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Spenden für Jonas

Nordkurve Nürnberg,

wieder mal braucht ein junger Mensch unsere Hilfe. Der acht Jahre alte Jonas aus Wassermungenau (Landkreis Roth) ist an Krebs erkrankt. Jonas hat bereits acht Chemotherapien hinter sich und war aus medizinischer Sicht eigentlich geheilt. Doch die Krankheit ist noch einmal ausgebrochen. Die einzige Chance für Jonas ist nun eine alternative Heilmethode, deren Kosten in Höhe von 30.000 Euro die Krankenkassen jedoch nicht übernehmen.

Um auf Jonas‘ Schicksal aufmerksam zu machen, haben beim Spiel in Kaiserslautern die Fanclubs „Aurachtal Glubberer“ und „Andi 71 Mummerla“ zusammen ein Spruchband gezeigt.

Zum 2. Januar 2018 will Jonas seine Therapie antreten. Ein beachtlicher Teil der 30.000 Euro ist mittlerweile bereits durch Spenden zusammengekommen. Es wäre klasse, wenn die Glubbfamilie dazu beitragen kann, Jonas und seine Familie zumindest finanziell zu unterstützen!

Spendenkonto:
Hilfe für Jonas
DE08 7645 0000 0231 5923 53

Mehr Infos: nordbayern.de – Jonas kämpft um sein Leben

Positionspapiere an den DFB

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende entgegen. Eine Zeit geprägt von besonderen Protesten und Ereignissen von der 1. bis zur 5. Liga. Die Proteste richteten sich in erster Linie gegen die sich zuspitzende Entfremdung der Verbände, allen voran DFB und DFL, von der Basis des Fußballs – uns Fans. Betrachtet man die sechs Aktionsspieltage in ihrer Themenbreite und Geschlossenheit, wird jedem, der sich nur ein bisschen mit Fußball beschäftigt und regelmäßig Spiele seines Vereines live verfolgt, bewusst: wir befinden uns in einer Phase der Veränderung.

Der Fußball in Deutschland mit seiner einzigartigen Fanlandschaft, seinen unzähligen Fanszenen, seinen „immer vollen“ Stadien, steht an einer roten Linie.

Die Fans haben den Fußball in Deutschland zu dem gemacht für was er heute bekannt ist und welchen Namen er auf der ganzen Welt besitzt. Im Gegenzug gibt es leider unzählige Beispiele dafür, was den Fans in den letzten Jahren als Rucksack mitgegeben wurde, nur damit die Spirale des Profits immer weiter nach oben gedreht werden konnte. Die Aktionsspieltage seit dem 18.08.2017 haben klar gezeigt, dass nicht nur die Ultras oder „Hardliner“ die Nase voll davon haben, Jahr für Jahr neue Schikanen ertragen zu müssen, nur um ihren Verein zu den Spielen zu begleiten zu können.

Nicht erst seit dem Standpunktgespräch beim DFB am 09.11.2017 in Frankfurt ist uns bewusst, dass man den Fußball wohl nicht von heute auf morgen allumfassend verändern wird. Wir sehen uns aber weiterhin in der Pflicht dafür zu kämpfen, dass die genannte „rote Linie“ nicht überschritten wird. Im Anschluss an das Gespräch haben wir daher Positionspapiere zu den drängendsten Problemen erarbeitet, die wiedergeben, was kurz- bis mittelfristig verändert werden muss.

Diese Papiere haben wir den handelnden Personen des DFB und der DFL als Aufforderung mitgegeben und möchten sie nun auch Euch nicht vorenthalten. Wenn ihr die Links anklickt kommt ihr auf die Positionspapiere:

1. Kommerzialisierung

2. Stadionverbote

3. Sportgerichtsbarkeit

4. Fanrechte

5. Anstosszeiten

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie ernst wirklich eine Veränderung angestrebt wird und ob tatsächlich ein Umdenken stattfindet. Wir sind hochmotiviert, ausdauernd und haben noch so einige Ideen in petto. Wir sehen, hören, riechen, fühlen uns im Jahr 2018!

Die Fanszenen Deutschlands

Pokalspiel gegen Wolfsburg

Pokalspiel Wolfsburg

Winterdorf nach dem Spiel gegen Sandhausen

winterdorf

Crowdfunding-Kampagne: Graffiti-Film „Grenzgebiet“

Coole Projekte haben wir vom Ya Basta! bekanntlich schon immer gerne unterstützt. Das folgende gehört definitiv dazu – und das obwohl es noch nicht mal um Fußball geht! In „Grenzgebiet“ ist es dem Berliner Filmemacher Matti Cordewinus gelungen eine Gruppe Graffiti-Writer auf einer Tour durch Südosteuropa zu begleiten. Das besondere ist, dass die Künstler ihr Gesicht vor der Kamera zeigen und damit einen seltenen Blick auf die Menschen hinter den bunten Bildern ermöglichen.

