Archiv für Januar 2018

DerbyChoreo

Auf geht’s Nordkurve! Das Derby gegen die Westvorstadt soll ein Meilenstein – auf dem Weg zurück in die erste Liga – werden. Um die Geschichte auch optisch würdig in Szene zu setzen ist eine große Choreographie geplant. Dafür werden bei den Heimspielen gegen Aue und Duisburg Spenden gesammelt. Das kleine Video soll Euch an die bunten Bilder der letzten Jahre erinnern – machen wir auch dieses Derby zu einem Highlight. Danke für Eure Hilfe!

12 Minuten ohne Material: Protestspieltag gegen Union

Viele von euch haben die Proteste und Spruchbänder in der Hinrunde gegen die zunehmende Entfremdung des DFB und Co. von der Basis des Fußballs – uns Fans – mitbekommen und mitgetragen. Wie wir zum Jahresende berichteten, haben wir den Verbänden für die Winterpause einen Forderungskatalog zugeschickt, in welchem wir detailliert die Problemfelder ansprechen, welche unserer Meinung nach am dringendsten gelöst werden müssen. Darüber hinaus haben wir im selben Atemzug mögliche Lösungen skizziert.

Als einen dieser Punkte haben wir die bundesweite Freigabe sämtlicher Fanmaterialien gefordert. Aktuell ist die Situation in den deutschen Stadien bis runter zur fünften Liga uneinheitlich und teilweise sinnlos restriktiv. So gehört es zum Alltag eines Auswärtsfahrers, dass seine Fahnenstange aufgrund von 12cm Überlänge am Eingang des Gästeblocks im „besten Fall“ gekürzt, im schlechtesten Fall nicht hineingelassen wird, Doppelhalter werden gleich von vornherein verboten. Von den Komplikationen, die bei der Anmeldung einer Choreographie anfallen, ganz zu schweigen. Da müssen Unsummen für brandfesten Stoff ausgegeben werden, während der „Premiumsponsor“ parallel mit Flyern aus Papier für sein jeweiliges Produkt werben darf. Auch ist es in der Vergangenheit bereits vorgekommen, dass das simple Mitnehmen eines Schals, einem der ursprünglichsten Fanartikel, verboten wurde. Der neuste Clou aus Frankfurt ist die Beschränkung der erlaubten Taschengröße auf DIN-A4, was einen Spielbesuch in einer englischen Woche, in welcher man eh schon schauen muss, dass man pünktlich von der Arbeit abhauen kann, erheblich und unnötig erschwert.

Die von uns angestrebte komplette Freigabe aller Fanutensilien ist unproblematisch und unbürokratisch durchsetzbar, das hat allein schon die vorübergehende Aussetzung der Kollektivstrafen in der Hinrunde gezeigt. Auch wenn es sich hierbei um zwei verschiedene Sachgebiete handelt, zeigt sich, dass die Probleme angepackt werden können, wenn man denn will.

Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen werden wir beim kommenden Auswärtsspiel in Berlin die ersten zwölf Minuten auf sämtliche Fanutensilien verzichten. Wir werden keine Trommeln aufbauen, keine Fahnen schwenken und keine Zaunfahnen aufhängen. Wir werden unsere Mannschaft zwölf Minuten lang allein mit unserer Stimme unterstützen. Nach Ablauf der Zeit wird alles wie gewohnt sein.

Mit diesem Kontrast möchten wir darauf hinweisen, was für eine Tristesse möglicherweise in einigen Jahren in den deutschen Stadien vorherrscht, wenn wir nicht jetzt sofort gegensteuern. Gleichzeitig möchten wir ein unmissverständliches Zeichen nach Frankfurt senden, dass die Herren ihren ganzen Worten nach wie vor Taten schuldig sind! Eine dieser Taten kann nur heißen:

Freigabe aller Fanutensilien bundesweit – Jetzt!

Spendenaktion: 38.000 Euro für guten Zweck

Das Ergebnis der Weihnachtsspendenaktion 2017 steht fest. Wir können euch stolz verkünden: Dieses Mal hat die Nordkurve Nürnberg insgesamt 38.000 Euro gespendet – das ist bisheriger Rekord. Jeweils 9.500 Euro gehen deshalb an die folgenden Vereine und Initiativen: Klabautermann e.V., Tierschutzverein Noris e.V., Noris Inklusion, Bundesverband Poliomyelitis Nürnberg e.V..

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die dieses tolle Ergebnis möglich gemacht haben. Es zeigt sich wieder einmal, dass wir gemeinsam sehr viel erreichen können.

Bilder von der Spendenübergabe folgen in den kommenden Tagen.

Arbeitskreis Assistenza / Ultras Nürnberg 1994

spendenaktion

Der Daggl #13

Besser spät als nie! Die Ausgabe 13 des Köters wurde vollmundig für den Sommer 2017 angekündigt, der Januar 2018 ist es geworden. Zu verkraften hatte der Daggl die triste Rückrunde des 1.FC Nürnberg. Im völlig ernstgemeinten Monatsrückblick schrieb er sich den Frust von der Seele und wer ihn kennt, weiß das er ganz nebenbei viel unterwegs war. In dieser Ausgabe berichtet er u.a. aus Italien, Polen, Tschechien, Ungarn, Serbien, Albanien, Kosovo, Österreich und der Türkei. Dazu war Marc über Ostern im Libanon, Benny berichtet von einem Russland Aufenthalt und Maxe schaute beim Fußball in der Zentralafrikanischen Republik vorbei. Der Daggl trauert um das Ya Basta! und bat einen der Kollegen zum Interview. Benny berichtet in der Rubrik „Der Glubb is a Debb – wir sind der Glubb“ davon, wie man seinen Flug nach Göteborg verpasst, obwohl man schon Stunden vor dem Abflug am Flughafen war. Harry setzt dem leider verstorbenen Heino Hassler mit einem Classic Bericht ein kleines Denkmal und auch die Erzeugnisse einiger Kollegen kamen dem Daggl vor die Flinte.

Preis: 4 Euro, 156 Seiten, Innenteil s/w
Bestellungen unter dagglmania@gmail.com

In diesem Sinne: Alles für den Daggl – Alles für den Glubb!