Max Weeger Spenden, die er bei privaten Reisen persönlich vor Ort an Aids-Waisen und andere hilfsbedürftige Kinder in Simbabwe übergibt. Somit kommen 100% der Spenden direkt den Kindern zugute.

Viva con Agua („VcA“) versteht sich als „Offenes Netzwerk“, das vorwiegend von den über 7.000 ehrenamtlichen Supportern lebt und sich dafür einsetzt, dass alle Menschen weltweit einen Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie zu sanitärer Grundversorgung bekommen. Mit diversen Aktionen u.a. auf Konzerten, Festivals oder Spendenläufen begeistert VcA Menschen für soziales Engagement und sammelt Spenden für weltweite Wasserprojekte der Welthungerhilfe. Alle Aktivitäten verfolgen dabei stets ein gemeinsames Ziel: Wasser für ALLE! So konnten durch die Arbeit von VcA in den vergangenen Jahren bereits mehr als 500.000 Menschen u. a. in den Schwerpunktländer Äthiopien, Uganda, Indien und Nepal unterstützt werden. Die Wasserprojekte verfolgen immer den integrierten Ansatz, namens WASH – eine Abkürzung für WAter, Sanitation and Hygiene. Trinkwasserprojekte werden demnach kombiniert mit Sanitärprojekten und Hygienemaßnahmen und alle Maßnahmen wie z. B. Brunnen, Quelleinfassungen oder Latrinen werden bedarfsgerecht konzipiert und auf regionale Gegebenheiten ausgerichtet. Weitere Informationen findet ihr auf: http://vivaconagua.org/

Wir freuen uns auf alle Glubberer und eure (Becher)Spenden am Millerntor!
Hamburg im Oktober 2016

GLUBB gegen Schalke

Erst Pokalflop, dann Pokalfight und zum Schluss fast noch ein Pokalkrimi.
Trotz der Niederlage gestern war es ein hoffnungsvoller Abend, der auch durch einige, nickliche Begleiterscheinungen nicht getrübt werden konnte.

Da wären zum einen die beiden Banner in den jeweiligen Kurven zu nennen, die auf die eingetragenen Vereine in Nürnberg und Gelsenkirchen verwiesen. Ein Thema, welches ja nun auch im Frankenland heiß diskutiert wird. Ein Jahr Anlaufzeit nahm sich dafür der neue Nürnberger Sonnenkönig, um dieses Fass aufzureißen, in der Hoffnung bis dahin genug Unterstützer gesammelt zu haben.

Zum anderen wäre da aber auch unser Ya Basta-Verkauf zu nennen, der dieses Mal nicht wie üblich im Stadion, sondern davor stattfinden musste. Das änderte also freilich nichts daran, dass wir unser Heft nicht an den Clubfan bringen konnten, viel mehr ging es eben darum, ein „repressives Zeichen zu setzen“. Ob kleinlich oder nicht, das wertet jeder für sich. Eine Nachhaltigkeit im Sinne einer Einsicht wird jedenfalls nicht stattfinden. Wieso auch? Wir fühlen uns in der Reaktion einiger Käufer sogar bestätigt zwar den Kopf zu schütteln aber dennoch zu lächeln.

Zuletzt muss an dieser Stelle aber auch noch auf ein weiteres Choreoverbot verwiesen werden. Nun stören sich die Ultras mittlerweile weniger daran, sanktioniert zu werden. Der Umgang damit ist gelernt und wird jedes Mal als Herausforderung wahrgenommen und gemeistert. Das Überleben dieser Kultur hängt weiß Gott nicht von Choreographien oder „anderen Privilegien“ ab. Wenn es also nur darum ginge, dass den Nürnberger Ultras in die Suppe gespuckt wird, dann wäre das gestern eben so gewesen. Wenn allerdings eine Freundschaftschoreo verboten wird, die mittlerweile eine einzigartige 35-jährige Verbindung dokumentiert, dann hat das noch eine andere Tragweite. Dann wird vor allem den Schalker Gästen eine schallende Ohrfeige verpasst. Nach einem Jahr Anlaufzeit hätte der neue Nürnberger Sonnenkönig auch dafür ein Gespür bekommen können. Schalke machte gestern den Gästeblock voller als die Fürther im Derby. Das Spiel gegen den befreundeten Club aus dem Ruhrgebiet zog sogar fast so viele Nürnberger ins Stadion wie das Derby. Es hätte nur wenige Gegner in dieser Pokalrunde gegeben, die die Hütte so voll wie gestern gemacht hätten. Vor diesem Hintergrund war das Choreoverbot weniger eine Sanktion und ein Denkzettel für die Nürnberger Ultras, es war viel mehr eine Respektlosigkeit gegenüber den Schalker Gästen und einer 35-jährigen Freundschaft.