Den Film hat Cordewinus komplett in Eigenregie gedreht. Gegen Ende der Arbeiten fehlt es ihm leider am nötigen Kleingeld. Deshalb hat er jetzt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Die supporten wir gerne!

Offener Brief an DFB, DFL und Ligavertretung

Sehr geehrte Damen und Herren des DFB, der DFL und der Ligenvertretung,

am vergangenen Samstag kamen die Fanszenen Deutschlands zusammen um das mit Ihnen sehr konstruktiv geführte Gespräch vom 09.11.17 zu reflektieren.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass der DFB in punkto Fanutensilien kurzfristig Klarheit, Verbindlichkeit und Gleichheit schaffen wird. Fanutensilien sind ein unverzichtbarer Teil der Fankultur und kein Sicherheitsrisiko. Vielmehr sorgen die Verbote und Einschränkungen von Fanutensilien für unübersichtliche Einlasssituationen und Konfliktpotential. Dass damit nun endlich Schluss ist, ist ein guter, wenn auch überfälliger Schritt in die richtige Richtung.

Zudem begrüßen wir die Initiative des DFB Präsidenten Reinhard Grindel in Zukunft keine Stadionverbote bei potentiellen Vergehen auf den Anfahrtswegen auszusprechen. Der “Fußballzusammenhang” ist ein konstruierter Begriff, der einem Freifahrtschein gleichkommt. Zudem werden Stadionverbote immer noch, bereits bei einer Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und damit vor dem Feststehen einer Tatbeteiligung, ausgesprochen. Dies zumindest bei Vorkommnissen auf den Anfahrtswegen nun nicht mehr zu tun, ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, den wir als unverzichtbare Grundlage sehen um das Gesamtkonstrukt Stadionverbote zukünftig weiterführend kritisch diskutieren zu können. Zwingend logisch und notwendig erscheint es uns in diesem Zusammenhang allerdings, bereits massenhaft erteilte Stadionverbote für potentielle Vergehen außerhalb der Stadionsphäre mit sofortiger Wirkung aufzuheben.

Trotz dieser Teilerfolge, die weitestgehend aus dem gemeinsamen Einvernehmen erfolgt sind, sehen wir weiterhin massiven Diskussionsbedarf. Insbesondere die Themen Fanrechte, Anstoßzeiten, “50+1” und Sportgerichtsbarkeit sind aus unserer Sicht kaum oder nur unzureichend besprochen worden. Wir werden Ihnen hierzu bis Anfang Dezember ein gemeinsames Positionspapier zukommen lassen, mit der Erwartung, dass dieses u.a. beim nächsten DFB-Bundestag am 08. Dezember diskutiert wird.

Die Fanszenen Deutschlands im November 2017

Weihnachtsspende – Nordkurve Nürnberg 2017

Mit großer Vorfreude blicken wir der diesjährigen Weihnachtsspende entgegen. Das Team hat sich dieses Jahr viel vorgenommen und für den kleinen Infospot ein paar namhafte Unterstützer vor die Kamera gebeten. Der Dank für die nette Zusammenarbeit geht an den Verein und speziell an die beteiligten Profi-Spieler.

Als Erinnerung gibt es auch dieses Jahr – ab einem Spendenbetrag von 10 Euro – einen Pin. Spenden könnt Ihr bei den Heimspielen gegen Holstein Kiel, SV Sandhausen und VfL Wolfsburg. Auswärts sind die Sammler in Düsseldorf und Kaiserslautern unterwegs. Bitte entschuldigt, wenn Ihr von den Sammlern mehrfach angesprochen werdet. Auch dieses Jahr kommt jeder Cent den begünstigten Organisationen zugute. Warum also nicht bei der ersten Gelegenheit den Betrag spenden, den man abgeben kann bzw. will – und bei den anderen Spielen einfach das Kleingeld aus der Hosentasche in die Sammelbüchse stecken. Vom Schüler bis zum Besserverdiener – gemeinsam für Organisationen, die sich für Hilfe in unserer Stadt einsetzten.

Alternativ zum Stadion könnt Ihr auch per Überweisung auf folgendes Konto spenden:
Nordkurve Nürnberg e.V.
IBAN: DE79 7602 0070 0020 6913 60
BIC: HYVEDEMM460
Den Pin bekommt Ihr zugeschickt (ab 10 Euro zzgl. Porto), wenn im Betreff der Überweisung Eure Adresse angegeben ist.

