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Ode an die Fanzines – aus Nürnberg

Nach der gefühlten Fanzine-Renaissance von vor drei bis vier Jahren herrscht aktuell Flaute auf dem Hefte-Markt. Die bekannten Publikationen erscheinen wie gewohnt, doch vielerorts gehen die Auflagen zurück. Shops melden, dass es schwer sei die Druckerzeugnisse loszubekommen. Die Wertschätzung für Fußball-Fanzines scheint gesunken.

Das merken wir auch bei den Ya Basta!-Verkäufen. Da bleiben die Alt-Glubberer stehen, kramen die Tragetasche aus der Jacke und kaufen gleich vier Hefte. Viele jüngere Semester stolzieren in der neuesten Nordkurve-Kollektion und Markenschuhen vorbei, haben außer einem Grinsen allerdings nichts für uns übrig.

Ein Spiegelbild des Medienwandels? Eine unausweichliche Folge der Digitalisierung? Printsterben beim Fußball?

Vielleicht. Doch auch von älteren Szenegesichter hören wir schon mal, dass sie keine Hefte mehr lesen. Das, was im Ya Basta! oder dem Daggl steht, wisse man sowieso schon alles. Vielleicht haben sie damit recht und auch wir Hefte-Macher sollten umdenken: Hintergründiger werden und keine News wiederkäuen, die man sowieso nach fünf Minuten auf dem Handydisplay hat. Abwechslungsreicher werden und Infos gewissenhafter recherchieren.

Ode an die Fanzines

Doch: Es bleibt ein Kampf gegen Windmühlen. Seit mehreren Ausgaben versuchen wir im Ya Basta! etwa das übliche Spielberichtsschema zu brechen. Ihr kennt das alle zur Genüge: Anreise, Choreo und Stimmung, Spielgeschehen, Stimmung beim Gegner, Abreise. „Schullandheimbericht“ sagen wir dazu beim Ya Basta!. Die Anzahl dieser „Schullandheimberichte“ hielt sich in unseren letzten Heften stark in Grenzen. Wahrscheinlich tendierte sie sogar gegen Null. Selbst bei den größten Rotz-Spielen haben wir versucht den Fokus auf andere Teilaspekte des Spieltags zu lenken und dadurch Interesse zu wecken. Reaktionen darauf: Keine. Lediglich, wenn es mal einen „Aufreger“ gab, bekamen wir (kritisches) Feedback auf Spielberichte. Ansonsten blieb es wie gewohnt: „Spielberichte les‘ ich nicht, ich weiß ja sowieso schon alles.“ Oder um es auf Hopping-Hefte zu übertragen: „Les‘ ich nicht, steht doch eh nur wieder Belgrad drin.“ – Auch wenn ein Heft wie der Daggl das Belgrader Derby in den letzten Ausgaben komplett aussparte oder nur angereichert mit zahlreichen Hintergrundinfos etwas dazu schrieb.

Zum Thema Fanzines hat sich auch der Blaue Brief der Ultras Gelsenkirchen in der Ausgabe zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt Gedanken gemacht. Auf Schalke ist die Situation ähnlich zu der in Nürnberg. Der Autor beschreibt sie in seiner „Ode an die Fanzines“ wie folgt:

Schaut man sich die Entwicklung der Verkäufe des BFU auf Schalke an, wird diese These unterstützt. Hat man früher bis zu 200 Hefte bestellt und verkauft, bekommt man heute kaum den kleinen Stapel weg. Woran liegt das? Gibt es kein Interesse mehr, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen? Reicht die bloße Information, das Wie und Warum ist egal? Sind wir so abgestumpft und schaffen den Blick nach draußen nicht mehr? Wir stehen als Ultras dauerhaft in der Diskussion, wie sollen wir Kritikern begegnen, wenn wir Ultras selber nicht mal wissen, was wir da tun, sondern immer nur einfach machen? Natürlich reicht es dabei nicht, wenn man sich durchliest, wie der Prof im Dröhnbütel beschreibt, wie er sich in Schweden bei ‘nem Glas Cola einen runtergeholt hat. Ich habe vielmehr den Eindruck, dass dieser Wissensdurst nach Hintergründen teilweise gar nicht mehr existent ist.

