Zum Heimspiel in Würzburg

Viele werden sich gefragt haben, warum wir ausgerechnet beim Spiel in Würzburg zu einem gemeinsamen Treffpunkt und Corteo aufgerufen haben. Medial ist bereits von einem „Marsch“ die Rede und in Kombination mit Bildern vom Derby gegen Fürth wird dadurch ein völlig reißerisches Szenario heraufbeschworen.

Wir geben gerne „Entwarnung“. Schließlich sagen wir ganz bewusst: lautstark, fanatisch, kreativ. Das Spiel am 23. April ist für uns kein Derby. Denn seien wir ehrlich: Mit Kickers Würzburg gibt es keine Rivalität – weder auf den Rängen, noch auf dem Rasen. Die Frage nach der Nummer 1 in Franken muss mit keinem Verein jemals geklärt werden. Die Antwort ist unverrückbar und unabhängig jeglicher Momentaufnahmen, wie einer Tabelle. Keiner will und muss sich mit ihnen messen, es gibt nichts zu beweisen.

Der Grund für unseren Aufruf ist ein anderer: Noch immer leben in und um Würzburg mehr Glubberer als Fans anderer Vereine. Genau deswegen müssen wir uns bei einem „Auswärtsspiel“ mal nicht wie unerwünschte Gäste fühlen – und gehen davon aus, dass wir uns frei bewegen dürfen, wie wir es immer in Würzburg tun! Im Gegenzug braucht aber auch keiner von uns auf dicke Hose machen. Würzburg ist eine rot-schwarze Hochburg und als solche zu besuchen. – In Nürnberg benehmen wir uns schließlich auch nicht wie die letzten Menschen.

Was dieses Spiel besonders macht, ist nicht der Gegner, sondern dass aus allen Himmelsrichtungen, allen Straßen und Gassen Glubbfans nach Würzburg pilgern, um ihren Glubb vor der Haustüre zu erleben. Wir wollen mit der gesamten Glubbfamilie aus nah und fern ein entspanntes Wochenende in Würzburg verbringen, Kneipen besuchen, am Main chillen und am Sonntagmorgen gemeinsam zum Stadion laufen. Macht euch also locker – und nicht ins Hemd!

Alle Glubbfans bitten wir, sich ihr Trikot überzustreifen. Auch all denjenigen, die ohne Karte dastehen, garantieren wir ein grandioses Wochenende!

Ultras Nürnberg 1994 & Fiasko Nürnberg

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