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Frohe Weihnachten …

… übermitteln wir schon heute allen Glubb-Fans. Allen, deren Herz für den 1.FC Nürnberg schlägt und die im Verein mehr sehen als ein paar meist weniger erfolgreiche Profi-Kicker. Passend greifen wir dazu die gestrige Choreo von Ultras Nürnberg 1994 auf – „Unsere Leidenschaft ist ihnen rätselhaft“. UN94 geht ja nun schon seit einiger Zeit den Weg der kompletten Unabhängigkeit (zum Teil sicherlich auch als Protest gegen die unverhältnismässige Bestrafungs-Wut der Dame und Herren) – kein Kontakt zum Verein, keine Absprachen und keine Anmeldungen. Umso schöner ist das Bild von gestern – simpel und auf den Punkt gebracht. Und der Verein kommt nicht in den Verdacht von den nicht-angemeldeten und vielleicht sogar verbotenen Wunderkerzen irgendwie gewusst zu haben.

„Unsere Leidenschaft ist ihnen rätselhaft“ ist ein Zitat aus einem Song der Band Tocotronic – konkret aus „Sie wollen uns erzählen“. Gut gewählt, weil man sich als überzeugter Fan schon in den Lyrics wiederfinden kann. In der von uns ausgewählten Live-Version des Songs (FM4 Radio Session) überzeugt auch die Ansage bzw. die Aussagen darüber, worin es in dem Song geht:

Weihnachtsgrüsse übermittelten im Stadion auch die Ultras der „Banda di Amici“. Zum Intro gab es vor dem Block die wichtige Message an alle inhaftierten Glubb-Fans:

In diesem Sinne nochmal:

Frohe Weihnachten Glubb-Fans und 1. FC Nürnberg – Verein für Leibesübungen e.V.

Lesestoff zu Weihnachten: Hefdla plus Fußballfibel

Aufgemerkt: Das allseits beliebte „Hefdla“ geht in die nächste Runde! Rechtzeitig zum Spiel gegen Kaiserslautern hat es das einzigartige Schriftstück aus dem Copyshop geschafft. Haltet morgen einfach rund um die Nordkurve die Augen auf und sichert euch DAS Unikat Nürnberger Fanzinekultur – natürlich wie immer von und mit Gabriele 100 DS.

Außerdem noch folgende Info vom Kollegen Benny:

Zum letzten Heimspiel des Jahres, gegen den 1.FC Kaiserslautern, gibt es um das Stadion herum die 1.FC Nürnberg Fußballfibel zu kaufen. Achtet dabei auf die Flyer-Verteiler der Initiative „Mein Club mein Verein“. 2 Euro pro verkauftem Buch (Preis 9,99) kommen der Weihnachtsspendenaktion der Nordkurve Nürnberg zu Gute. Auf drei Punkte für den Glubb und Frohe Weihnachten!

Also Glubbfans, die Feiertage mit der Verwandtschaft werden lang – deckt euch mit dem passenden Lesestoff ein. Lang lebe die Nürnberger Fanzinekultur!

Podiumsdiskussion und Fußballfibel

Noch zwei kleine Ankündigungen: Morgen findet eine Podiumsdiskussion im südpunkt statt. Es geht um die Zukunft des 1.FC Nürnberg als eingetragener Verein. Es sprechen: Jahn-Rüdiger Albert („Mein Club – mein Verein“), Dr. Jan-Henric Punte (Rechtsanwalt) und Michael Meeske. Beginn ist um 19.30 Uhr. Schaut vorbei – der Eintritt ist kostenlos.

Südpunkt

Außerdem leiten wir gerne eine Info des Kollegen Benny vom Daggl weiter. Im Sonderzug nach Düsseldorf bietet er seine Fußballfibel für den guten Zweck an:

Aufgemerkt! Im Sonderzug nach Düsseldorf gibt es ein paar Exemplare der 1.FC Nürnberg Fußballfibel zu kaufen. Der Preis liegt bei 9,99€, 2 Euro pro verkauftem Buch kommen der Weihnachtsspendenaktion der Nordkurve Nürnberg zu Gute. Achtet einfach auf die Verkäufer. FCN!