Ein besonderes Highlight kann das erstmalig veranstaltete Winterdorf werden. Nach dem Heimspiel gegen Sandhausen ist die gesamte GLUBB-Familie auf das Vereinsgelände am Valznerweiher eingeladen: Gutes Essen, heiße und kalte Getränke – Infostände und eine Tombola. Der gesamte Erlös aus dem Winterdorf geht an die Spendenaktion. Packt Euch dem Wetter entsprechend ein, kommt nach dem Spiel zum Valznerweiher und genießt unsere Fangemeinschaft.

Nordkurve Nürnberg – „gemeinsam für die gute Sache“

Unsere Stadt!

Sicher sind alle Fussballfans auch in gewisser Weise stolz auf Ihre Stadt. Wir in Nürnberg sind da keine Ausnahme – und wir haben sogar Gründe dafür!

Ya Basta! #48 erscheint gegen Ingolstadt

Gute Nachricht: Das neue Ya Basta! #48 erscheint gegen Ingolstadt. Schlechte Nachricht: Leider wird es die voraussichtlich letzte Ausgabe sein. Zu den genauen Hintergründen lest ihr im aktuellen Heft. Da bis dahin trotzdem einige nachfragen werden: Es liegt vor allem an der Zeit, die nicht mehr reicht.

In der Ausgabe 48 haben wir die vergangene Saison ausführlich aufgearbeitet. Die Spielzeit 2016/17 war ein schwieriges Jahr für den 1.FCN, genauso wie für die Nordkurve Nürnberg. Das lassen wir noch einmal Revue passieren. Außerdem erwartet euch ein dicker Amici-Teil (unter anderem mit einem Interview mit Oliver Pohle zum Weststadion) ein bisschen Nürnberger Stadtgeschichte und ein Interview mit Benny Wolf zu seiner Glubbfibel. Das alles auf 148 Seiten, wie gewohnt in DinA4 und farbig.

Das Heft erhaltet ihr wie immer rund um die Nordkurve. Zurücklegen oder Versand können wir leider nicht stemmen. Ihr müsst also schon ins Stadion kommen. Alle Auswärtigen können jedoch einen Blick in die Shops von NOFB und BFU werfen.

Wir sind die Fans vom Glubb!

Ya Basta! 48 Cover

„Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“

So einfach könnte man es sich machen – immer die Interessen derjenigen vertreten, von denen man wirtschaftlich abhängig ist. In manchen Berufen geht das aber nicht so einfach! Unsere „Raben aus Valznerweiheros“ haben es ja schon lange angekündigt: Herr Westgate wird ab 01.11.2017 neuer Pressesprecher des 1.FC Nürnberg. Nun hat der Verein diese Tatsache auch auf seiner Homepage bestätigt. Wir wollen dazu noch ein paar Gedanken verlieren …

Der neue Mann am Valznerweiher hat eine jahrelange Vergangenheit als Journalist der Bild Zeitung hinter sich. Dabei hat er kaum Gelegenheiten ausgelassen, die Fanszene zu diskreditieren (u.a. wurde er deswegen aus der „Glubb-Familie“ ausgeschlossen) und auch den Verein immer wieder für möglichst skandalöse Schlagzeilen missbraucht. Die gegenseitige Abhängigkeit von Journalisten und Sportvereinen ist eine Geschichte für sich – ein weitgehend ekelhaftes Spiel wirtschaftlicher Interessen. Warum sich der Verein nun genau diesen Mann als Nachfolger für die freiwillig ausgeschiedene Luana Valentini an Bord holt, bleibt vielen Fans und Mitgliedern mehr als schleierhaft. Offensichtlich wäre eine interne Neubesetzung der offenen Stelle möglich gewesen – wahrscheinlich letztendlich sogar kostengünstiger, auf jeden Fall aber charmanter!

Es handelt sich bei der Neubesetzung aber nicht nur deshalb um eine fragwürdige Entscheidung. Viel gewichtiger ist die ideologische Vergangenheit. Die „Bild“ ist eben nicht nur eine Zeitung wie jede andere, schon gar keine halbwegs neutrale Publikation. Sie verkörpert ein Weltbild, eine Einstellung zur Gesellschaft und oftmals mehr als fragwürdige Werte. Viele Leute sehen die „Bild“ durchaus als einen Faktor hinsichtlich der fragwürdigen Entwicklungen in sozial-politisch relevanten Fragen des Landes. Wir müssen in diese Diskussionen gar nicht tiefer einsteigen. Symbolisch vergleichend kann man aber mit Sicherheit sagen: Wenn jemand einen Zünder für eine Firma herstellt, die Bomben baut, dann kann er hinterher nicht sagen, dass er mit dem Dynamit nichts zu tun hat. Bezüglich des neuen Pressesprechers heisst das: Man kann die Ideologie der Bild Zeitung (vor allem nach so langer Zeit) nicht einfach ablegen. Und der Verein hätte das wissen müssen – und muss sich nun fragen lassen, ob das die Werte sind, für die der 1.FC Nürnberg stehen soll? Leitbild und ernsthaftes Engagement bzw. Überzeugungen (zum Beispiel durch den Aufbau einer CSR-Abteilung) müssen bis in den letzten Winkel des Vereins ernst genommen werden. Davon kann mit Blick auf diese Personalentscheidung keine Rede sein.