Auf diesen sehr lesenswerten Text folgte prompt eine Antwort im darauffolgenden Blauen Brief zum Spiel gegen Hertha am vergangenen Wochenende. Der Schreiber nimmt die Situation ähnlich wahr, appelliert an die Vorbildfunktion und bringt verschiedene Ideen, wie sich der Status Quo ändern ließe:

Doch gibt es genug andere Möglichkeiten, um das Fanzine wieder aus seiner Nische herauszuholen. Zum einen kann das ganz einfach über die Vorbildfunktion passieren: Beim Hineinwachsen in die Fanszene bekommt man ganz automatisch bestimmte Inhalte vorgelebt, sowohl auf einer allgemeinen Ebene, bei der ich an grundsätzliche Werte wie Zusammenhalt und Aufrichtigkeit denke, als auch im Speziellen, wie im Fall der Bedeutung von Zaunfahnen oder Szene-Klamotten. Und sind wir mal ehrlich: Wenn sich eine ganze Generation von Fans mit North-Face Jacken und New Balance eindeckt, weil „das halt dazugehört” oder „in ist”, warum sollte sich dieser Effekt nicht auch bei Fanzines erzielen lassen?

Die gemachten Vorschläge nehmen auch wir vom Ya Basta! gerne mit: Als Aufforderung weiter Gas zu geben; Gegenöffentlichkeit zu sein, Sammlerstück und vermutlich eines der besten Fanzines in Deutschland. Den nötigen Elan haben auch wir in den kommenden Monaten etwas vermissen lassen, doch wir sind gewillt es wieder anzupacken. Inhaltlich steht unsere Ausgabe 48 bereits.

Samstag Sandhausen

So much to do in one life time. Im Hause Ya Basta! kommen wir die letzten Tage und Woche kaum zum Verschnaufen. Spieltage unter der Woche, eine Meldung und Ankündigung auf die nächste und natürlich die ganz alltäglichen Verpflichtungen abseits des Fußballs. Die Arbeiten an unserer Print-Ausgabe leiden gerade leider darunter, weshalb wir euch mindestens bis zur Rückrunde vertrösten müssen. Jetzt steht aber erstmal das nächste Heimspiel gegen Sandhausen an. Dort ist ab 10 Uhr am Treffpunkt der Nordkurve an der Steintribüne einiges geboten:

- Sammler der diesjährigen Spendenaktion (Gemma, Nordkurve!)
- Infopoint „Mein Club, mein Verein“ (inklusive Unterstützer-Shirts)
- Anmeldemöglichkeit Sonderzug Düsseldorf (Glubb auswärts – geil!)
- aktuelle Nordkurve-Artikel
- Restbestände unseres Ya Basta!-Saisonrückblicks (einen Karton haben wir noch)
…und natürlich Glühwein plus was zu Mampfen.

Auf geht’s Nordkurve! Greifen wir es an!
Not men for compromise and where’s and why’s and living lies.

Von lustlosen Spielern und marktorientierten Vereinsoffiziellen!

Der YaBasta!-Blog ist nicht der richtige Platz, um einen ausführlichen Kommentar zur aktuellen Lage des 1.FC Nürnberg zu schreiben. Es ist aber der richtige Platz, um kurz und bündig – manchmal auch absichtlich provokativ – auf offensichtliche Schieflagen im Verein hinzuweisen. Leider erfordert die Situation, mehr noch die Perspektive, aktuell ein paar Anmerkungen.


Wir wollen Euch kämpfen sehen

Es geht primär nicht darum, dass die Mannschaft noch nicht den Schlüssel zum Erfolg gefunden hat. Aber die Einstellung der Profis ist von wenigen Ausnahmen abgesehen bislang unter den Anforderungen der Fans. „Wir wollen Euch kämpfen sehen“ – so hat die Kurve mehrfach im Spiel gegen die blauen Münchner skandiert. In der zweiten Halbzeit wurde das Kollektiv der Spieler nicht einmal dieser Minimalforderung gerecht. Und was nach dem Spiel vor dem Block 911 abgelaufen ist, war höchst seltsam. Der Block wusste Bescheid, dass zwei Fanvertreter der Mannschaft ein paar Worte sagen mussten, und blieb deshalb trotz erneuter Niederlage weitgehend sehr gefasst und ruhig. Die Mannschaft kam und Kevin Möhwald ging die letzten Meter allein zu den Vertretern – die Unterhaltung dauerte keine zwei Minuten. Warum der Kapitän oder Teile des Mannschaftsrats hier nicht hinzugekommen sind, bleibt rätselhaft! Warum jedoch die Mannschaft schon abdrehte, während Möhwald noch im Gespräch war, ist höchst bedenklich! Für die kommenden Spiele – vor allem das Derby – braucht es definitiv ein besseres Miteinander von Mannschaft und Kurve.


