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10 Jahre Pokalsieger – Infos

Ya Basta! #48 erst nächste Saison

Da uns bereits einige Anfragen erreicht haben, wann das neue Ya Basta! erscheint: Wir müssen euch leider auf nächste Saison vertrösten. Beruflich und privat sind wir momentan derart eingespannt, dass wir es leider nicht bis zum Saisonende geschafft haben. Hinzu kommen die anderen Felder, auf denen wir innerhalb der Nürnberger Fanszene aktiv sind. Das Ya Basta! war und ist ein Heft von Aktiven – und da gehen manchmal andere Aufgaben vor.

Über die Sommerpause werden wir uns zusammensetzen und schauen, wie es weitergeht. Qualitativ haben wir unser Level über die Jahre enorm gesteigert. Das macht es schwer offensichtlichen Schrott abzuliefern. Dadurch zieht sich allerdings auch der Erstellungsprozess in die Länge.

So oder so: Ihr hört von uns!

Der Daggl #12 gegen Düsseldorf!

164, Seiten, Preis 4 Euro

- die Hinrunde des 1.FC Nürnberg 2016/17
- Was geschah seit dem letzten Daggl?
- Spielberichte u.a. aus Moldau, Kosovo, Russland, Portugal, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan, Kasachstan, Litauen und Norwegen
- Interview mit Josef Gruber zu seinem Fanzine Unterwegs
- Rückblick auf den Pokalsieg vor 10 Jahren
- Der Glubb is a Debb, wir sind der Glubb! – Duisburg 2009
- Fanzine Reviews
- Text: Ode an die Fanzines in Nürnberg

Handverkauf vor den Eingängen Nordkurve und Nordwest (Arena)!
Bestellungen per Email unter: dagglmania@gmail.com
Eventuelle Gewinne werden an die Familie der kleinen Lina überwiesen.

Sonderausgabe „Der Daggl“

Keine zwei Wochen mehr, bis Ende der Crowdfunding-Aktion zum Max-Morlock-Stadion. Nach einem durchschlagenden Erfolg sieht es nicht aus. Wer sich immer noch unschlüssig ist und sich noch einmal etwas tiefergehend als Stammtischmeinung „Mir wurschd wie des heißt, iiich geh ins Franggnschdadion“ mit dem Thema auseinandersetzen möchte, für den haben wir eine kleine Sonderausgabe zum Thema geschrieben. Keine Werbung, kein pro, aber auch kein contra, aber sauber recherchierte Backgroundinfos zum Thema. Wer die Sonderausgabe in Druckversion verpasst hat, der findet diese nun auf www.daggl.de zum kostenlosen Download.

Großer Dank zum Schluss an die vielen Spender. Die Druckkosten der über 2.000 verteilten Exemplare konnten wir damit decken. Schön zu sehen, dass es in der Nordkurve auch in diesen Zeiten Zusammenhalt gibt. Ganz gleich, was man uns versucht einzureden! Am Ende ist gar ein wenig was über geblieben. Der Überschuss geht an eine Spendenaktion, an der wir uns auch mit der bald erscheinend 12. Ausgabe von Der Daggl beteiligen werden.

Handballdamen – 13.05.2017

Handball

Jetzt helfen!

Liebe Glubbfamilie,

wie viele andere Glubberer haben auch wir heute von dem Schicksal der 6 Jahre alten Tochter eines der Fahnenschwenker auf der Tartanbahn gehört. Es steht außer Frage, dass wir dem Mädchen und ihrer Familie helfen wollen.

Deshalb werden wir nach dem morgigen Spiel gegen Stuttgart hinter dem Block 911 Fußbälle verkaufen. Die Aktion hatte die Assistenza bereits länger geplant. Die Idee dahinter ist folgende: Kauf zwei Bälle – nehm einen; den jeweils anderen Ball verteilen wir an Nürnberger Kinder- und Jugend-Einrichtungen. Beginn der Aktion sollte morgen auf der Lokal-Kärwa nach dem Spiel sein.

Nun kam allerdings die Nachricht des schwerkranken Mädchens, dem wir dringend helfen möchten. Aus aktuellem Anlass ist schnelles Handeln gefragt. Deshalb haben wir morgen bereits beim Spiel 100 Bälle im Gepäck. Die verkaufen wir gegen eine Spende von jeweils 8 Euro, die wir komplett an die Familie weiterreichen.

Die übrigen Bälle werden wir dann in den kommenden Wochen wie geplant nach dem Prinzip „zahl zwei – nehm einen“ an den Mann und die Frau bringen. Die Nürnberger Einrichtungen wollen wir natürlich nicht leer ausgehen lassen.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung und bedanken uns bereits im voraus für eure Spende!