Warum war es dennoch ein hoffnungsvoller Abend?
… weil man deutlich gesehen hat, wie Ultras und Fans sich ergänzen und aneinander für eine gute Stimmung brauchen. Der Motor braucht seinen Turbo und der Turbo startet nicht ohne laufenden Motor.
… und weil man gemerkt hat, dass der 1. FCN nicht immer als Sieger vom Platz gehen muss, um stolz auf ihn sein zu können.
Der Abend war hoffnungsvoll, weil er uns gezeigt hat, dass es gut ist, so wie es ist. Die Kurve und auch der 1. FCN als eingetragener Verein.
Solche Abende wie gestern. Mehr brauchen wir nicht!

GLUBB in Karlsruhe

Nicht vergessen: morgen Mottofahrt! Blondiert euch die Haare, klatscht Unmengen Gel in die Frisur und achtet darauf, dass euer Sweatshirt an den Ärmeln schön weit ist. Packt euren kultigsten Schal und die alten Fanshop-Fahnen ein. Das wird ein Fest!

Außerdem gibt es gute Nachrichten aus dem Hause Ya Basta!: Unser Saisonrückblick ist endlich in Druck und erscheint beim Heimspiel gegen Hannover 96. Nähere Infos folgen die Tage.

… und immer dran denken: es ist geil, ein Arschloch zu sein! So richtig dreckig und gemein…

Initiative „Mein Club, mein Verein“ gegründet

Alle Infos unter: www.meinclubmeinverein.de
Verbreiten, teilen, unterstützen. Mitglied werden beim 1.FCN!

Mein Club, mein Verein

Der Rücksturz ins „präsidiale System“

… ist sozusagen die Maximalforderung der „Romantiker“ und „Wirtschaftlichkeits-Verweigerer“.

Im Ernst – am kommenden Donnerstag steht die Jahreshauptversammlung des 1. FC Nürnberg an. Wie jedes Jahr werden drei Aufsichtsräte neu gewählt. Das System von drei neu zu wählenden Aufsichtsräten (drei von neun) war gut gemeint, hat sich aber in der Praxis nicht bewährt. Namhafte Kandidaten (welche mit ihren Kontakten die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den Verein eventuell verbessern könnten) scheuen die Wahl – und das ist nicht despektierlich gegenüber den bisherigen und aktuellen Kandidaten gemeint. Außerdem muss sich das Gremium hinsichtlich seiner Vertrautheit und Konstanz immer neuen Voraussetzungen stellen (für den Fall, dass die alten Aufsichtsräte nicht mehr kandidieren oder nicht mehr gewählt werden). Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Grethlein hat das im Interview mit unserem Fanzine treffend beschrieben (Ausgabe 45 – Dezember 2015). In diesem Interview spricht er darüber hinaus vom Bestand der „50 plus 1“-Regel, einer offenen Diskussion bezüglich einer Ausgliederung und betont explizit, wie man die Situation hinsichtlich der Zusammensetzung des Aufsichtsrats positiv verändern könnte. Seine Ausführungen zur Findung des Gremiums skizzieren gegenüber einer Ausgliederung der Profiabteilung die beste Alternative, welche nicht gleich das ganze Haus „FCN“ auf den Kopf stellt. Einen Teil des Interviews haben wir hier verlinkt. Herr Grethlein spricht explizit an, dass der Aufsichtsrat die bestehende Satzung entsprechend überarbeiten möchte – und zwar 2016. Für die JHV am Donnerstag ist nach unserem Wissen kein entsprechender Antrag eingegangen. Mitglieder unserer Redaktion waren selbst Teil der letzten Satzungskommission. So eine Neugestaltung ist kein Hexenwerk und braucht auch nicht Monate der Vorbereitung. Es bleibt nur der Rückschluss, dass man den „e.V.“ schon aufgegeben hat. Von einer, ebenfalls auf der letztjährigen Jahreshauptversammlung angesprochenen, „ergebnisoffenen“ Diskussion über die Rechtsform kann keine Rede mehr sein. Man möchte eine Ausgliederung der Profiabteilung hin zu einer Kapitalgesellschaft haben – in kleineren Kreisen wurde das auch schon mehrfach offen zugegeben.