Der schmale Geldbeutel

Die neuen Vorstände des Vereins ließen rückblickend seit Beginn ihrer Amtszeit keine Gelegenheit aus, um die finanzielle Schräglage des Vereins herauszustellen. In letzter Zeit hat sich das ein wenig gebessert. Schnippisch könnte man sagen, dass der neue Ausrüster Umbro und der neue Hauptsponsor Nürnberger Versicherung sonst ja auch keine finanziell erfolgreichen Partnerschaften für den Verein wären. Nein – es ist sehr gut, dass hier anscheinend eine Konsolidierung begonnen hat. In letzter Zeit hat aber der neue Trainer offensichtlich ein Problem hinsichtlich der richtigen Einordnung der Geldbörse des FCN. Gebetsmühlenartig spricht er vom schmalen Geldbeuten und rechtfertigt so den bisherigen sportlichen Fehlstart. Sparen wir uns doch bitte dieses Gejammer – Etat und Kader rangieren im Ligavergleich deutlich im oberen Drittel. Dem Etat des (angeblich) so schmalen Geldbeutels, sollte bitte nicht weiterhin mit der Mentalität des großen Gejammers gekontert werden. Wir sind Glubb-Fans und halten schon noch ein paar Jahre die zweite Liga aus – die Überraschung nach oben nehmen wir immer gerne mit.


Eingetragener Verein

Der Erhalt des eingetragenen Vereins ist Teil der Identität des 1.FC Nürnbergs. Das sollten Fans und Vereinsoffizielle verinnerlichen – und dann wird diese Identität auch mittelfristig zum Erfolg führen. Das Thema wurde schon auf der letzten Jahreshauptversammlung angesprochen und im Vorwort des aktuellen Mitgliedermagazins werden Überlegungen angedeutet. Das Thema ist kompliziert und wird im YaBasta! Magazin bald ausführlich beleuchtet. Schauen wir uns nur mal 1860 München an – was ist von Ihnen noch übrig? Seit Jahren hängen sie am Tropf eines Investors und kicken glücklos in der zweiten Liga. Eine Ausgliederung ersetzt keine Strategie – sie führt im Zweifel nur zu Abhängigkeiten. Die Mitglieder des Vereins (als höchstes Gremium in der gemeinsamen Versammlung) sind hoffentlich so schlau, dass sie sich nicht selbst abschaffen und dem Einfluss von außen Tür und Tor öffnen. Es gibt auch für einen e.V. andere Methoden, sich modern und wirtschaftlich besser Aufzustellen. Die Vereinsvertreter müssen dazu aber den Willen haben!

YaBasta! Redaktion – im September 2016.

Schalke 04 – gegen den Trend noch immer E.V. und trotzdem „wirtschaftlich“ erfolgreich!

Restausgaben Ya Basta! #47 gegen Sechzig

Wir haben noch einige wenige Ausgaben des aktuellen Ya Basta! #47 übrig. Beim Heimspiel gegen 1860 habt ihr die letzte Chance ein Heft abzugreifen – wie gewohnt zum Preis von 4 Euro. Derweil sind wir bereits in den finalen Schritten der nächsten Ausgabe; Veröffentlichung voraussichtlich in den kommenden Wochen. Ihr hört von uns!

Ya Basta! #47 gegen 1860

Ya Basta! #47 in Braunschweig

Hey Folks, ein paar Kartons des aktuellen Ya Basta! #47 haben wir noch übrig. Nach Spielende in Braunschweig könnt ihr am Blockausgang / Busparkplatz noch Ausgaben abgreifen. Wie gewohnt kostet das Heft 4 Euro. Zuschlagen! Sollten dann noch Hefte übrig sein, habt ihr beim Heimspiel gegen 1860 die letzte Gelegenheit.