Außerdem würden wir uns freuen euch morgen im Anschluss an die Partie zur Lokal Kärwa begrüßen zu dürfen. Im Lokal wird es auch das neue Fotoheft geben.

3. Lokal Kärwa

Ultras Nürnberg eröffnet die Kärwa-Saison und lädt nach dem Stuttgart-Heimspiel zu fränkischen Köstlichkeiten ins Lokal ein.
Fassbier, Weinstand, Schnapsba…, viel wichtiger ist aber wieder einmal der Stand der Assistenza und deren Aktion „Ball für Ball“.
Mit dem Kauf eines Balles sponsort ihr einen weiteren Ball, der einer sozialen Einrichtung in Nürnberg zugute kommt. Man glaubt fast gar nicht, wie viel so ein „einfacher“ Ball bewirken kann und kleinen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Wir freuen uns daher auf zahlreiche Gäste, schaut vorbei!

Der Kneipenguide zum Wochenende

Am Sonntag spielt der 1.FCN in Würzburg. Die rot-schwarze Hochburg lockt mit ihrer Kneipenlandschaft. Exklusiv hat das Ya Basta! einige Trinkhallen und Tanzlokale getestet.

Seien wir ehrlich: Innerhalb der Nürnberger Fanszene sind wir vom Ya Basta! nicht die passioniertesten Trinker. Den Schalteppich haben wir abgelegt und ins Schema der sogenannten „Sieben Seidlas-Theorie“ für die einfache Strecke einer Auswärtsfahrt passen wir auch nicht. Ein kühles Blondes würden wir dennoch nie ablehnen.

Da passt es gut, dass der Glubb am Sonntag, 23. April sein Heimspiel in Würzburg austrägt. Die Studentenstadt weist für ihre Größe eine hohe Kneipendichte auf. Wir haben uns einige Einkehrmöglichkeiten angesehen und für euch getestet. Mit unserem Kneipenguide sollte einem gepflegten Wochenende in der Mainstadt nichts im Wege stehen. – Und damit das findige Lokaljournalisten nicht missinterpretieren können, anbei ein Auszug aus dem Duden

Für stilbewusste Romantiker: Der Biertümpel

Fans entspannter Kneipenatmosphäre kommen nahe der alten Mainbrücke voll auf ihre Kosten! Der Biertümpel lockt mit bezahlbaren Preisen und nächtlicher Haute cuisine. Das Unterhaltungsangebot ist ausgeprägt und spätestens nach einer „Essacher Luft“, der Spezialität des Hauses, möchte man diese Lokalität nie wieder verlassen. Praktisch für Glubbfans ohne Pennplatz: Der Biertümpel schließt erst um 5 Uhr morgens!

Biertümpel, Zeller Straße 17, 97082 Würzburg

Biertuempel

Für alle Stromgitarren-Fans: Das Laby

Liebhaber harter Gitarren-Riffs und brachialer Double-Base-Einlagen kommen im Laby auf ihre Kosten. Der Name Laby, kurz für Labyrinth, ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen, denn zwischen Gothic-Girls und Metal-Dudes kann man bei Nacht schnell den Überblick verlieren. In Sachen Kleidung sollte sich der Glubbfan deshalb eher an der dunkleren Vereinsfarbe des FCN orientieren. Dann steht einem ruhigen Abend bei sanften Klängen nichts mehr im Wege!

Diskothek Labyrinth, Beethovenstraße 3, 97080 Würzburg
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Main-Post: Wenn das Wort „Heimspiel“ als „aggressiv“ gilt

Sogenannte „Ein-Quellen-Stücke“ gelten unter Journalisten als heikel. In einem Bericht sollten mindestens zwei Stimmen zu Wort kommen – und idealerweise sollten sie unterschiedliche Positionen vertreten. Das ist eigentlich journalistischer Standard. Auch bei der Würzburger Main-Post?

Am Dienstag-Nachmittag ist auf deren Web-Präsenz ein Vorbericht zum anstehenden Duell der Würzburger Kickers gegen den 1.FC Nürnberg erschienen. Unter dem Titel „Nürnberg-Derby: Ein Fußballfest unter Polizeischutz“ vermengt der Autor die Partie am Wochenende mit möglichen Krawall-Szenarien, dem Derby gegen Fürth und einem Pyro-Bild aus Karlsruhe. Gesprochen hat er dafür offensichtlich mit nur einer Quelle: Dem Würzburger Polizeichef.