Wir sind davon überzeugt, dass Nürnberg einen anderen Weg gehen sollte. Und wir sind sogar guter Hoffnung, dass dieser Weg nicht nur die Identität fördert bzw. sichert, sondern mittelfristig sogar sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg bringen kann. Eine mehr argumentatorische Auseinandersetzung mit dem Thema kommt bestimmt in allen Medien nach der JHV am Donnerstag. Klar muss allen Mitgliedern aber sein, dass man jetzt nicht mehr von „ergebnisoffen“ sprechen kann! Es geht auch nicht darum, die Beiträge der Mitglieder neu zu organisieren – auf der in der Presse schon erwähnten außerordentlichen Mitgliederversammlung, die dann irgendwann vom Verein einberufen werden soll. Es geht schlichtweg darum, ob der 1.FC Nürnberg noch der Verein bleiben soll, der uns immer wieder in den Wahnsinn treibt, den wir aber auch (deswegen) unbändig lieben?

Ein paar Fragen stellen sich da noch on top: Warum brauchen wir dafür eigentlich eine oder mehrere außerordentliche Mitgliederversammlungen? Wie vermutet, scheint der Verein also finanziell gar nicht so klamm aufgestellt zu sein – so eine Versammlung kostet mindestens geschätzte 30.000 Euro. Und erinnern wir uns noch kurz an die JHV vom letzten Jahr. Das Vereinsgelände wurde als Bürgschaft freigegeben. Dieser Schritt fiel vielen Mitgliedern sehr schwer. Das Vereinsgelände war viele Jahre das unantastbare „Tafelsilber“ des Vereins. Versprochen wurde den Mitgliedern, dass die Konsolidierung damit zumindest eine wesentliche Hürde genommen hat. Man wollte in „Steine – nicht in Beine“ investieren und die Anleihe ablösen. Letzteres ist passiert – „neue Steine“ (Sanierung Turnhalle, Sanierung Parkplatz, Traglufthalle, Amas Stadion) hat man am Valznerweiher nicht gesichtet! Hier herrscht Erklärungsbedarf. Ebenso kann man allen Aufsichtsratskandidaten für Donnerstag nur ans Herz legen, dass sie sich eindeutig in der „Ausgliederungsfrage“ positionieren. In alter Tradition haben Sie für die Vorstellung bestimmt wieder drei Minuten Zeit.

YaBasta! Redaktion – Oktober 2016!
für manche Leute auch die „Wirtschaftlichkeits-Verweigerer“ oder „Die Ultras von dem Blog“ (dann aber bitte ohne Ausrufezeichen).


Rücksturz ins „präsidiale System“ – zurück zum Erfolg.
Die Pokale waren größer als die Präsidenten.


Nein – zur Ausgliederung und ihren Vorboten!

2000er Mottofahrt nach Karlsruhe

Kramt die Umbro-Pullis aus dem Dachboden – beim Auswärtsspiel in Karlsruhe lassen wir den Fußball zur Jahrtausendwende hochleben. New-Balance, Fischerhut, Wollschal. Das Jahr 2000 bot viele modische Raffinessen. Passend dazu wird es für alle die möchten am Blockeingang ein kleines Spezial geben (35 Euro). Alles für den Glubb!

Mottofahrt Karlsruhe