Ya Basta! #47 in Braunschweig

Ya Basta! #47 ab sofort erhältlich

The boys are back in town! Das neue Ya Basta! #47 erscheint am Freitag zum Heimspiel gegen Heidenheim. Wie gewohnt erhaltet ihr das Heft für 4 Euro rund um die Eingänge zur Nordkurve und Gegengerade (weil Blocksperre). Auf 140 Seiten erwarten euch dieses Mal folgende Themen:

★ Fußballfilme: In unserem Titelthema dreht sich dieses Mal alles um das Bewegtbild rund um den Ballsport
★ Amateure: Für unsere neue Rubrik zu den Glubb-Amateuren haben wir ein exklusives Interview mit Andy Wolf geführt
★ Staatsfeinde: Ein ehemaliger Stadionverbotler über seine Zeit vor den Toren
★ Nordkurve: Wir blicken auf das Saisonfinale 2015/16 zurück
★ EM & Copa: Ein Nürnberger Groundhopper war bei beiden Turnieren und berichtet von seinen Erfahrungen
★ Meine Stadt: Die Geschichte des Nürnberger Flughafens
★ und vieles mehr…

Da die Ausgabe gerammelt voll ist, mussten wir leider einige Themen auf den Saisonrückblick schieben. Dieser erscheint voraussichtlich kommenden Monat.

Ya Basta! #47 Cover

Leider geil: Gedanken zu WM und EM

Morgen tritt die Auswahl des DFB das erste Mal gegen den Ball. Es ist Europameisterschaft. Die einen freuen sich, die anderen sind genervt. In unseren Print-Ausgaben haben wir Welt- und Europameisterschaften immer wieder aufgegriffen. Immerhin stellt sich gerade als Ultras die Frage: Darf man das jetzt gut finden – oder nicht? Der vorliegende Kommentar beschäftigt sich mit genau diesem Dilemma. Er stammt aus der Ya Basta!-Ausgabe #40 (September 2014) und blickt auf die WM 2014 in Brasilien zurück.

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Leider geil – Warum mir die WM keine Ruhe lässt
Ein Kommentar

Meine erste konkrete Fußballerinnerung, das war die WM 1998. Nur am Rande bekam ich mit, dass Deutschland, damals unter Berti Vogts, im Viertelfinale gegen Kroatien verloren hatte. Denn der Star meiner Gang im späten Kindergartenalter, das war Zinedine Zidane. Jeder wollte so kicken wie er. Und wenn nicht so wie Zidane, dann vielleicht wenigstens wie Ronaldo. Oder Rivaldo. Die waren ja eigentlich auch ganz ok.

Wir versuchten ihre Tricks nachzustellen. Der bekannte Zidane-Übersteiger. Wer ihn beherrschte war der Gott auf dem Bolzplatz. Ebenso wie Zizou in den großen Stadien dieser Welt. – Heute versuche ich via Ebay das 98er-Zidane-Trikot aufzutreiben. Bislang ohne Erfolg. Wer würde es schon freiwillig hergeben?!

Es folgte das WM Turnier 2002 in Japan und Südkorea. Damals bekam ich von dem ganzen Trubel schon etwas mehr mit. Und: Inzwischen fieberte ich auch für Deutschland mit. Beim großen Favoritensterben in Fern-Ost schaffte es die damalige Rumpeltruppe, dank der überragenden Kahn und Ballack, bis ins Finale. Dort wartete das übermächtige Brasilien. Nach dem verlorenen Endspiel war ich erstmal geknickt. Brasilien war aber einfach besser.

2006 kam dann die WM im eigenen Land. Auch ich war, mit gerade 14 Lenzen auf dem Buckel, euphorisiert. Deutschland steigerte sich von Spiel zu Spiel. Beim Viertelfinale gegen Argentinien jubelte ich, nach dem Halbfinale gegen Italien weinte ich. – Ich wollte auch mal wissen wie es sich anfühlt, einen Titel zu gewinnen. Beim Glubb konnte ich schließlich nicht so schnell damit rechnen. (mehr…)

Ya Basta! #46 gegen Frankfurt

Zweites Spiel in der Relegation – letzte Chance, um noch ein Ya Basta! #46 abzustauben. Unsere Verkäufer stehen vor Spielbeginn an den Eingängen zur Nordkurve. Bitte sputet euch – nach dem Spiel werden wir nicht mehr verkaufen!

