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Crowdfunding für ein Max-Morlock-Stadion?

Zum Thema Max-Morlock-Stadion und Crowfunding-Projekt der Consorsbank zitieren wir die Stellungnahme der Initiative „Max-Morlock-Stadion jetzt!“:

In den letzten Tagen wurde bereits viel über das Max-Morlock-Stadion und die Pläne einer Bank diskutiert. Demnach wird sich die Bank die Namensrechte sichern und mittels einer Crowdfunding Kampagne den Namen „Max-Morlock-Stadion“ realisieren, wenn dadurch 800.000 Euro zusammenkommen.

Das klingt interessant und es zeigt wieder einmal, dass „Max-Morlock-Stadion“ eine Option ist, mit der sich alle Ebenen befassen oder befassen müssen, weil es nicht nur unumgänglich, sondern auch charmant und einzigartig ist!

Bevor wir jedoch in Jubel ausbrechen, weil das Achteck endlich seinen verdienten Namen bekommen soll, müssen wir noch einmal genauer hinschauen.

Crowdfunding, Bank und Namensrechte – das sind nun mal Begrifflichkeiten, die nicht mit unserer Welt der Fußballromantik zu vereinbaren sind. Denn natürlich verspricht sich auch die Bank von diesem Engagement Profit. Sie wird mit dem MMS und unserer Wertevorstellung Geld machen wollen. Und letztendlich ist sie es auch, die am Ende des Tages ganz alleine über den Namen entscheiden kann. Deshalb werden wir genau hinschauen, wie das Crowdfunding ablaufen soll. Wir werden intervenieren, sobald in Bereiche unseres Fandaseins eingegriffen wird. Genauso wie wir intervenieren, sollten Konzerninteressen über der Sache stehen.

Eine Kernaussage unserer Initiative war es, dass das „Max-Morlock-Stadion“ ohne Sponsor oder Gönner realisiert wird. Diese Kernaussage wird auch bestehen bleiben. Das bedeutet: Unabhängig vom Ausgang der Crowdfunding-Kampagne wird die Arbeit unserer Initiative weitergehen. Das Ziel ist noch nicht erreicht.

Klar ist aber auch: Diese Nachteile würde jeder Sponsor mit sich bringen. Der Vorstoß der Consors Bank könnte aber dagegen eine Türe öffnen. Hat sich der Name erst einmal im offiziellen Sprachgebrauch verankert, dann wird er danach unantastbar sein!

Wir sehen den jetzigen Schritt als Etappenziel. Es mag schwer fallen die Aktion einer Bank zu unterstützen – doch das gespendete Geld wandert an die Stadt Nürnberg und nicht an die Bank. Nach 10 Jahren wäre die Verwirklichung dieses Vorhabens wohl der größte Schritt zum Ziel! Es bleibt aber nur ein Etappenziel, das in der heutigen Zeit wahrscheinlich sogar unumgänglich ist, erreicht und überwunden werden muss.

Max Morlock Stadion

Daggl beim Glubb

Kollege Benny schreibt folgendes:

Bitte bei Gelegenheit posten: „Am Freitag gibt es vor dem Eingang Nordkurve noch ca. 40 Daggl #11 im freien Verkauf. Man sieht sich! Wir sind die Fans vom Glubb!“

…und ein Bild gibt es auch dazu:

Restausgaben Daggl

10 Jahre Pokalsieger

Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus… Kommt alle in den Löwensaal und erlebt noch einmal die magische Nacht vom 26. Mai 2007!

10 Jahre Pokalsieger

Heidenheim: Unbeschreibliche Momente

Eine Besonderheit der Glubbfamilie liegt darin, gerade dann Fußballfeste zu feiern, wenn es keiner erwartet. So geschehen gestern in Heidenheim. Auf dem Platz weckte eine junge Glubbelf Hoffnungen und erkämpfte sich einen verdienten 2:3-Auswärtssieg. Gleichzeitig zauberte die Nordkurve einen verrückten Auftritt ins Albstadion, frei von Zwang und Konventionen. Es hat einfach Spaß gemacht!