Sonderzug-Düsseldorf-News

Folgende Infos leiten wir gerne in Richtung Nordkurve weiter:

Hinfahrt – Abfahrt 10:47 Uhr
Station Frankenstadion (Sonderbahngleis)
bitte 30 Minuten vor Abfahrt an der Station sein
Ankunft Düsseldorf Flughafen 16:20 Uhr

Rückfahrt – Abfahrt 23:15 Uhr
Düsseldorf Hauptbahnhof
Ankunft Nürnberg Hauptbahnhof 4:13 Uhr
Ankunft Station Frankenstadion 4:23 Uhr

Es gibt noch Restkarten für den Zug – einfach vorbeischauen und beim Zugteam melden!

Im Zug ist für alles gesorgt – „Eat, Drink, Party und der Glubb“! Für das korrekte Styling werden im Zug auch Nordkurve-Artikel angeboten. Am Ende noch der Hinweis, dass in Düsseldorf letztmalig auswärts der Klingelbeutel für die Weihnachtsspendenaktion die Runde macht.

Samstag Sandhausen

So much to do in one life time. Im Hause Ya Basta! kommen wir die letzten Tage und Woche kaum zum Verschnaufen. Spieltage unter der Woche, eine Meldung und Ankündigung auf die nächste und natürlich die ganz alltäglichen Verpflichtungen abseits des Fußballs. Die Arbeiten an unserer Print-Ausgabe leiden gerade leider darunter, weshalb wir euch mindestens bis zur Rückrunde vertrösten müssen. Jetzt steht aber erstmal das nächste Heimspiel gegen Sandhausen an. Dort ist ab 10 Uhr am Treffpunkt der Nordkurve an der Steintribüne einiges geboten:

- Sammler der diesjährigen Spendenaktion (Gemma, Nordkurve!)
- Infopoint „Mein Club, mein Verein“ (inklusive Unterstützer-Shirts)
- Anmeldemöglichkeit Sonderzug Düsseldorf (Glubb auswärts – geil!)
- aktuelle Nordkurve-Artikel
- Restbestände unseres Ya Basta!-Saisonrückblicks (einen Karton haben wir noch)
…und natürlich Glühwein plus was zu Mampfen.

Auf geht’s Nordkurve! Greifen wir es an!
Not men for compromise and where’s and why’s and living lies.

Alle einsteigen: Im Sonderzug nach Düsseldorf!

Es sind noch Plätze im Sonderzug nach Düsseldorf frei! Nehmt euch Urlaub oder holt euch einen gelben Schein – und unterstützt den 1.FCN auswärts. In den vergangenen Jahren waren die Fahrten auf Schienen (Partywagon!) immer eine erstklassige Gaudi. Lasst euch das Highlight zum letzten Auswärtsspiel des Jahres nicht entgehen. Beim Heimspiel gegen Sandhausen habt ihr die letzte Möglichkeit euch ein Ticket für den Sonderzug zu sichern: ab 10 Uhr, am Treffpunkt der Nordkurve an der Steintribüne. Zum Preis von 90 Euro erhaltet ihr Fahrt, Eintrittskarte und einen extra angefertigten Schal.

Alle nach Düsseldorf

Treffpunkt Heimspiel Sandhausen

Beim Heimspiel gegen Sandhausen am Samstag, 3.12 trifft sich die Nordkurve Nürnberg ab 10 Uhr an der Steintribüne. Neben einem kleinen Frühstück gibt es dort die aktuellen Nordkurve Nürnberg-Artikel. Außerdem habt ihr die Möglichkeit für die diesjährige Weihnachtsaktion zu spenden. Auch die Initiative „Mein Club, mein Verein“ wird mit einem kleinen Infopoint und Restbeständen ihres Unterstützer-Shirts vertreten sein.

Treffpunkt Heimspiel Sandhausen

IN A STORMY NIGHT

Sharen, haten, liken – whatever!
Es ändert sowieso nichts an der Realität im Stadion :-)

Infos Spendenaktion + Sonderzug Düdo

Hallo Nordkurve,
anbei zwei Ankündigungen, eine wichtiger als die andere!
Lesen, teilen, mitmachen/fahren!