Ya Basta! #46 gegen Frankfurt

Ya Basta! #46 gegen Paderborn

Das Ya Basta! #46 erscheint erst auswärts in Paderborn. Leider kamen die Hefte nicht rechtzeitig zum Heimspiel gegen St. Pauli bei uns an.

Der Fehler liegt weder bei uns noch bei der Druckerei. Die frischen Exemplare gingen rechtzeitig an den Versanddienstleister und hätten bis spätestens Freitag bei uns sein sollen. Plötzlich war es jedoch Samstagabend und noch immer hatte kein Postbote bei uns geklingelt. Ärgerlich, doch uns waren die Hände gebunden.

Deshalb verkaufen wir das Ya Basta! beim kommenden Auswärtsspiel in Paderborn. Wer ein Heft möchte hält einfach nach unseren Verkäufern Ausschau. Natürlich könnt ihr euch das Heft auch ab sofort im UN-Lokal oder beim Relegationsheimspiel sichern. Anschließend erhaltet ihr das Magazin wie gewohnt in den Shops von NOFB und BFU.

Ya Basta! Paderborn auswärts

Ya Basta! #46 out now

Das neue Ya Basta! #46 erscheint pünktlich zum Saisonendspurt beim Heimspiel gegen St. Pauli. Das Heft mit dieses Mal 120 Seiten erhaltet ihr wie gewohnt für 4 Euro an den Eingängen zur Nordkurve.

Ya Basta #46 Cover Bulthuis

Dieses Mal erwarten euch folgende Themen:

★ Titel: Spruchbänder – ehrlich, plakativ, kontrovers
★ Interview: Dave „The Machine“ Bulthuis
★ Greatest Moments: Meisterschaft 1936
★ Auswärtsblock: Clasico in Costa Rica
★ Nordkurve: 15 Spiele Glubb-Wahnsinn
★ Wintertrainingslager 2016: Krusty Malaka Tour reloaded

Als Leseprobe erhaltet ihr dieses Mal unseren Auswärtsblock zum Derby in Costa Rica: Deportivo Saprisso gegen Deportivo Alajuelense.
Leseprobe: Ya Basta! #46 – Auswärtsblock

Ya Basta! geschenkt
ab Montag

Wo gibt’s denn heute noch etwas geschenkt? Richtig, bei uns!
Ab Montag hauen wir die alten Ausgaben raus, wer zuerst kommt, mahlt zuerst, ein paar echte Highlights sind noch dabei!

Warum das Ganze? Warum nicht?! Über die Jahre haben sich doch ein paar Restexemplare angesammelt und für Konfetti waren sie uns einfach zu schade. Also wollen wir sie vor allem an jüngere Glubbfans und diejenigen, die sich bisher noch nicht überzeugen ließen, verschenken. Vielleicht taugts euch ja!

Ya Basta! #45 gegen Hertha

Ärgerlich: Wie wir heute erfahren haben, schafft es unser Heft erst am Montag aus der Druckerei. Das Ya Basta! #45 erscheint also erst am Mittwoch zum Pokalfight gegen Hertha. Tut uns leid, da waren wir etwas zu optimistisch. Wir hoffen, dass ihr nächste Woche trotzdem die Einkäufswägen stürmt. Gerne könnt ihr euch ein paar Hefte mehr holen. So eine Ausgabe macht sich mit Sicherheit auch gut unter dem Weihnachtsbaum!

Ya Basta! #45 gegen Hertha

Ya Basta! #45 out now

Keine Rast, keine Verschnaufpause. Die Saison nimmt Fahrt auf, der Glubb bläst zum Sturm auf die Liga und knapp einen Monat nach unserem letzten Heft gibt es bereits am Sonntag das Ya Basta! #45. Zum Heimspiel gegen Freiburg erhaltet ihr die neueste Ausgabe unseres Magazins; wie gewohnt für 4 Euro, rund um die Nordkurve.