Passend dazu haben wir vor und während des Spiels zwei neue Lieder ausprobiert. Während eines eine spontane Kreation war, ist das zweite genau genommen ein mittlerweile 17 Jahre alter Klassiker, der nahezu in Vergessenheit geraten wäre. Auf die Melodie des NDW-Klassikers „Codo“ von DÖF singen wir:

Und wir düsen, düsen, düsen, düsen im Sauseschritt / und nehm‘n drei Punkte mit / von unser‘m Auswärtstripp.

Denn das siegen, siegen, siegen, siegen das macht uns Spaß / viel mehr Spaß / als irgendwas.

…und nicht vergessen: „Wir sind der HASS!“ ;-)

Daggl in Heidenheim

Samstag spielt der Glubb in Heidenheim. Folgende Info von den Kollegen vom Daggl:

Der Daggl fährt Auswärts! In Heidenheim wird der Köter vor dem Stadion unter das Volk gebracht und kann für den Einzelpreis von 4 Euro erworben werden. Wir haben auch ein paar wenige Glubbfibeln im Gepäck, also haltet die Augen und Ohren offen. Glubberer? – Fraaaalie!

Heute vor 10 Jahren

„Handykamera aus!“ – doch bei diesem Video drücken wir gerne ein Auge zu. Die Impressionen vom Torjubel beim 3:0 des 1.FCN gegen die Bayern am 2.2.2007 sind einfach zu schön. 1:0 Saenko (13.), 2:0 Schroth (71.), 3:0 Vittek (86.). Danke für diese magische Nacht!

Ein Kessel „Buntes“

Mit besonderem Blick auf das vergangene Heimspiel gegen Dynamo Dresden will das YaBasta! mal wieder ein paar Anmerkungen loswerden …

Zunächst einmal muss man den 1.FC Nürnberg loben. Den Gästefans aus Dresden wurden offenbar bezüglich einer großen Kurvenchoreografie kaum Hindernisse in den Weg gelegt – u.a. wurden offensichtlich Spruchbänder im gesamten Oberrang und eine Megafonanlage genehmigt. Das ist auf ganzer Linie zu begrüßen. Es bleibt spannend – wie werden die nächsten Gästefans im Max-Morlock-Stadion mit dieser neuen Freiheit umgehen?

Im Fokus der – zum Teil seitens der Nordkurve selbst gewählten – „Einschränkungen“, tun solche Bilder trotzdem vielen Fans ungeheuer weh. Hier ist seitens der Glubberer jedoch Standhaftigkeit gefragt. Es geht um nichts anderes als die Unabhängigkeit der Kurve, welche seit Jahren von der Sicherheitsabteilung nur repressiv behandelt wird. Wir hatten es doch schon alles: Zum Beispiel Choreoverbote, eingeschränkter Zugang zum Stadion oder Beschränkungen bei Foto-Arbeitskarten. Nürnberger-Fankultur steht vor allem bei der „Stadionorganisation“ unter einem ständigen Generalverdacht. Es ist schon mehr als verwunderlich, wie die zuständige Mitarbeiterin hier problemlos die Fronten wechseln konnte. Es ist beileibe kein Geheimnis, dass sie früher Teil der Nürnberger Ultras Bewegung gewesen ist. Im Ost-West-Jargon würde man den Begriff „Wendehals“ benutzen.

Zurück zum Dynamo-Spiel: Der Zustand am Gästeeingang scheint dann schon mehr in die Nürnberger Tradition der Fan-Unfreundlichkeit zu passen. Die „Schwarz-Gelbe-Hilfe“ berichtet von gefährlichen Situationen und offensichtlichen Fehleinschätzungen der Sicherheitsträger des 1.FC Nürnberg. Betroffene Personen können sich unter info@schwarz-gelbe-hilfe.de melden.

