Archiv für Dezember 2017

Spenden für Jonas

Nordkurve Nürnberg,

wieder mal braucht ein junger Mensch unsere Hilfe. Der acht Jahre alte Jonas aus Wassermungenau (Landkreis Roth) ist an Krebs erkrankt. Jonas hat bereits acht Chemotherapien hinter sich und war aus medizinischer Sicht eigentlich geheilt. Doch die Krankheit ist noch einmal ausgebrochen. Die einzige Chance für Jonas ist nun eine alternative Heilmethode, deren Kosten in Höhe von 30.000 Euro die Krankenkassen jedoch nicht übernehmen.

Um auf Jonas‘ Schicksal aufmerksam zu machen, haben beim Spiel in Kaiserslautern die Fanclubs „Aurachtal Glubberer“ und „Andi 71 Mummerla“ zusammen ein Spruchband gezeigt.

Zum 2. Januar 2018 will Jonas seine Therapie antreten. Ein beachtlicher Teil der 30.000 Euro ist mittlerweile bereits durch Spenden zusammengekommen. Es wäre klasse, wenn die Glubbfamilie dazu beitragen kann, Jonas und seine Familie zumindest finanziell zu unterstützen!

Spendenkonto:
Hilfe für Jonas
DE08 7645 0000 0231 5923 53

Mehr Infos: nordbayern.de – Jonas kämpft um sein Leben

Positionspapiere an den DFB

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Eine Zeit geprägt von besonderen Protesten und Ereignissen von der 1. bis zur 5. Liga. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die sich zuspitzende Entfremdung der Verbände, allen voran DFB und DFL, von der Basis des Fußballs – uns Fans. Betrachtet man die sechs Aktionsspieltage in ihrer Themenbreite und Geschlossenheit, wird jedem, der sich nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt und regelmäßig Spiele seines Vereines live verfolgt, bewusst: wir befinden uns in einer Phase der Veränderung.

Der Fußball in Deutschland mit seiner einzigartigen Fanlandschaft, seinen unzähligen Fanszenen, seinen „immer vollen“ Stadien, steht an einer roten Linie.

Die Fans haben den Fußball in Deutschland zu dem gemacht für was er heute bekannt ist und welchen Namen er auf der ganzen Welt besitzt. Im Gegenzug gibt es leider unzählige Beispiele dafür, was den Fans in den letzten Jahren als Rucksack mitgegeben wurde, nur damit die Spirale des Profits immer weiter nach oben gedreht werden konnte. Die Aktionsspieltage seit dem 18.08.2017 haben klar gezeigt, dass nicht nur die Ultras oder „Hardliner“ die Nase voll davon haben, Jahr für Jahr neue Schikanen ertragen zu müssen, nur um ihren Verein zu den Spielen zu begleiten zu können.

Nicht erst seit dem Standpunktgespräch beim DFB am 09.11.2017 in Frankfurt ist uns bewusst, dass man den Fußball wohl nicht von heute auf morgen allumfassend verändern wird. Wir sehen uns aber weiterhin in der Pflicht dafür zu kämpfen, dass die genannte „rote Linie“ nicht überschritten wird. Im Anschluss an das Gespräch haben wir daher Positionspapiere zu den drängendsten Problemen erarbeitet, die wiedergeben, was kurz- bis mittelfristig verändert werden muss.

Diese Papiere haben wir den handelnden Personen des DFB und der DFL als Aufforderung mitgegeben und möchten sie nun auch Euch nicht vorenthalten. Wenn ihr die Links anklickt kommt ihr auf die Positionspapiere:

1. Kommerzialisierung

2. Stadionverbote

3. Sportgerichtsbarkeit

4. Fanrechte

5. Anstosszeiten

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie ernst wirklich eine Veränderung angestrebt wird und ob tatsächlich ein Umdenken stattfindet. Wir sind hochmotiviert, ausdauernd und haben noch so einige Ideen in petto. Wir sehen, hören, riechen, fühlen uns im Jahr 2018!

Die Fanszenen Deutschlands

Pokalspiel gegen Wolfsburg

Pokalspiel Wolfsburg

Winterdorf nach dem Spiel gegen Sandhausen

winterdorf