Archiv der Kategorie '1│ allgemein'

Saisoneröffnung im Lokal

Saisoneroeffnung 2017-18

„Grosser Bruder“ Filmtrailer

Die Freundschaft zwischen Ultras Rapid 1988 und Ultras Nürnberg 1994 hat mittlerweile 15 Jahre auf dem Buckel. Das Jubiläum wurde in beiden Städten ausführlich gefeiert. Ein Teil des Geschenks der Nürnberger an Wien ist der Dokumentarfilm „Grosser Bruder“. Nach einer Kinopremiere im Nürnberger Cinecittà läuft er demnächst noch als Österreichpremiere im Wiener Gartenbaukino.

Meinungen zur Ausgliederung

Die Initiative „Mein Club, mein Verein“ hat ein paar Stimmen zur geplanten Ausgliederung gesammelt. Sehenswert!

Mit dem Bus nach Italien

… zum Testspiel gegen Inter!
Auf geht’s, anmelden, Nordkurve!

Daggl spendet 1.000 Euro an Lina

Das Fanzine „Der Daggl“ hat bei seiner letzten Ausgabe um freiwillige Spenden für Lina gebeten. Dabei kam die grandiose Summe von 1.000 Euro zusammen.

Danke an alle, die sich „Der Daggl #12″ geholt haben. Wir sind überwältigt und verabschieden uns in die Sommerpause.

Lina �berweisung

Pokalsieger-Feier: 1.600 Euro für Lina

10 Jahre sind bereits seit unserem Pokalsieg 2007 vergangen. Am Freitag haben wir dieses besondere Ereignis im Löwensaal Revue passieren lassen. 1.500 Glubbfans feierten gemeinsam mit einigen der Pokalhelden von damals. Es war ein grandioser Abend, für den wir uns bei allen Rot-Schwarzen bedanken. Ganz besonders bedanken wir uns bei den anwesenden Spielern Raphael Schäfer, Marek Mintal, Andi Wolf und Daniel Klewer. Danke für euren Einsatz für den 1.FC Nürnberg. Danke, dass ihr immer auf dem Boden geblieben seid. Danke, dass ihr gezeigt habt, dass der Glubb mehr ist, als 90 Minuten Fußball: eine Einheit aus Spielern und Fans. Familie eben.

Im Zuge der Veranstaltung haben wir ein Pokalsieger-Shirt mit Unterschriften der damaligen Mannschaft des 1.FCN versteigert. Der Erlös geht in vollem Umfang an die kleine Lina, die schwer erkrankt ist. Das T-Shirt ging für 800 Euro weg. Wolf, Schäfer, Mintal und Klewer erklärten auf der Bühne, dass sie den Betrag auf 1.600 Euro verdoppeln. Danke für diese große Geste!

10 Jahre Pokalsieger – Infos

Ya Basta! #48 erst nächste Saison

Da uns bereits einige Anfragen erreicht haben, wann das neue Ya Basta! erscheint: Wir müssen euch leider auf nächste Saison vertrösten. Beruflich und privat sind wir momentan derart eingespannt, dass wir es leider nicht bis zum Saisonende geschafft haben. Hinzu kommen die anderen Felder, auf denen wir innerhalb der Nürnberger Fanszene aktiv sind. Das Ya Basta! war und ist ein Heft von Aktiven – und da gehen manchmal andere Aufgaben vor.

Über die Sommerpause werden wir uns zusammensetzen und schauen, wie es weitergeht. Qualitativ haben wir unser Level über die Jahre enorm gesteigert. Das macht es schwer offensichtlichen Schrott abzuliefern. Dadurch zieht sich allerdings auch der Erstellungsprozess in die Länge.

So oder so: Ihr hört von uns!

Der Daggl #12 gegen Düsseldorf!

164, Seiten, Preis 4 Euro

- die Hinrunde des 1.FC Nürnberg 2016/17
- Was geschah seit dem letzten Daggl?
- Spielberichte u.a. aus Moldau, Kosovo, Russland, Portugal, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Kasachstan, Litauen und Norwegen
- Interview mit Josef Gruber zu seinem Fanzine Unterwegs
- Rückblick auf den Pokalsieg vor 10 Jahren
- Der Glubb is a Debb, wir sind der Glubb! – Duisburg 2009
- Fanzine Reviews
- Text: Ode an die Fanzines in Nürnberg

Handverkauf vor den Eingängen Nordkurve und Nordwest (Arena)!
Bestellungen per Email unter: dagglmania@gmail.com
Eventuelle Gewinne werden an die Familie der kleinen Lina überwiesen.