Dass das Leben kein Wunschkonzert ist, erlebte unser Sonnenkönig (Vorstand Meeske) im Zusammenhang mit dem Dresden-Heimspiel abermals. Wünschte er sich doch im Interview von Uli Digmayer (online auf nordbayern.de) den Auftaktsieg mehr als einen Frühbucherrabatt für das Trainingslager 2018 oder eine funktionierende Rasenheizung. Tja – für die beiden anderen Dinge könnte er im Zweifel selbst verantwortlich gemacht werden. Regelrecht paradox bleibt die Ausgliederungsgeschichte: „Unsere Planungen für die nächsten fünf Jahre gehen jetzt erst einmal vom Erhalt des e.V. aus.“ – da fällt einem eigentlich nichts mehr ein. Kann sich die Initiative „Mein Club – mein Verein“ jetzt auflösen? Nein, der Mann bleibt seinem Masterplan treu: Das Thema immer schön klein und unwichtig reden, und schon gar nicht seine Person daran binden – aber gleichzeitig keine Gelegenheit auslassen, um Werbung für die Ausgliederung zu machen. Die „Jetzt erst Recht“-Stimmung vom Neujahrsempfang empfindet aber mit Sicherheit nur ein elitärer Kreis. Werbetechnisch traditionell kreativ könnte man ja den Slogan „Hop etz – Jetzt erst Recht“ ins Spiel bringen – dann ziehen bestimmt wieder alle an einem Strang. Es ist schwer zu sagen, ob sportlicher Erfolg oder eben kein Erfolg eine mögliche Ausgliederung begünstigt. Die Herren werden es sich so oder so zurecht reden! Und mit der Nürnberger Versicherung scheint ja schon der erster Investor gefunden – oder deuten wir die Zeichen zwischen den Zeilen falsch?

Leider scheint auch bei der Weihnachtsaktion „Wünsch dir was“ nicht alles glatt verlaufen zu sein. Natürlich ist es streng genommen untersagt, an einer solchen Aktion herum zu nörgeln. Weil man sich aber auch hier eines Sponsors bediente, muss diese Kritik erlaubt sein – ohne dabei den positiven Grundgedanken zu untergraben. Eigentlich war für den 20.12.2016 im Club-Museum eine Art Bescherung geplant. Nachdem die Anzahl der Wünsche offensichtlich die Erwartungen übertroffen hat, sollten einige Geschenke abgeholt bzw. überbracht werden. Mitte Januar waren noch viele Geschenke nicht bei den Empfängern – Weihnachtsaktion bzw. Weihnachtsgeschenke? Selbstkritik – zum Beispiel die Aussage, dass man offensichtlich mit der puren Anzahl der Wünsche etwas überfordert war – sucht man beim Club aktuell allerdings vergeblich. Auf der Homepage herrscht bezüglich der Aktion eitel Sonnenschein. Allein die Reihenfolge sagt schon alles: Club, Sponsor und ein paar Weihnachtshelfer machten Wünsche wahr. Der überhebliche König nennt sich immer zuerst – wir bleiben das unliebsame Volk!

Treffpunkt Dynamo

Treffpunkt für alle Glubbfans ist am Sonntag beim Heimspiel gegen Dynamo um 10.30 Uhr an der Steintribüne. Solo Glubb!

Treffpunkt Dynamo

10 Jahre Pokalsieger: Die Feier

10 Jahre Pokalsieger - Die Feier

Daggl #11 out now

Der Daggl ist wieder in Druck und kann ab sofort vorbestellt werden! Ein Dreiviertel Jahr nach der Jubiläumsausgabe kommt der Köter wieder um die Ecke und kann auf seine Leserinnen und Leser losgelassen werden. 160 Seiten sind es diesmal geworden. Von November 2015 bis Anfang Juni 2016 wurden folgende Länder bereist: England, Tschechien, Griechenland, Serbien, Albanien, Marokko, Schottland, Wales, Italien, Frankreich, Niederlande, Schweden und die Türkei. Maxe war in Sudan, Südsudan, Sambia, Simbabwe und Uganda unterwegs. So ganz nebenbei verfolgten wir auch den verpassten Aufstieg des FCN.