Und tatsächlich: „Das wird nicht ohne“, sagt eben jener Polizeichef im Bezug auf die Abreise der Gästefans. Ansonsten bleibt er in den Zitaten sachlich:

„Wir werden gezielt dazu aufrufen, besonnen zu bleiben, den Sport in den Vordergrund zu stellen und sich nicht provozieren zu lassen“.

Das klingt nur bedingt nach dem (erhofften?) Krawallszenario, weshalb der Autor des Beitrags weitere Infos einfließen lässt.

Screenshot Main-Post
Quelle: Screenshot www.mainpost.de

So gebe es etwa 15 bis 20 Nürnberg-Fans mit Stadionverbot, schreibt er. Das mag für Außenstehende bedrohlich klingen – aber in Relation zu 2.000 erwarteten Glubb-Fans? Wenig erschütternd.

Also schiebt der Journalist eine weitere Zahl voran: 400 bis 500 dieser Gästefans würden laut eines szenekundigen Beamten als „gewaltbereit“ gelten. Schockierend! – Allerdings vermeidet es der Autor einerseits zu erwähnen, dass oft schon eine Personalien-Aufnahme am Rande eines Fußballspiels genügt, um von der Polizei dauerhaft als „gewaltbereit“ („Kategorie B“) eingestuft zu werden. Andererseits verschweigt er den Namen des „szenekundigen Beamten“, ohne explizit darauf hinzuweisen, dass dieser gegebenenfalls namentlich nicht genannt werden möchte.
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Heimspiel in Würzburg – Zugzeiten

Heimspiel in Würzburg Zugzeiten

Daggl Sonderausgabe gegen Aue

Servus miteinander,

zum Heimspiel gegen Aue erscheint die erste Sonderausgabe von Der Daggl. Auf 12 Seiten gibt es alles rund um das Max Morlock Stadion und die dazugehörige Crowdfunding Aktion.

Warum das Ganze?

„An all diejenigen, die nicht so recht wissen, wohin mit dem Thema und wie richtig bewerten. Hierbei wollen wir jedoch ganz gezielt meinungsbildend und nicht meinungsmachend an die Sache herangehen. Ziel unseres Werkes ist nicht, die Leser in eine gewisse Richtung pro oder contra zu lenken. Wir wollen lediglich den Part übernehmen, den wir bisher einfach selbst vermisst haben: Einer hintergründig recherchierten Aufarbeitung des Themas aus absolut allen Blickwinkeln. Im optimalen Falle aus der Feder von investigativen Schreibern, dessen Text nicht am Ende des Tages den Interessen eines Massenmediums unterliegen.“

Das Heft ist gratis, jedoch würden wir uns über eine kleine (freiwillige) Spende freuen, um die Druckkosten zu decken. Das Heft wird vor und nach dem Spiel vor dem Stadion verteilt.

Der Daggl

Treffen Nordkurve Nürnberg

Zur Erinnerung:
Morgen sind alle interessierten Glubbfans ins UN Lokal eingeladen, um über den weiteren Weg der Nordkurve Nürnberg zu diskutieren.
Ultras Nürnberg wird bei dieser Gelegenheit noch einmal die Eindrücke der letzten Monate schildern, die zum jetzigen, absoluten Tiefepunkt im Verhältnis mit dem Verein geführt haben. Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen.

Auch dieses Mal wird es die Möglichkeit geben, sich nach dem Spiel dem Haufen vor dem Eingang Nordkurve anzuschließen, um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Lokal zu fahren.

Kein Support gegen St. Pauli und Aue

Die fehlende Sinnhaftigkeit der DFB-Strafe (Sperre der Blöcke 7, 9 und 11 für das Aue-Heimspiel) ist in aller Munde. Dies ist aber auch schon der einzig positive Aspekt – rund um die Suche nach einer zeitweisen Heimat für die Nordkurve Nürnberg. Mit der Blöcken 30 + 32 wollte Ultras Nürnberg dem Wunsch nachkommen, auf einen Standort auszuweichen, der weniger ausgelastet als die Gegengerade ist. Bereits auf der offenen Veranstaltung im Lokal von Ultras Nürnberg wurde diese Lösung ins Auge gefasst – und anschließend hier auf dem Blog kommuniziert. Verein und Sicherheitsorgane sahen zum Erstaunen der Fans allerdings ein so massives Sicherheitsproblem, dass man die Karten für die Südkurve ad hoc aus dem Verkauf nahm. Dieses Sicherheitsproblem resultiert jedoch ausschließlich aus Vermutungen sowie Unkenntnis über die Bewegung und kann durch keine Fakten belegt werden.