Sonderausgabe „Der Daggl“

Keine zwei Wochen mehr, bis Ende der Crowdfunding-Aktion zum Max-Morlock-Stadion. Nach einem durchschlagenden Erfolg sieht es nicht aus. Wer sich immer noch unschlüssig ist und sich noch einmal etwas tiefergehend als Stammtischmeinung „Mir wurschd wie des heißt, iiich geh ins Franggnschdadion“ mit dem Thema auseinandersetzen möchte, für den haben wir eine kleine Sonderausgabe zum Thema geschrieben. Keine Werbung, kein pro, aber auch kein contra, aber sauber recherchierte Backgroundinfos zum Thema. Wer die Sonderausgabe in Druckversion verpasst hat, der findet diese nun auf www.daggl.de zum kostenlosen Download.

Großer Dank zum Schluss an die vielen Spender. Die Druckkosten der über 2.000 verteilten Exemplare konnten wir damit decken. Schön zu sehen, dass es in der Nordkurve auch in diesen Zeiten Zusammenhalt gibt. Ganz gleich, was man uns versucht einzureden! Am Ende ist gar ein wenig was über geblieben. Der Überschuss geht an eine Spendenaktion, an der wir uns auch mit der bald erscheinend 12. Ausgabe von Der Daggl beteiligen werden.

Handballdamen – 13.05.2017

Handball

Jetzt helfen!

Liebe Glubbfamilie,

wie viele andere Glubberer haben auch wir heute von dem Schicksal der 6 Jahre alten Tochter eines der Fahnenschwenker auf der Tartanbahn gehört. Es steht außer Frage, dass wir dem Mädchen und ihrer Familie helfen wollen.

Deshalb werden wir nach dem morgigen Spiel gegen Stuttgart hinter dem Block 911 Fußbälle verkaufen. Die Aktion hatte die Assistenza bereits länger geplant. Die Idee dahinter ist folgende: Kauf zwei Bälle – nehm einen; den jeweils anderen Ball verteilen wir an Nürnberger Kinder- und Jugend-Einrichtungen. Beginn der Aktion sollte morgen auf der Lokal-Kärwa nach dem Spiel sein.

Nun kam allerdings die Nachricht des schwerkranken Mädchens, dem wir dringend helfen möchten. Aus aktuellem Anlass ist schnelles Handeln gefragt. Deshalb haben wir morgen bereits beim Spiel 100 Bälle im Gepäck. Die verkaufen wir gegen eine Spende von jeweils 8 Euro, die wir komplett an die Familie weiterreichen.

Die übrigen Bälle werden wir dann in den kommenden Wochen wie geplant nach dem Prinzip „zahl zwei – nehm einen“ an den Mann und die Frau bringen. Die Nürnberger Einrichtungen wollen wir natürlich nicht leer ausgehen lassen.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung und bedanken uns bereits im voraus für eure Spende!

Außerdem würden wir uns freuen euch morgen im Anschluss an die Partie zur Lokal Kärwa begrüßen zu dürfen. Im Lokal wird es auch das neue Fotoheft geben.

3. Lokal Kärwa

Ultras Nürnberg eröffnet die Kärwa-Saison und lädt nach dem Stuttgart-Heimspiel zu fränkischen Köstlichkeiten ins Lokal ein.
Fassbier, Weinstand, Schnapsba…, viel wichtiger ist aber wieder einmal der Stand der Assistenza und deren Aktion „Ball für Ball“.
Mit dem Kauf eines Balles sponsort ihr einen weiteren Ball, der einer sozialen Einrichtung in Nürnberg zugute kommt. Man glaubt fast gar nicht, wie viel so ein „einfacher“ Ball bewirken kann und kleinen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Wir freuen uns daher auf zahlreiche Gäste, schaut vorbei!

Der Kneipenguide zum Wochenende

Am Sonntag spielt der 1.FCN in Würzburg. Die rot-schwarze Hochburg lockt mit ihrer Kneipenlandschaft. Exklusiv hat das Ya Basta! einige Trinkhallen und Tanzlokale getestet.

Seien wir ehrlich: Innerhalb der Nürnberger Fanszene sind wir vom Ya Basta! nicht die passioniertesten Trinker. Den Schalteppich haben wir abgelegt und ins Schema der sogenannten „Sieben Seidlas-Theorie“ für die einfache Strecke einer Auswärtsfahrt passen wir auch nicht. Ein kühles Blondes würden wir dennoch nie ablehnen.