Dazu blicken wir unserem Rückblick auf alle die kuriositäten rund um den Verein und die Fanzszene zurück. Wir feiern das 20. Jubiläum der Regionalliga Saison des FCN, haben einige Fanzines gelesen und gehen in die Diskussion rund um eine mögliche Ausgliederung der Profiabteilung. Diese wird mit zwei weiteren Ausgaben in diesem Jahr fortgesetzt. Seid gespannt!

Den Daggl gibt es vorerst nur auf dem Postweg unter dagglmania@gmail.com. Aufgrund einer stark verkleinerten Auflage müssen wir leider den Preis pro Ausgabe auf 4 Euro erhöhen.

Daggl-Numero-11

13.050 € bei Spendenaktion – kurzer Rückblick in die Vorweihnachtszeit

In der Vorweihnachtszeit hat der Arbeitskreis Assistenza erneut Spenden für einen guten Zweck gesammelt. Auch anderweitig waren die Mädels und Jungs sehr aktiv, um Menschen in und um Nürnberg ein frohes Weihnachten zu bescheren. Gerne leiten wir deshalb folgende Info weiter:

Eigentlich sind wir – die Assistenza – mit unseren Aktionen nie an die Öffentlichkeit gegangen. Aber bei uns ging es in der Vorweihnachtszeit ganz schön rund. Darüber wollen wir kurz berichten:

Weihnachtsspendenaktion

Dieses Jahr sind stolze 13.050,00 Euro zusammengekommen. Das heißt: BuntSTIFTung Nürnberg e.V., Herzhilfe Nürnberg e. V. und der Kinderfond des Martin-Luther-Hauses erhalten jeweils 4.350,00 Euro. Wir werden in den nächsten Tagen bei den Organisationen vorbeischauen und die Spenden übergeben. Fotos werden an gleicher Stelle nachgereicht. Die Weihnachtsspendenaktion ist mittlerweile eine Tradition in der Nordkurve Nürnberg und wird heuer wieder stattfinden. Also spart euch schon mal den 10er für Weihnachten 2017 ;)

Nürnberg gewinnt – Wünsch dir was

Natürlich haben wir die Aktion des Glubbs beobachtet. Uns ist aufgefallen, dass wohl keiner mit so vielen Wünschen der Kids gerechnet hat und viele davon waren noch nicht erfüllt. Am 15.12. haben wir uns tief in die Augen geschaut und unsere eigene Kasse geplündert. 24 Weihnachtsgeschenke konnten wir noch erfüllen. Ein Wochenende lang wurden die Geschenke eingepackt und beschriftet und am Montag vor Weihnachten am Valznerweiher abgegeben.

Wünsch dir was

Kinder- und Jugendwohnug Schneckenhaus

Das Schneckenhaus hat über Facebook nach Klamotten für die Kinder gefragt. Kurzerhand haben wir im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis rumgefragt und konnten tatsächlich einen Kofferraum voller Klamotten sammeln. Dort angekommen, haben uns zwei große Kinderaugen nach einer Torwarthose gefragt. Natürlich haben wir noch eine gekauft. Außerdem war Weihnachten – also legten wir einen Kinobesuch für alle Kinder drauf.

Schneckenhaus-1

Schneckenhaus-2


Umzugshilfe für Bernd

Ebenfalls über Facebook haben wir einen Hilferuf gesehen. Glubbfan Bernd war einige Zeit im Pflegeheim und jetzt hat die Familie eine behindertengerechte Wohnung für ihn gefunden. Für den Umzug wurden Helfer gesucht. Eine Abordnung der Jungs von Ultras Nürnberg haben die Ärmel hochgekrempelt und geholfen, während wir die hungrigen Mäuler mit Leberkäs gestopft haben.

Bernd

Umzug Bernd


Plätzchen für Obdachlose in Nürnberg

Kaum einer von uns kann sich vorstellen wie es ist, Weihnachten auf der Straße zu verbringen. Um vielleicht ein bisschen für weihnachtliche Stimmung zu sorgen, sind wir am 25.12. vormittags losgezogen und haben Plätzchen an Obdachlose und die Wärmestube verteilt.