Beim FCN scheint man auch darüber verärgert zu sein, dass die Entscheidung für die Südkurve nicht mit dem Verein direkt abgesprochen wurde. Hier sehen wir allerdings beileibe keine böse Absicht – wir hatten es ja schon vorher geschrieben: Es war eine offene Veranstaltung – kein Vertreter des Vereins war anwesend oder hatte sich im Vorfeld beziehungsweise danach erkundigt. Gerade in Zeiten einer massiven „Kommunikations-Eiszeit“ hätte auch das Fanprojekt eine Hilfe sein können – selbiges war anwesend, wurde vom Verein aber offenbar auch nicht zur Veranstaltung befragt. Nicht zuletzt: Es ist ein freies Land, niemand sollte um Erlaubnis fragen müssen, für welchen Block er sich Karten kauft!

Hintergrund der Strafe des DFB waren die Probleme (Pyrotechnik) beim Auswärtsspiel in Karlsruhe. Sicher können wir mit etwas Abstand selbstkritisch einräumen, dass wir in der Vergangenheit auch nicht alles richtig gemacht haben. Dies gilt bei einer objektiven Betrachtung allerdings auch für die Vertreter des 1.FC Nürnberg. Ohne erkennbaren Grund wurden die Freiheiten der Kurve fortwährend eingeschränkt. Am Ende wurde sich seitens Ultras Nürnberg für mehr Abstand entschieden – in der Hoffnung, dass eine „Auszeit“ auf beiden Seiten die verhärteten Fronten abbauen würde.

Rund um die Posse „Karten für das Aue-Heimspiel“ ist das sprichwörtliche Fass nun leider übergelaufen. Konkret hatten wir Lösungsansätze angeboten, um das Aue-Heimspiel mit gutem Willen für alle Besucher reibungslos zu gestalten. Eine störungsfreie „Übersiedlung“ hatten wir signalisiert und auch von den Gästefans wäre in dieser Situation die notwendige Sensibilität sowie Solidarität vorhanden gewesen. Vom Verein hätte man daher einen gegenseitigen Vertrauensvorschuss erwarten können – sind wir ehrlich: Ohne einen Vertrauensvorschuss von beiden Seiten kann sich die Situation nicht verbessern – und wir können mit Blick auf die letzten Monate behaupten, unseren Teil dazu beigetragen zu haben. Die Entscheidung des Vereins und der Sicherheitsbehörden den Umzug in die Südkurve zu verweigern, stellt für uns dagegen einen weiteren Tiefpunkt da. Seitens des FCN wurde keine akzeptable Lösung angeboten und kein Wille, den Fans entgegen zu kommen, gezeigt. Es wäre eine Möglichkeit gewesen, das Verhältnis zur Nordkurve wieder in richtige Bahnen zu lenken. Sie wurde verpasst.

Als Konsequenz bleibt Ultras Nürnberg im Moment nur der traurige Schritt, den Support vorerst einzustellen. Das gilt für die beiden Heimspiele gegen St. Pauli und Aue. Nach dem Aue-Heimspiel sind alle interessierten Fans abermals ins Lokal von Ultras Nürnberg eingeladen – hier werden wir zusammen diskutieren, wie der weitere Weg aussehen kann. Darüber hinaus möchten wir Euch dort konkreter erklären, warum wir nun zu diesem drastischen Schritt greifen mussten. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber bei allen Überlegungen erscheint es vor allem für das Aue-Heimspiel die beste Lösung zu sein, die nicht noch weiteres Öl ins Feuer gießt. Jeder kann sich seinen Platz im weiten Rund nun selbst aussuchen – oder auch zuhause bleiben. Ultras Nürnberg wird als Gruppe selbstverständlich das Spiel besuchen.

Ultras Nürnberg, April 2017

Ich fühl mich sicher – Aue

Nun ist es also nicht möglich, dass die Nordkurve für das Heimspiel gegen Aue in die Blöcke 30 und 32 umsiedelt. Sicherheitsbedenken im und außerhalb des Stadions – kein Vertrauensvorschuss, dafür harte Linie. Die Geschichte ist fast schon zu einer Posse mutiert. Trotzdem möchten wir drauf hinweisen, dass die Entscheidung für die Blöcke 30 und 32 nicht heimlich im kleinen Kämmerchen getroffen wurde (sinngemäß wird das auf der FCN Homepage behauptet). Vielmehr gab es eine offene Veranstaltung / Diskussionsrunde im Lokal von Ultras Nürnberg 1994 zu dem Thema (siehe Ya Basta! Blogeintrag „Blocksperre gegen Aue“). Von den Vertretern des Club war keiner anwesend. Es hat auch keiner gefragt, ob er kommen soll darf kann – und nach dem Ausgang der Diskussion hat sich auch keiner erkundigt – zum Beispiel beim anwesenden Fanprojekt. Die Südkurve war in der Diskussion eine von vielen Leuten präferierte Option – kein Mensch hat dabei einen Gedanken an eine dadurch heraufbeschworene „Unsicherheitslage“ verschwendet. So unterschiedlich sieht man sich offensichtlich.