Da passt es gut, dass der Glubb am Sonntag, 23. April sein Heimspiel in Würzburg austrägt. Die Studentenstadt weist für ihre Größe eine hohe Kneipendichte auf. Wir haben uns einige Einkehrmöglichkeiten angesehen und für euch getestet. Mit unserem Kneipenguide sollte einem gepflegten Wochenende in der Mainstadt nichts im Wege stehen. – Und damit das findige Lokaljournalisten nicht missinterpretieren können, anbei ein Auszug aus dem Duden

Für stilbewusste Romantiker: Der Biertümpel

Fans entspannter Kneipenatmosphäre kommen nahe der alten Mainbrücke voll auf ihre Kosten! Der Biertümpel lockt mit bezahlbaren Preisen und nächtlicher Haute cuisine. Das Unterhaltungsangebot ist ausgeprägt und spätestens nach einer „Essacher Luft“, der Spezialität des Hauses, möchte man diese Lokalität nie wieder verlassen. Praktisch für Glubbfans ohne Pennplatz: Der Biertümpel schließt erst um 5 Uhr morgens!

Biertümpel, Zeller Straße 17, 97082 Würzburg

Biertuempel

Für alle Stromgitarren-Fans: Das Laby

Liebhaber harter Gitarren-Riffs und brachialer Double-Base-Einlagen kommen im Laby auf ihre Kosten. Der Name Laby, kurz für Labyrinth, ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, denn zwischen Gothic-Girls und Metal-Dudes kann man bei Nacht schnell den Überblick verlieren. In Sachen Kleidung sollte sich der Glubbfan deshalb eher an der dunkleren Vereinsfarbe des FCN orientieren. Dann steht einem ruhigen Abend bei sanften Klängen nichts mehr im Wege!

Diskothek Labyrinth, Beethovenstraße 3, 97080 Würzburg
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Main-Post: Wenn das Wort „Heimspiel“ als „aggressiv“ gilt

Sogenannte „Ein-Quellen-Stücke“ gelten unter Journalisten als heikel. In einem Bericht sollten mindestens zwei Stimmen zu Wort kommen – und idealerweise sollten sie unterschiedliche Positionen vertreten. Das ist eigentlich journalistischer Standard. Auch bei der Würzburger Main-Post?

Am Dienstag-Nachmittag ist auf deren Web-Präsenz ein Vorbericht zum anstehenden Duell der Würzburger Kickers gegen den 1.FC Nürnberg erschienen. Unter dem Titel „Nürnberg-Derby: Ein Fußballfest unter Polizeischutz“ vermengt der Autor die Partie am Wochenende mit möglichen Krawall-Szenarien, dem Derby gegen Fürth und einem Pyro-Bild aus Karlsruhe. Gesprochen hat er dafür offensichtlich mit nur einer Quelle: Dem Würzburger Polizeichef.

Und tatsächlich: „Das wird nicht ohne“, sagt eben jener Polizeichef im Bezug auf die Abreise der Gästefans. Ansonsten bleibt er in den Zitaten sachlich:

„Wir werden gezielt dazu aufrufen, besonnen zu bleiben, den Sport in den Vordergrund zu stellen und sich nicht provozieren zu lassen“.

Das klingt nur bedingt nach dem (erhofften?) Krawallszenario, weshalb der Autor des Beitrags weitere Infos einfließen lässt.

Screenshot Main-Post
Quelle: Screenshot www.mainpost.de

So gebe es etwa 15 bis 20 Nürnberg-Fans mit Stadionverbot, schreibt er. Das mag für Außenstehende bedrohlich klingen – aber in Relation zu 2.000 erwarteten Glubb-Fans? Wenig erschütternd.

Also schiebt der Journalist eine weitere Zahl voran: 400 bis 500 dieser Gästefans würden laut eines szenekundigen Beamten als „gewaltbereit“ gelten. Schockierend! – Allerdings vermeidet es der Autor einerseits zu erwähnen, dass oft schon eine Personalien-Aufnahme am Rande eines Fußballspiels genügt, um von der Polizei dauerhaft als „gewaltbereit“ („Kategorie B“) eingestuft zu werden. Andererseits verschweigt er den Namen des „szenekundigen Beamten“, ohne explizit darauf hinzuweisen, dass dieser gegebenenfalls namentlich nicht genannt werden möchte.
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