Spendenaktion der Nordkurve 2016

Die kalte Jahreszeit ist gekommen und wie in den vergangenen Jahren sammelt der Arbeitskreis Assistenza vor Weihnachten Spenden für einen guten Zweck. Vergangenes Jahr kam hierbei die Wahnsinns-Summe von 22.000 Euro zusammen, die an drei Organisationen in Nürnberg gespendet wurde. Auch in diesem Jahr werden bei folgenden Spielen wieder Spenden gesammelt:

- Stuttgart, Mo. 28.11.
- Sandhausen, Sa. 3.12.
- Düsseldorf, Fr. 9.12
- Kaiserslautern, Mo. 19.12

Ab einer Spende von 10 Euro erhaltet ihr ein kleines Dankeschön. Wir freuen uns auf zahlreiche Beteiligung. Auf geht’s Glubbfans, zeigt was mit Hilfe unserer Gemeinschaft möglich ist!

Weitere Infos folgen in den kommenden Tagen.

Spendenaktion Nordkurve

Adi-Gedenkturnier 2016

15 Jahre FIASKO Nürnberg – die Würzburger blicken mit einem Video auf das zweite „Adi-Gedenkturnier“ zurück.

Sonderzug nach Düsseldorf: Jetzt anmelden!

Anmeldung Sonderzug

Medialer Seegang nach St. Pauli

Der Ausflug nach Hamburg war in vielerlei Hinsicht ein Erlebnis – und einmal mehr schlagen auch im Nachgang die sprichwörtlichen Wellen hoch:

Über den „angespuckten“ Balljungen wird in den Boulevard-Medien groß und breit berichtet. Sogar der neue „Sonnenkönig“ – alias Vorstand Meeske – musste/wollte sich persönlich zum „Spuck-Gate“ äußern. Leider machen auch die Nürnberger Nachrichten in diesen Zusammenhängen schon seit einiger Zeit keine gute Figur mehr. Getreu dem Motto „Skandal macht Quote“ werden Ereignisse regelmässig zum Skandal aufgeblasen. Man muss als Nürnberger Auswärtsfahrer ja fast schon froh sein, dass die meisten Wächter von Sitte und Moral wenigstens einen rechtsradikalen Hintergrund (beinahe) ausgeschlossen haben. Wir wollen das hier nicht beschönigen oder rechtfertigen (auch nicht den Übergriff seitens der Pauli-Fans auf den Polizei-Beamten – na ja, vielleicht …), aber in der Summe stimmt die Balance nicht mehr – auch innerhalb des Berichts der Nürnberger Nachrichten (siehe Link von „Spuck-Gate“).

Auf der anderen Seite ist es den Medien nämlich kaum eine Zeile wert, dass die Glubberer mittels ihrer Becherpfand-Spende einen neuen Rekord am Millerntor aufgestellt haben. Die Clubfans Norddeutschland unterstützten einmal mehr das Netzwerk „Viva con Agua“ – hier geht es um die globale Förderung eines menschenwürdigen Zugangs zu sauberen Trinkwasser. Der eigene Rekord aus dem Vorjahr wurde dieses Jahr mit 634 Bechern eindrucksvoll überboten. Im Block wurde mehrfach seitens der Vorsänger auf die Aktion aufmerksam gemacht und die Nordkurve brachte viele der Pfandbecher zur Sammelstelle von „Viva con Agua“. Zusätzlich gab es am Tag vor dem Spiel eine Spendenaktion – zu gleichen Gunsten – bei der Lesung von Benjamin Wolf aus seiner „1.FC Nürnberg -Fußballfibel“. Die Lesung fand in Hamburg vor 55 Leuten statt. Im Vorfeld haben sich die Clubfans Norddeutschland mit dem 1.FC Nürnberg darüber geeinigt, dass der diesjährige Erlös geteilt wird. Neben „Viva con Agua“ wurde nun die Aktion „Clubfans helfen Max – Max hilft Kindern in Simbabwe“ mit 500 Euro gefördert. Hinter „Clubfans helfen Max“ steckt Max Weeger, der sich seit Jahren für Kinder in Simbabwe engagiert. Unterstützt wird er dabei von der Fanbetreuung, die auf ihren Reisen zu den Veranstaltung der Club-Fans (immer) die Sammeldose kreisen läßt. Alles also bestens – und so ist es auch!