Plätzchen Obdachlose 1

Plätzchen Obdachlose 2

Schlussendlich bleibt noch zu sagen: Danke Nordkurve Nürnberg! Wir können zwar alles organisieren, aber ohne eure Spenden wäre das alles nicht möglich. Danke für jeden Cent an die Weihnachtsspendenaktion, Klamotten und/oder Plätzchen.

Ein Dank geht natürlich auch an alle Helfer, welche uns bei den Aktionen unterstützen.

Eure Assistenza
Ultras Nürnberg 1994

FC Nürnberg – mein Verein …

… du wirst niemals ohne uns sein – den Song kennt jeder in der Nordkurve. Aktuell sind die Tage am Valznerweiher mehr dunkel als hell – mit anderen Worten, es wird den Fans nicht gerade leicht gemacht nahe bei ihrem Verein zu sein. Ansonsten greifen wir im ersten Post des neuen Jahres gleich mal ein paar verschiedene Baustellen gewohnt sarkastisch auf:

Burgstaller

Burgstaller hat nun doch schon in der Winterpause den Verein verlassen – der Publikumsliebling und Top-Scorer ist bei Schalke 04 untergekommen. Eigentlich eine ganz normale Sache – er scheint sportlich zu gut für die zweite Liga und versucht sich nun an größeren Aufgaben. Auf dem Platz war Burgstaller immer ein Vorbild. Sein offensiv bereits in der Sommerpause zur Schau getragener Transferwunsch bleibt rückwirkend trotzdem mehr als fraglich (z.B. 29.06.2016 – sport.de). Vielleicht war er im Vergleich mit anderen Spielern aber einfach nur ehrlich – Fußball ist Business und jeder sucht für sich den besten Deal. Schade! Seine Ehrlichkeit hat weh getan und mit einer Club-Legende wird es jetzt auch nichts mehr – und trotzdem wird man sich gerne an ihn erinnern.

Trainingslager

Mit oder ohne Burgstaller – der Glubb-Fan will seinen Kickern immer nahe sein. Seit vielen vielen Jahren fahren mehrere hundert Fans regelmäßig mit ins Wintertrainingslager. Kurios, was sich hier dieses Jahr abgespielt hat: Erst sehr spät hat der Verein kommuniziert, dass man sich das Trainingslager diesmal nicht leisten will oder kann. Auf eine rechtzeitige und direkte Absage gegenüber den bekannten „Trainingslager-Junkies“ hat man seitens des Vereins mal lieber verzichtet. Getreu dem Motto „Urlaubstage im Überfluss?“ sieht eine gelungene Kommunikation anders aus! Nun ist es überraschend doch sehr kalt und ungemütlich in Nürnberg geworden. Kaum musste das erste Training und das erste Testspiel abgesagt werden, sind die Kicker für ein paar Tage nach Österreich zum Hallentraining und „Team-Building“. Passend dazu wurde verkündet, dass das natürlich kein Trainingslager ist – „Gott bewahre, am Ende fahren da noch Fans hin“. Beim, für das kommende Wochenende geplanten, Testspiel gegen und in Ingolstadt geht man offensichtlich den gleichen Weg. Kicker und Bayerischer Fußballverband haben/hatten das Spiel angekündigt (Sonntag, 15.01.2017 / 14.30 Uhr) – auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Informationen seitens des 1.FC Nürnberg – keine (Stand Dienstag, 10.01.2017). In der Presse konnte man nun vom sogenannten „Last-Minute-Trainingslager“ in der Sonne lesen (nordbayern.de), was bei anhaltender Kälte und Schnee dann wohl nächste Woche angetreten werden könnte. Sozusagen zum Schnäppchen-Preis einen Stern weniger am Hotelschild. Vorstand Bornemann relativiert die Kosten, denn zu diesem Zeitpunkt wären die meisten Erstligisten schon wieder aus Spanien abgereist – danke für diese brandaktuelle „News of the World“. Wenn es jetzt wirklich noch nach Spanien geht, dann war die Truppe diesen Winter mehr oder weniger in zwei Trainingslagern. Das ist gut, denn dann mischen wir die zweite Liga bestimmt auch ohne Burgstaller in der Rückrunde auf. Beleidigt sind vielleicht nur ein paar Idioten, die ihren Urlaub in der Regel gerne dort verbringen, wo ihr Verein ein Trainingslager abhält.