Ya Basta! #45 Cover

Für den Titel haben wir seit längerer Zeit mal wieder ausführlich mit der Rot-Schwarzen Hilfe gequatscht. Da wir schon dabei waren, haben wir auch außerhalb Nürnbergs nachgefragt, wie der Status Quo ist rund um die Fanhilfen. Außerdem erwarten euch auf dieses Mal 132 Seiten folgende Themen:

★ Im Fokus: Sei so gut und rede mir nicht von Revolution!
★ Im Gespräch: Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Grethlein
★ Greatest Moments: Die Spielerrevolte 1984/85
★ Auswärtsblock: Das Clasico in Montevideo / Uruguay
★ Fight modern Football: Blatter, Beckenbauer und andere Betrüger
★ Staatsfeinde: Vorratsdatenspeicherung und die Furcht vor Freiheit
★ Meine Stadt: Von der „SS-Kaserne“ zum „Z-Bau“

Als kleinen Vorgeschmack gibt es dieses Mal einen Kommentar zum Choreoverbot des Vereins und DFBs gegen die Nordkurve Nürnberg:
Leseprobe: Ya Basta! #45 – Choreoverbot Kommentar

Heute im Stadion

Glubberer, noch zwei kurze Verweise zum heutigen Spiel:

Zum einen sammelt der 1.FCN heute Sportbekleidung für Flüchtlinge. Bitte wühlt mal alle in eurem Schrank und bringt paar Sachen mit. Trikothose, Funktions-Shirt, Fußballschuhe. Die Verantwortlichen bitten lediglich darum keine normalen Kleider abzugeben. Spenden könnt ihr an den Bussen des Nachwuchsleistungszentrums vor der Nordkurve.

Außerdem gibt es heute noch einmal das neue Ya Basta! #44. Wir haben bewusst nicht sämtliche Ausgaben mit in den Sonderzug geschleppt, damit möglichst alle Glubbfans die Möglichkeit haben an das Heft zu kommen. Schlagt also fleißig zu. Für 4 Euro bekommt ihr dieses Mal 172 Seiten.

Bis später am Stadion! FCN!

Ya Basta! #44 out now!

Die letzten zwei Wochen im Entstehungsprozess eines neuen Ya Basta! sind eigentlich die besten. Natürlich sind es die stressigsten, Anfeindungen und Wutanfälle inklusive. Gleichzeitig merken wir jedoch, wie das Heft Stück für Stück Konturen annimmt. Der Aufwand schenkt Bestätigung. Wir sind glücklich es wieder einmal geschafft zu haben.

Ya Basta 44 Cover

Unser Cover lässt es bereits vermuten. Wir haben uns dieses Mal ganz dem Groundhopping verschrieben. Kaum ein Spiel bei dem keine fremden Personen auf den Rängen sitzen, Stimmung und Spiel aufsaugen. Aus Ultras-Sicht wurde das Thema dennoch eher selten aufgegriffen. Und das obwohl selbst szeneintern kaum ein Thema so viel Raum für Diskussionen lässt. Wir sind es auf unsere Weise angegangen, haben zwei sehr umfangreiche Interviews geführt und es schlussendlich einmal selbst ausprobiert. „Groundhopping im Selbsttest“, wenn man so will. Seid gespannt und freut euch darauf. Außerdem erwartet euch Folgendes:

★ Im Fokus: Das neue Schweigen der Ultras
★ Im Gespräch: Glubb-Profi Danny Blum
★ Rückblick: Adrian Fiedler Gedächtnisturnier
★ Amici: Auf Reisen durch das weite Europa
★ Rund um den Glubb: Von Bolzplatzhelden und Biermaschinen

Das neue Ya Basta! #44 gibt es erstmals auf der Zug-Rückfahrt vom Auswärtsspiel bei Union. Die 176 Seiten erhaltet ihr wie gewohnt für 4 Euro. Voraussichtlich werden zum Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig noch ein paar Hefte übrig sein. Spätestens dann solltet ihr euch aber sputen. Alternativ könnt ihr das Heft auch in den Shops von NOFB und Blickfang Ultrà ordern.

Als Leseprobe gibt es dieses Mal einen selbstverliebten Mentalitätstext. Manchmal sind wir eben bekackte Studentenultras.
Ya Basta! #44 – Leseprobe: Stellung nehmen heißt Haltung zeigen