Alles übertriebene Spitzfindigkeit? Der neue Pressesprecher und seine vereinsinternen Fürsprecher sehen das bestimmt so. Wir bleiben bei den Fakten und haben deswegen ein kleines Willkommensgeschenk: Rechtzeitig zum Arbeitsbeginn übermitteln wir per Post das Buch von Manuela Köstner „Werte, Moral und Identifikation im Sportressort“ – eine vergleichende Inhaltanalyse der Süddeutschen Zeitung mit der Bild Zeitung. Im Vergleich über die Zeit zeigt sich in der Analyse kaum ein Werte-Verfall, aber eine starke Werte-Erosion. Wir haben sogar kurz überlegt einen Pressekodex beizulegen. War uns aber dann doch zu lächerlich – und für den schlechten Witz hat der Verein hier schon selbst gesorgt. In diesem Sinne und mit Bezug auf die Überschrift: Beobachten wir das neue Lied des Pressesprechers – die alten Arien waren aber so schlimm, dass wir sie nie vergessen werden!

Nordkurven-Bus nach Osnabrück

DFB Pokal Osnabrück

Heimspiel gegen Bielefeld

Anbei zwei Infos zum kommenden Heimspiel gegen Bielefeld, die wir gerne weiterleiten:

Seit Sonntagabend haben uns bereits zahlreiche Anfragen wegen des Choreoschals erreicht. Von der hohen Nachfrage waren wir selbst überrascht, weshalb wir diese Woche noch einmal ein paar Schals nachbestellt haben. Die Schals wird es am Samstag ab Stadionöffnung am Container geben. Aufgrund der kurzen Produktionszeit haben wir leider nur eine geringe Stückzahl nachordern können. Beeilt euch also bitte! Versand, Zurücklegen, o.Ä. ist leider nicht möglich.

Außerdem findet nach dem Spiel, wie bereits im Infoflyer angekündigt, im UN-Lokal eine Beachparty statt. Kommt vorbei und lasst uns noch einmal auf den Derbysieg anstoßen! Wenn ihr nicht wisst, wo das Lokal ist, schließt euch nach Spielende einfach dem UN-Tross an.

Bis Samstag! Solo Glubb!

Bielefeld Heimspiel

GEMEINSAM FÜR KINDER IN NOT

Der „Derbyrausch“ dominiert im Augenblick alles rund um den Valznerweiher und die Fanszene des 1.FC Nürnberg. Es ist allerdings richtig und ungemein wichtig, dass wir in diesen Momenten des Glücks den Blick auch wieder zur Seite wenden. Der 1.FC Nürnberg tut dies und veranstaltet bereits zum kommenden Heimspiel – am Samstag 30.09.2017 – eine „Charity-Tombola“ zugunsten von Kindern in Not. Federführend ist dabei die offizielle Vereins-Initiative „NÜRNBERG-GEWINNT“ – in Zusammenarbeit mit der Stiftung „STARS4KIDS“.

Die Lose kosten nur einen Euro – und diesen Euro kann und sollte sich jeder Stadiongänger gönnen! Spenden sind dort bestimmt auch willkommen. Die großen Gewinner sind hoffentlich ein paar jener Kinder, die irgendeine Form von bedrohlicher Not leiden. Dass man bei der Tombola auch FCN-Fanartikel gewinnen kann ist schön, aber weitestgehend nebensächlich. Die Nordkurve hat in den letzten Jahren gezeigt, dass soziales Engagement in ihrem Sinne ist (siehe u.a. „VIVA CON AGUA“ oder die alljährliche „WEIHNACHTSSPENDE“, die auch dieses Jahr bestimmt wieder ansteht). Es spricht also nichts dagegen, sich auch an der vom Verein initiierten Aktion zu beteiligen. Es gibt einen Losstand vor dem Max-Morlock-Stadion, konkret vor dem Fan-Shop – und einen im Stadion, hinter dem Bereich Nordkurve/Gegengerade.

In diesem Sinne: „ALLE INS STADION – DIE NUMMER 1 IN FRANKEN“

Derby in Fürth

Video Union Heimspiel – Informationsveranstaltung