Ausgliederung

Apropos Verein – das Thema Ausgliederung scheppert auf den vereinseigenen Medien nur so vor sich hin. Hier wird kommuniziert was das Zeug hält – man könnte fast meinen, der Verein befinde sich in einem demokratischen Prozess (mit Arbeitsgruppe und so). Auch über die eigenen Kommunikationsformen hinaus präsentiert sich Sonnenkönig Meeske medial präsenter denn je – hier zum Beispiel auf infranken.de in gewohnter Überflieger-Manier. Und immer schön das „Ultratum“ (was soll das sein? so etwas wie das Vorstandtum?) nahe der Initiative „Mein Club – mein Verein“ verorten – billige Meinungsmache gepaart mit medialer Dominanz – wer will nochmal, wer hat noch nicht? Die Neujahrsgrüße waren aber echt der Knaller – optisch und akustisch. Der König in Weiß – im weißen Büro – beinahe „vom Himmel hoch“ bringt er in sagenhaften 1.13 Minuten rüber auf was es ankommt: Ab Sekunde 0.29 gibt es Werbebotschaften in demokratischer Frageform: „Wie soll, wie will und wie muss sich der Verein in der Zukunft organisieren, um eine möglichst gute Perspektive zu haben?“ – köstlich, „in Arbeitsgruppe we trust“. Viel Aufmerksamkeit (auch bei der Ansprache der FCN-Weihnachtsfeier) für ein Thema, was in Nürnberg noch große Wellen schlagen wird!

Und weil das YaBasta! schon immer der Opposition zugetan war, weisen wir gerne auf eine Veranstaltung der Initiative „Mein Club – mein Verein“ hin. Am Mittwoch (11.01.2017) findet ab 19.30 Uhr in den Stuhlfauthstuben der erste Stammtisch bzw. das „Forum e.V.“ statt. Eingeladen sind alle Mitglieder und Fans, die auf Augenhöhe miteinander über das Thema diskutieren wollen.

Frohe Weihnachten …

… übermitteln wir schon heute allen Glubb-Fans. Allen, deren Herz für den 1.FC Nürnberg schlägt und die im Verein mehr sehen als ein paar meist weniger erfolgreiche Profi-Kicker. Passend greifen wir dazu die gestrige Choreo von Ultras Nürnberg 1994 auf – „Unsere Leidenschaft ist ihnen rätselhaft“. UN94 geht ja nun schon seit einiger Zeit den Weg der kompletten Unabhängigkeit (zum Teil sicherlich auch als Protest gegen die unverhältnismässige Bestrafungs-Wut der Dame und Herren) – kein Kontakt zum Verein, keine Absprachen und keine Anmeldungen. Umso schöner ist das Bild von gestern – simpel und auf den Punkt gebracht. Und der Verein kommt nicht in den Verdacht von den nicht-angemeldeten und vielleicht sogar verbotenen Wunderkerzen irgendwie gewusst zu haben.

„Unsere Leidenschaft ist ihnen rätselhaft“ ist ein Zitat aus einem Song der Band Tocotronic – konkret aus „Sie wollen uns erzählen“. Gut gewählt, weil man sich als überzeugter Fan schon in den Lyrics wiederfinden kann. In der von uns ausgewählten Live-Version des Songs (FM4 Radio Session) überzeugt auch die Ansage bzw. die Aussagen darüber, worin es in dem Song geht:

Weihnachtsgrüsse übermittelten im Stadion auch die Ultras der „Banda di Amici“. Zum Intro gab es vor dem Block die wichtige Message an alle inhaftierten Glubb-Fans:

In diesem Sinne nochmal:

Frohe Weihnachten Glubb-Fans und 1. FC Nürnberg – Verein für Leibesübungen e.V.