Das Haar in der Suppe – neben der medialen Ignoranz gegenüber der Aktion – wollen wir trotzdem nicht unerwähnt lassen. Die Clubfans Norddeutschland waren mit der Kommunikation bzw. der Ankündigung seitens des Vereins sehr zufrieden. Warum die Geschichte in der Nachbetrachtung auf der Homepage (immerhin wurde sie hier prominent erwähnt) allerdings unter dem Logo von „Nürnberg gewinnt“ läuft, bleibt dem Fanclub rätselhaft bzw. wurde dies zu keinem Zeitpunkt in der Kommunikation erwähnt. Keiner hat ernsthaft was gegen das neue FCN-CSR-Flagschiff „Nürnberg gewinnt“ (Kurzform – der Verein stellt sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung), aber das hat schon einen Beigeschmack. Reicht es aus, wenn man so eine Aktion prominent ankündigt? Oder ist es die Tatsache, dass sich die Clubfans Norddeutschland auf die Teilung vom Erlös geeinigt haben? Das hätte man mit ihnen aber in jeden Fall absprechen müssen. Die Lorbeeren gehen ganz klar an die Clubfans Norddeutschland – und an die Spender aus der Nordkurve.

Am Spieltag wurde seitens St. Pauli und der Millerntor Gallery übrigens ein schöner Kunstdruck (Kunst darf immer alles – wir sind Kunst!) verkauft – der kleinen Rotzgöre begegnen wir mit einem ordentlichen „Wir sind Glubberer“!

Spendet Becher für Viva con Agua

Beim Auswärtsspiel in St. Pauli organisieren die Clubfans Norddeutschland wieder eine Spendenaktion in Zusammenarbeit mit Viva con Agua. Dazu verweisen wir gerne auf die Info der Organisatoren. Helft alle mit und spendet eure Pfandbecher!

Clubfans jagen eigenen Rekord am Millerntor – Erneute Spendenaktion für Wasserprojekte von Viva con Agua

Neben Aktionen auf Musik-Festivals und Konzerten sammelt „Viva con Agua“ auch bei Spielen am Millerntor Pfandbecher für einen guten Zweck. Seit letzter Saison werden jetzt auch im Gästeblock Spenden sowie Pfandbecher gesammelt.

Auch Mitglieder der Clubfans Norddeutschland engagieren sich ehrenamtlich für Viva con Agua und werden beim Club-Spiel am Millerntor am 31.10.2016 wieder im Gästeblock mit einem Info-Stand vertreten sein, bei dem ihr kostenlos Trinkwasser gegen eine freiwillige Spende erhaltet. Diese Spenden gehen zu 100% an Viva con Agua und ihr erkennt uns an der blauen Viva-con-Agua Fahne. Zudem haben alle Clubfans die Möglichkeit, ihren Pfandbecher zu spenden.

In der letzten Saison haben wir Clubfans einen neuen Auswärtsspendenrekord von unglaublichen 478 Bechern aufgestellt. Da diese Saison immer mehr Gästefans über die Aktionen informiert werden, sollte dies ein zusätzlicher Anreiz sein, den Spendenrekord von letzten Jahr noch einmal zu überbieten!

Vom Becherpfand gehen 50% komplett an „Viva con Agua“ und somit direkt in Trinkwasserprojekte in Äthopien. Die restlichen 50% gehen direkt nach Nürnberg; und zwar an Max. Unter dem Motto „Clubfans helfen Max, Max hilft Kindern in Simbabwe“ sammelt Max Weeger Spenden, die er bei privaten Reisen persönlich vor Ort an Aids-Waisen und andere hilfsbedürftige Kinder in Simbabwe übergibt. Somit kommen 100% der Spenden direkt den Kindern zugute.

Viva con Agua („VcA“) versteht sich als „Offenes Netzwerk“, das vorwiegend von den über 7.000 ehrenamtlichen Supportern lebt und sich dafür einsetzt, dass alle Menschen weltweit einen Zugang zu sauberem Trinkwasser sowie zu sanitärer Grundversorgung bekommen. Mit diversen Aktionen u.a. auf Konzerten, Festivals oder Spendenläufen begeistert VcA Menschen für soziales Engagement und sammelt Spenden für weltweite Wasserprojekte der Welthungerhilfe. Alle Aktivitäten verfolgen dabei stets ein gemeinsames Ziel: Wasser für ALLE! So konnten durch die Arbeit von VcA in den vergangenen Jahren bereits mehr als 500.000 Menschen u. a. in den Schwerpunktländer Äthiopien, Uganda, Indien und Nepal unterstützt werden. Die Wasserprojekte verfolgen immer den integrierten Ansatz, namens WASH – eine Abkürzung für WAter, Sanitation and Hygiene. Trinkwasserprojekte werden demnach kombiniert mit Sanitärprojekten und Hygienemaßnahmen und alle Maßnahmen wie z. B. Brunnen, Quelleinfassungen oder Latrinen werden bedarfsgerecht konzipiert und auf regionale Gegebenheiten ausgerichtet. Weitere Informationen findet ihr auf: http://vivaconagua.org/