Die Entscheidung für eine Alternative steht noch aus. Ultras Nürnberg tauscht sich in den nächsten Tagen mit einigen Fanclubs und Freunden darüber aus, wohin die Reise denn nun geht. Alle von der Blocksperre (Blöcke 7,9 und 11) betroffenen Personen bitten wir um etwas Geduld. Es ist noch genug Zeit bis zum Aue Spiel (um sich die Karten im Vorverkauf zu holen) und zur Not sind ja auch die Ticketschalter am Spieltag geöffnet. Mit rund 25.000 Besuchern war in letzter Zeit genug Platz im Max-Morlock-Stadion. Kein Grund zur Panik – die Entscheidung wird hier kommuniziert.

Blöcke 30 + 32 gegen Aue vorerst geschlossen

Die Ankündigung von Ultras Nürnberg, sich Karten gegen Aue für die Blöcke 30 + 32 zu kaufen, ist erst wenige Stunden online, da hat der Verein den Verkauf bereits gestoppt.

Wie wir auf Nachfrage erfahren haben, sieht der FCN ein massives Sicherheitsproblem in diesem Blockwechsel und begründet das mit der Nähe zu den Gästefans und den sich kreuzenden Wegen.

Klingt erstmal nachvollziehbar, doch bei näherer Betrachtung stellen sich die Bedenken als völlig unbegründet dar.

1. Die Nähe zu den Gästefans ist über die Gegengerade, die der FCN erneut als Ausweich-Standort favorisiert, genauso gegeben.

2. Es gibt durchaus Möglichkeiten, den NK-Tross in die ausgerufenen Blöcke zu geleiten ohne die Fantrennung aufzuweichen. Durch den bereits angekündigten Treffpunkt und den gemeinsamen Marsch der betroffenen Glubbfans machen wir es den Verantwortlichen sogar noch einfacher.

Unterschwellig äußern Vereinsverantwortliche auch den Vorwurf, dass Ultras Nürnberg den Verein vorher nicht informiert hätte. Dazu sind zwei Dinge zu sagen:

1. Die derzeit immer noch bestehende Eiszeit – aus der natürlich auch dieser Zustand resultiert – hat sich der Verein selbst zuzuschreiben.

2. Die Diskussionsrunde am Freitag hat Ultras Nürnberg öffentlich ausgerufen. Es war verwunderlich, aber gleichzeitig bezeichnend, dass sich kein Vereinsvertreter dafür interessierte und teilnahm. In dieser Runde wurde bereits deutlich gesagt, dass es nicht mehr auf die Gegengerade geht. Die nun ausgewählten Blöcke wurden sogar als Alternative genannt.

Der FCN ist der letzte, der sich über diese Situation beschweren braucht und wenn er nun Scherereien wegen dieser DFB-Strafe hat, umso besser. Dann fängt er vielleicht endlich mal an, dieses Strafensystem in Frage zu stellen.

Es ist ja nun wirklich keine neue Erkenntnis, dass der Ausschluss und Umzug einer Heimkurve nicht unbedingt zur Sicherheit beiträgt (siehe dazu auch Frankfurt – Stuttgart im letzten Jahr). Aber selbst das ist dem DFB bei diesen Kollektivstrafen weiterhin egal, was zeigt, dass es ihm nur um eine Spaltung der Anhänger geht!

Trotzdem möchten wir an dieser Stelle betonen, dass es nicht im Sinne von Ultras Nürnberg liegt, mit den gewählten Blöcken den 1. FC Nürnberg vor Probleme zu stellen. Hätte Ultras Nürnberg das gewollt, hätten wir uns bereits am Tag vor der Veröffentlichung mit Karten eingedeckt.

Wie geht es nun weiter?

Der FCN will morgen entscheiden, ob er die Blöcke wieder freigibt oder nicht. Bis dahin bitten wir alle Glubbfans cool zu bleiben. Wir sind uns sicher, dass es möglich sein wird.

…ansonsten haben wir tatsächlich ein Problem.