Lesestoff zu Weihnachten: Hefdla plus Fußballfibel

Aufgemerkt: Das allseits beliebte „Hefdla“ geht in die nächste Runde! Rechtzeitig zum Spiel gegen Kaiserslautern hat es das einzigartige Schriftstück aus dem Copyshop geschafft. Haltet morgen einfach rund um die Nordkurve die Augen auf und sichert euch DAS Unikat Nürnberger Fanzinekultur – natürlich wie immer von und mit Gabriele 100 DS.

Außerdem noch folgende Info vom Kollegen Benny:

Zum letzten Heimspiel des Jahres, gegen den 1.FC Kaiserslautern, gibt es um das Stadion herum die 1.FC Nürnberg Fußballfibel zu kaufen. Achtet dabei auf die Flyer-Verteiler der Initiative „Mein Club mein Verein“. 2 Euro pro verkauftem Buch (Preis 9,99) kommen der Weihnachtsspendenaktion der Nordkurve Nürnberg zu Gute. Auf drei Punkte für den Glubb und Frohe Weihnachten!

Also Glubbfans, die Feiertage mit der Verwandtschaft werden lang – deckt euch mit dem passenden Lesestoff ein. Lang lebe die Nürnberger Fanzinekultur!

Comedy mit dem schlauen Martin

Eigentlich wurde Martin Driller schon vor vielen Jahren gesagt, dass man in Nürnberg seiner Person überdrüssig ist (siehe Spruchband).

Ohne Rücksicht auf den guten Geschmack hat sich der Martin trotzdem in Nürnberg „fest-gelabert“. Was der Lothar für den „Pay-TV“-Sender Sky ist – das versucht der Martin beim regionalen „Sponsoren-Streamer“ CEF zu sein: Nämlich der Fußball-Experte. Während Lothar für sein gutes Englisch und den exquisiten Frauen-Geschmack bekannt ist, zeigt sich bei Martin immer mehr sein Hang in Richtung Comedy.

In der aktuellen Ausgabe äußert er sich aufschlussreich zu den Themen Ausgliederung und Red Bull Leipzig – hier die ganze Comedy-Veranstaltung. Nach dem Motto „Maddin Knows Best“ erklärt er den Nürnbergern die komplizierten Sachverhalte. Es ist schlichtweg unglaublich, beste Unterhaltung führt zu großen Lachern: Den Chinesen will er was von Tradition erzählen – in der Hoffnung einen potenten Investor zu finden. Ein paar Sätze vorher stellt er fest, dass die Traditionalisten „das Alte vor dem Krieg weiterführen“ wollen. Welchen Krieg meint er eigentlich? Also vor den beiden Weltkriegen war der 1.FC Nürnberg jedenfalls sehr erfolgreich. Vielleicht hat er doch zu viel Star-Wars geschaut!

Seine Lobhudeleien in Richtung Leipzig sind schlichtweg ekelhaft. Böse Zungen könnten vermuten, dass CEF bald einen neuen (weiteren) Sponsor präsentiert. Selten hat jemand das Konstrukt so unverblümt gelobt und sich damit so unsagbar weit weg vom Kern des Fußballs bzw. seiner Fans positioniert. Ein aktueller Kommentar im Magazin „Der Spiegel“ (Bild unten anklicken) zeigt, dass man hier auch in die andere Richtung klare Kante zeigen kann. Vielleicht liest Martin Driller auch mal drüber, wenn er nicht gerade mit „zwei Mäppchen“ auf dem Christkindlmarkt unschuldige Chinesen für die 1.FC Nürnberg GmbH begeistern will.

PS – dieser Post war schon lange in der Pipeline, jedoch war CEF lange offline – wir hatten schon Angst ihnen sind die Sponsoren ausgegangen

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