Wir freuen uns auf alle Glubberer und eure (Becher)Spenden am Millerntor!
Hamburg im Oktober 2016

GLUBB gegen Schalke

Erst Pokalflop, dann Pokalfight und zum Schluss fast noch ein Pokalkrimi.
Trotz der Niederlage gestern war es ein hoffnungsvoller Abend, der auch durch einige, nickliche Begleiterscheinungen nicht getrübt werden konnte.

Da wären zum einen die beiden Banner in den jeweiligen Kurven zu nennen, die auf die eingetragenen Vereine in Nürnberg und Gelsenkirchen verwiesen. Ein Thema, welches ja nun auch im Frankenland heiß diskutiert wird. Ein Jahr Anlaufzeit nahm sich dafür der neue Nürnberger Sonnenkönig, um dieses Fass aufzureißen, in der Hoffnung bis dahin genug Unterstützer gesammelt zu haben.

Zum anderen wäre da aber auch unser Ya Basta-Verkauf zu nennen, der dieses Mal nicht wie üblich im Stadion, sondern davor stattfinden musste. Das änderte also freilich nichts daran, dass wir unser Heft nicht an den Clubfan bringen konnten, viel mehr ging es eben darum, ein „repressives Zeichen zu setzen“. Ob kleinlich oder nicht, das wertet jeder für sich. Eine Nachhaltigkeit im Sinne einer Einsicht wird jedenfalls nicht stattfinden. Wieso auch? Wir fühlen uns in der Reaktion einiger Käufer sogar bestätigt zwar den Kopf zu schütteln aber dennoch zu lächeln.

Zuletzt muss an dieser Stelle aber auch noch auf ein weiteres Choreoverbot verwiesen werden. Nun stören sich die Ultras mittlerweile weniger daran, sanktioniert zu werden. Der Umgang damit ist gelernt und wird jedes Mal als Herausforderung wahrgenommen und gemeistert. Das Überleben dieser Kultur hängt weiß Gott nicht von Choreographien oder „anderen Privilegien“ ab. Wenn es also nur darum ginge, dass den Nürnberger Ultras in die Suppe gespuckt wird, dann wäre das gestern eben so gewesen. Wenn allerdings eine Freundschaftschoreo verboten wird, die mittlerweile eine einzigartige 35-jährige Verbindung dokumentiert, dann hat das noch eine andere Tragweite. Dann wird vor allem den Schalker Gästen eine schallende Ohrfeige verpasst. Nach einem Jahr Anlaufzeit hätte der neue Nürnberger Sonnenkönig auch dafür ein Gespür bekommen können. Schalke machte gestern den Gästeblock voller als die Fürther im Derby. Das Spiel gegen den befreundeten Club aus dem Ruhrgebiet zog sogar fast so viele Nürnberger ins Stadion wie das Derby. Es hätte nur wenige Gegner in dieser Pokalrunde gegeben, die die Hütte so voll wie gestern gemacht hätten. Vor diesem Hintergrund war das Choreoverbot weniger eine Sanktion und ein Denkzettel für die Nürnberger Ultras, es war viel mehr eine Respektlosigkeit gegenüber den Schalker Gästen und einer 35-jährigen Freundschaft.

Warum war es dennoch ein hoffnungsvoller Abend?
… weil man deutlich gesehen hat, wie Ultras und Fans sich ergänzen und aneinander für eine gute Stimmung brauchen. Der Motor braucht seinen Turbo und der Turbo startet nicht ohne laufenden Motor.
… und weil man gemerkt hat, dass der 1. FCN nicht immer als Sieger vom Platz gehen muss, um stolz auf ihn sein zu können.
Der Abend war hoffnungsvoll, weil er uns gezeigt hat, dass es gut ist, so wie es ist. Die Kurve und auch der 1. FCN als eingetragener Verein.
Solche Abende wie gestern. Mehr brauchen wir nicht!